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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1874-01-01 · 5. Jahrgang Nᵒ 6. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
5 (1874)
Issue
5. Jahrgang Nᵒ 6.
Date
1874-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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M». -1874. oche«- fSr die religtSsen und soeialm Interesse« des IsdeWmS. ■ie«<* »—»*/, um. Pe»eiml..M.ei>^mi.^»»>/,«m.mr»l. verantmoetlicher SteWft«™ und Heran» gebe« laliuli ■«rtfi et» 1 »gU. ftr Mc »drelO Reellem ^eri4|<fl« eM M»»m #.«■«■ beaa^aM Mil M «M BUMw ». v»M»M»m,eo. i«M «■»■>»»»: ta glm»b>»m M Matt M4 Iifcinte CJL, m. (ia>M4 U »ree., a. «.»-*» •»/, ML Met erliiiBrnmi, Rabbiner vr. 1 Lreueufel» in Stettin. fUftittt — Dt, M l»iH| frftb M Mr kl kUgkrtuti -■■■ tnffokm E«*n» la brr »Hcha-- «naMt ■afwMe. i» »HMn|. MaGd,»«rg, «. Kebru rr. Hükra M»aM: N-derß Hi lese l» b-M«. Inhalt. Satbenv« «»««» M ebw »Denkschrift. di« Gesetzlich« Neaeiung »e« t»d. «mein»e»ese»« betressend." — »miehte Mit» r »eatschla»»: etetti«. Br«*»«. Pose». Sciffi«. HeUige, ftadl. — 0«ft«rr,ich: Wien. — Stalim: lutnu Hitnn tMia. — «fric«: 3m«*. — »srnltfchte «m» «ctMfte gtnchrtchte,», verliu. »aflb«**!*. Ort«. »eälenbu:*. Lmdon. — Jafm*. > Vkoeh ipu „Denkschrift, die Gesetzliche Regeln», M jßd. ScouMdKfci« detteßeid." Unter bew vorstehende» Rubrum ist soeben von Trier nie« best Vorstände» der preußischen Syuagogen-Gemeinden ei»e fktition a» die Ltiuifter de» Lultu» und de« Innen» zugesenbet «Mibe«, mit der Aufforderung sich derselbe» onschtteße, z» »ello» lkr cheilen sie hier «llständig mM »ob mibe» eWf,8MMilie|i» neb B^eukeu zhgil» m4b dem Texte, lheil» am Schlilsse hinzufüge». Trier, de» IS. Januar 1874. Die gehorsamst Unterzeichnete» haben vo» de« Inhalt der Denkschrift, die bevorstehende gesetzliche Reorganifattv» de» jüdische» Gemeinde» »efe»« betreffend, »eiche Eurer Excelleaz und Sr. Epcellenz de» Herrn Minister de» Innern unter der» 10. November c. vo» de« Vorstände der jüdische» Gemeinde zu Berlin überreicht worden ist, Sennl- »1h genommen, erkläie» sich mit den Ansführungen dieser Denkschrift im Wesentliche» einverstanden und schließe» sich de» daselbst anSgesprichenen Bitten an, fühlen sich jedoch verpflichtet, an Sure CjcUfmi ganz gehorsamst noch folgende anderweilig« Bitte zu richte»: Bei der bevorstrhenden gesetzlichen Neorganisatioa de» jüdifcksen Gevleindewesm» hoch geneigtest nachbezetchnetem Grundsatz »dwaite» lasten zu wollen: Die jüdische Soiifesfio» wird gleich den christlichen Sonfessionen vo m Staute anerkannt und denselben in allen Beziehung«» gleichgestellt. Da» Judenth»»« al» solche» wurde bisher von den preußische» Gesetze» und auch von de« Gesetze über die Verhältnisse b.t Jude« vom 23. Juli 1847 nur al» ein geduldete» betrachtet und dehanxlt. Lu» diese« System der Richtauerfcxxiing, welche» coi sequent, ja zuweilen bi« in die kleinste« Detail» durchgeführt wurde, strlgle» di» empfindlichsten Zurückschnnge» «ad Beeiuträchvguugea de» Judenth»»»« und der.Jude», »eie softsu in andere» »nd auch vielen deutsche» Stywte» nicht qMre». . ,v . JkIhIm, nk MblM |i| bofe a. dein jüdischen Lultu» auch nicht die geringste Subvealion von Seiten de» Staate» zu Theil wird, während für die christlichen Suite bedeutende Sumnuit au« StaattmUtel», zu welche» doch auch die Jude» contribuiren, verausgabt werden;") d. di« jüdische» Sultuäbeamte« (Rabbiner, Prediger, RäigionSlehrer x.) nur al» Privatpersonen angesehen und behandelt «erde»; e. die jüdische» Elementar-Schule» und Lehirr i» ihrer bei weite« grüßte» Anzahl nur al» private gelle», und die Errichtuug von äffeutliche» Schul»» »ich de» AK V4 bi». SS de» angeführten »ffgtzgü «« " 1847 sehr erschwett ist, sowie die BestimuWng daß K 67, welcher lautet: »Wo die Unterbotet Mb LrtSschulen eine Last der bürgerlichen Gemeind» ist, Huben die Juden im Falle der Srrichtteng einer eig :neu öffentlichen Schule eine Beihilfe au» Eomniu- »almitteln zu fordern, deren Höhe, — unter Berücksichtigung de« Betrage» der Sommunalabgabe» der jüdischen Einwohner —, der au» den Som«.»- r alkaffen für da» Ortrschulwesen au» dnc Bereinigung der jüdischen Sinder in eine befände, e jüdische <3$ule erwächst, zu demeffea.* wieder eine con'esfrmelle Ungleichheit enthält; ck. röhrend bei de» übrigen Sonfessioaen die Lnstelluag ter Geistlichen von der EtaatSregierung aageordaet und unbedingt erfordert**) wird, e» den jüdischen *) Dch mm »o* diesem Principe nicht et»« abzuzehen „!: in Zukunft de» Lonfesfionsgenosse» selbst die Aufbringung der Koste« für ihre Lultu» <8emste» und Bedürfnisse zuzumeise» gedenkt, zeige» sanohl die neu «>.sgenommeam Etatposte« für Ultkntholiken, rite die g»n» neu »orgeiehene Lntschüdigu»- der christliche» Geistliche» für Unsüle an Gebühr.n in Folge des SioUstaNdsgesetze» — «u» Siaatümtttet-. **) Di» Vers, haben hierbei »ohl «i di« »«ter Gtrasandrotzmg »on dm vischdsen geforderte »nftnlung kethoitscher Geistlich«, und er, die Zwangemittet gegen die die Wiederbesetzung erledigte Pserrstele »er»ei, gernden rder verärgernden eoemgelischrn Aemei»den »der Patrone gwachr: st« Hütte» aber hingnfgge» Masse», ^anerka«»te«- Lo»i.!ssto« «an den» i»>»steüm»g ao» Geistliche»bei Ulllotheraneii«. |.» Nim« mer» sich de» Vtm» rnch nicht.

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