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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1873-01-01 · 4. Jahrgang Nᵒ 47. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
4 (1873)
Issue
4. Jahrgang Nᵒ 47.
Date
1873-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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F„ rM 47. -1873. IrvsrlrüsHr 4, Jahrga«g. Wochen-Schrist ,Sr die religiöse« «ud socialen Jutenffen des Judeuthuns. Erschistt jede» PttttWvH. «tieUtjähelich 22'/, Groschen. Mr Ml mtywUit« tytit|cifa »er bmn Kaum 2 Cgi. v«r-ZUW»nIrchn Btfkaftnir imk H«r»vt-edi Rabbiner Dr. L. Lrnunfel« in Stettin. Magdetmrg, 3. Der. 187.1. Hu -qiepm MH| »Mt vuchhandlimHen nt potzantz» »». k Mt Expiditi»» d«r Israelit. wochmschrist in Ma-d«bur§. gnhslt. MtMM Krtttdl „Mitthiilunqen vom Deutsch.Israelitischen GeTnein^aunde.- — INrillU MM» * Deutschland: verltn. Magdeburg. Kranksurt a./O. Hannover. Lu« Württemberg. — Oesterreich: Pest. Horic svöhmen). Laich. — ssammsche« »«» »«Mach« 9fcUkrMH*«t »agdebura. Trier. Ichenhausen. Bünde. Wien, Galizien. Lemberg. Pari«. Lonvon. Lord. Amertk«. Jerusalem. — KemilelUM» Di« Juden in «gier vor drei Jahrhunderten und heut«. — 3sflMtl. & »Mittbeilungen vo« Deutsch Jstraelttifche« <8e«eiudebunde.« r rt> h' Der Ausschuß de» D.-J. Gemeindebunde« hat in seiner Sttzuug vom 24. Lug. d. I. eine« Antrag auf Gründung eine« besonderen Blattes, welche« den Gedanken- und Geschäfrs- Berkehr zwischen dem Ausschüsse und dem betheiligtev Publikum vermitteln soll«, beratheu und beschlossen, unter dem -«fcsttfe*ft>ua Titel als Mauuscripl gedruckt«, a» Lri» bestimmtes Datum gebundene »Los« Blätter/ wenn Veranlassung uu» Stoff vorhanden, erscheinen zu lassen. Nr. l dieser Mitttzellungrn (22 Seite» 8'). dalirt vo« Ende October, liegt ««s vor, und wir geben eine» kurzen Auszug mit hier und b« eingestreuten «och kürzten Bemerkungen. An t«r Spitz« de« Hefte« steht rin Aufruf an die S.-G- Borstäude, Rabbiner, Lehrer u. s. w. in Preußen, welcher im Hinblick auf die nah« bevorstehende »anderweitige Regelung" der Verhältnisse der S.-G. dnngend empfiehlt, für richtige Juformtnmg der einzelnen Abgeordneten zu sorgen, demnach mit diese» in unmittelbare Beziehung zu treten, sie über di« Zustände, Ausgaben und Bedingungen des jüdischen Semeindelrben« anfzuklären und ihnen au'S Herz z» legen, gegebenen Kal« für die Aufrrchterhaltung der stiemeindeeinheit, der staatsgesctzliche« Angehörigkeü jede» Juden zu seiner Ortsgemeinde zu stimmen. Wir stimmen diesem Rarhe bei; für ebenso wichtig und noch leichter ausführbar halten wir jedoch folgenden Borschlag, i» de« all« Parteien sich znsa mmeu finden linnen. Plan möge bei dem Staats-Ministerium einfach dahin vorstellig werden, daß Vertrauensmänner aus der Mitte der preußischen Judenschaft, zu einer Eonferenz berufen, zu den Borberathuugr» eines neuen Gesetzes zugezogen werden. Di« Berechtigung dieses Wunsches würde gar keiner ausführlichen Aotwiruag bedürfen, und in neueste,' Zeit hat man ja fast immer zu der verathung von Gesetzen Rotabeln aus der Ptttte bei: BetheUigte« zugezogen. Schon unsere Ehre fordert «ns auf, darauf zu bestehen, daß »über uns uicht ofm« uns" beschlossen werde. Wir würde« «4 der Aufforderung zu | einer solchen Petition bereits vorgegangen sein, wenn nicht gewisse Gründe uns zurückgehalten hätten.*) ES folgt nun da» Protokoll über die Ausschußsttzung vom 24. Augusi, welche« über zwanzig Punkte der Tagesordnung berichtet. Einzelne von diesen sind unsern Lesern bereits bekannt; wir verweisen namentlich auf die ausführlichere Mittheiluvg über die Thättgkeit de» G.-v. an der Spitze . der Rr. 26 die'«« Blatte« und «enden uns zunächst zu pc». 4 der verathur gen: »Herausgabe einer Schrfft zur vertheidigung der Serwiude-Einhett »ud SrandMe eines Musterstatut« für dir Gemeinden zum Schutz« religiäser Minderheiten in denselben." Wir heben hervor, daß der von dern Vorsitzenden de» L»-sch«ffe« um ein Gutachten angegangene Professor Fciedbrrg in Leipzig sich dahin ausgesprochen hat: in Folge des Ses.ze« über den Austritt aus der Kirche fordere die Recht»gleichl»eit, daß dem Jude« der Austritt au« seiner Synagogrngemeinde nur dann gestattet fei, wenn er ails dem Judenthum aui.ttete. Der Abgeordnete Lasker hat, wie bekannt, die entgigrngesetzkr Ansicht verfochten. Da stehin zwei bedeutend« Autcritäten einander, gegenüber, und doch liegt der Schwerpunkt dec sbfchwebenden Lebensfrage in diesem Punkte. Der Borsitzend« hat daher eine Broschüre über die beitun oben erwähnten Geg, nstände ausarbeiten lassen. Der Ausschuß hat dieselbe eingehend besprochen und die Grundzüge derselben adoptirt; sie soll zunächst im Einzelnen noch revidirt ,»erden. Zu einem Eingehen auf den Inhalt der einschlägigen Debatte fehlt uns hier der Raum. Weiter wurde über »Anbahnung eine« einheitlichen oder doch gleichmäßizen Systems der Pensionirung von Semeindebeamten und de: Fürsorge für deren Hinterbliebenen" birathen. Es wird hierzri mitgetheilt, daß dem Vorsitzenden des Ausschusses für eire zu gründend« Bemeindebund-Pensirnskass« bereits die S« nm« von 1000 und 500 Thaler zugescgt und einige Legate (von 20 bis 25,000 Thlr.) in Aussicht gestellt seien. Ein Re'mer erklärte sich als prineipieller Gegner •) K«4b*n O***» «ieder^fchrisden, »«HI uns di«' Dmkschrtft des CrUwt «mstmckw zu, steh» «Ueu »veeltu." .

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