Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 4 (1873)
- Issue
- 4. Jahrgang Nᵒ 49.
- Date
- 1873-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/5369809-5935020-5935745--1947-5371485- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
02 49.-1873. Ä»«s»lrtrschl f Jahrgang. Wochen-Lchrtst Kr die religiöse« uud sociale« Interessen des JndeuthnMs. EchhebU 1«»« SRitt»«*. fnV «tatiiWrfU» 2*2'/* '*r«ichk>'. flc Mi Pttttzeiti ltn kam Kaum L «Vva«NW»ctlicha Sledokleur und Haausgil« Rabbiner vr. I Treueafrl» in Stettin. --Hh-— Magdeburg, 17. Dec. 1873. AU oepepen suny alle Cu^kanfclungm unk PoftanKoltm. Inserate« « Annahme U> Mt Ctptbition der Israelit. Lochnischrist in Maxdekurg. Inhalt. Letten»« Arttkelr Zum Ehanukafiste. — Bericht« NN» Garresp««»««»««r Deutschland: Frankfurt a/M. Feanstadt. »öln. «affe!. Stuttgart, Metz. — Oesterreich: Lrmbag. «rakau. — Nt alten Cime». vologna — Frankreich. Part«. — Rußland. — Rumänien. verlad. — Vermischt« ««» ne»««« Nachrichtenr Schönebeck. Frankfurt a.,R. »ltona. Turin. Rheim«. London. Eonftanlinopel. New.Kork. — grntNetnnr Der Bauer. — «Alle« schon dagewesen.* — Inserat«. An unsere Abonnenten! Mit dem 1. Januar 1874 tritt die Israelitische Wacherschrist" in ihren fünften Jchrgang. Sie hat seit dem letzten halben Jahre durch compressen Schriftsatz bedeutend an Raum für Eorrespoidenzen u. s. w. gewonnen; dasselbe gilt auch vom „Jüdischen Literaturblatt." Trotz der dadurch bedingten erhöhten Setzerpreise blieb und bleibt der AbonnementSprciS unverändert, und zwar bei den Buchhandlungen und den deutschen ReichSpostanstalten: 22‘|, Eigr. pro Quartal, bei direkter frantirter Streifbandzusendung - ») innerhalb de» deutschen ReichSpostbezirkS: jährlich nrasnnwerando 3 Dhlr. lv Egr., vierteljährlich: ~ 27».^.. in, -68t:., b) Nach Oesterreich . ... n » 6 Fl. c) Nach Frankreich . ... » „ 16 FrcS. d) Nach England und Holland „ „ 4 Thlr. 10 Cigr. e) Nach den Vereinigten Staaten Nordamerika'- „ „4 Thlr. 20 Sgr. Das jüdische otiteratnrölatt" — Preis bei direktem Bezüge jährlich 1 Thlr. — erhalten die .Abonnenten der „Wochenschrift" als Gratis-Beilage. Indem wir um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements bei den Postanstalten ersuchen — da «ach den neuesten postalischen Einrichtungen Nachlieferungen nicht stattfinden —, bitte« wir zugleich! unsere geehrten direkten Abonnenten, ihr Jahresabonnement nicht stillschweigend, sondern per Postkarte zu erneuern. Oie Expedition der „Israelitischen Wochenschrift“ in Magdeburg. K. B. Geldsendungen an bi« Csptbition b«r J«r. Wochenschrift find |u odrrsstren: >n 0. Buchhandlung in viagl«burg. Au« lkhauukafeste. Wir «nterbrechen die Besprechung der im vorigen Leitartikel angeregten Fragen durch eine Betrachtung zum herannahenden Feste; die Unterbrechung wird jedoch nur eine äußerliche sein, wir «erden den Faden auch in diesen Worten nicht verlieren. Ehanucka erinnert nicht nur an Kämpfe für da« Judenlhum gegen äußere Feind«, sondern auch an gewaltige Gegensätze und an Kämpfe um die Religion innerhalb der Jndenheit jener Tage. ES ist bekannt, daß nicht nur die Syrer die Religion Israels mit Gewalt unterdrücken wollten, sondern daß die Hellenisten, die Freund« deS GriechenthumS »nter den Juden, die Fundamente des Judenthum« untergruben. Ruf die Verwandtschaft in Ansichten und Bestrebungen , -msche» jene» Helleniste« und viele» «»serrr heutigen Slams «eSge»oße» ist schon »st genug hingewiese» worven; lewer , nicht mit dem Erfolge, den man, «eil die Parallele s» treffend ist, erwarten dürste. Die Hellenisten wollten dem Strome der Zeitbilduilg sich hingeben, ihre väterlichen Gesetze fund Sitte» ausgeben und glaubten dennoch Juden bleiben zu können. Sie wollten nicht au« dem Judenthume o «»treten, noch weniger zum Heidenthum, zum Gätterdirnst, übergehen, und dennoch führte die Eonsequenz ihre» Thun» und Streben« sie dahin, daß viele von ihnen offene Feind« ihrer dem Gesetze treu bleibenden Brüder wurden, andere noch" offener zum Heidenthum hinübergedrängt wurden. Traurigen, verhüllten AngeichtS muffen damals alle, denen e» »tu di« an gestammte Religion Ernst war, in die Zukunft, auf da» nächstkommen x Geschlecht geblickt haben, sie müffen von diesem «inen großen Theil als verloren für die Sache de» Julxnthum« i betrachtet Haien. — Und jetzt? .... | Die Unterschiede zwischen den damalige» und de» heutigen Zette» xnb Verhältnissen liegen freilich auch kl« zu