Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 4 (1873)
- Issue
- 4. Jahrgang Nᵒ 37.
- Date
- 1873-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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Inserate, M« MftemnMsfrftftMMfCtiKMtfM i« TOUgtoftarg etatreffea, stadi« in bf aMiffca flaaiau* a»ch «htfaaffau. UM ICNtll*« f4ctft Mtl 421] Die hiesige Lantorun!> Schächrerftrlle ift urit «ine« jährlicher Einkommen von UtO—800 Thlr. svfvrt zu besetzen. Qurlificirte Reflectaub'n wolle« sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse baldigst bei uns melden. Reisekosten «erden nicht vergütet. Der Gemeinde-Borftand zu Uzarntka«. _I. Simonsohn. 422] In unserer Gemeindeschnle ift am 1. Januar 1874 die mit LAO Thlrn. ootirte Lehrerstellr zu besitzen. Bewerber belieben unter Einreichung ihrer Zeugnisse sich zu meiden b.im lvor-ande der Ty»aaoäen»Ge«<in-e _zu Luoltuitz._ 401] Für hiesige Gemeind« suchen einen tüchtigen musikalisch gebildeten Eantor, der ktuei, Vertrag zu halten, ein Thor zu leiten versteht und den Religionsunterricht ertheiien kann. Fester Gehalt 000 Thaler mit mindesten» 100 Thaler Rebeneinkünfle. Saarloui«, den 20. August 1873. Der verwalkt»»- Rath I. ». : G. Kriboarfh._ 40?] Die in hiesiger Gemeinde vacaate, mit einem fixen Gehalt von Frcs. 800 p. a. und er. Frrs. 200 Nebeneinkommen verbunden Vorbeter* und Scliäditerstelie »oll wo mbglich uoch vor den Feiertagen besetzt werden. Unverheirathete Bewerber oder solche, welche durch irgend ein Nebengeschäft wozu das Amt genügend freie Zeit übrig lässt, sich hier eine sichere Existenz gründen können, wollen sich schleunigst wenden an Rabbiner Dr. Engelbert. St Gallen, (Schweiz) im Aug. 1873. ein junger Mann, Israelit, der bereit» 4 Jahre in der Lehre eine» Mauufactur- und Eonfection» - Geschäft« ist, sucht Anfang künftigen Jahre» eine du Machruf. Seit dem 31. Juli diese* Jahres betrauert die Synagogen-Gemeinde su Sohrau O. 8. plötzliche und vorzeitige Ableben ihre* durch leine smUeatea >Kenntnisse und gediegenen wissenschaftlichen Leistungen auf jüdischem Gebiete, sowie durch seine hohe Charakters« rke, edle Geistesgrosse, tiefe Religiosität, „»geheuchelte, hebt jüdische Frömmigkeit in den weitesten Kreisen rtlhmliehet bekannten geistigen Leiters and Führers, des ehrwürdigen Herrn Rabbinern David Deutsch. Die Sohrauer Gemeinde weise das hohe Glück su schützen, diesen seltenen, bedeutenden Kann 38 Jahre an ihrer Spitze gehabt an haben. Sie weise, dam eine ihrer schönsten Zierden ihr unwiederbringlich entrissen ist. Al* Menschen, Bürger, Juden, religiösen Leiter und Erzieher zierte die Stirn des FrflhverkUrten eine reichhaltige Krona der seltensten Tugenden und glänzendsten Eigenschaften. Das Feuer der von seiner innersten Oeberxeugung getragenen Reden nud religiösen Vorträge, seine gemüthvolle, zu Herzen dringende Sprache, sein schlichter Biedersinn, seine unbestechliche Wahrheitsliebe and beharrliche Gewissenhaftigkeit, seine Bescheidenheit und Anspruchslosigkeit, seine Einfachheit und Offenherzigkeit, seine Humanität und Toleranz, gepaart mit streng-jüdischer unverfälschter Frömmigkeit, seine hohe talmudisrbe und jüdisch-theologische Gelehrsamkeit, gepaart mit gediegener, gelehrter Profanbildung — alle diese Vorzüge lassen die hiesige Gemeinde den Verlost, der sie betroffen, als einen unersetzlichen fühlen. Der Verewigte wird ln der nachhaltigen, lebhaften Erinnerung seiner Gemeinde sicher stets fortleben. Er ruhe sanft und in Frieden 1 Da* Andenken des Frommen gereiche zum Segen I Der Vertttand and da« ReprAaentanten-ColIeglmu der SyaagogaM-CeBielndr Sohrau O./B.^ Israel. Haushälterin. 412] Ein Wittmer mit nicht mehr kleinen Hindern wünscht eine gebildete selbstständige Dame in sei» Hau» ausznnel.men, welch« in allen Zweige» der Haushaltung gründlich erfahren sein muß. Verlangt wird ferner Aenntniß, die Erziehung der Sinder leiten zu können und liebevolle» Entgegenkommen. — Bei entsprechende! Leistung wird augenehme Stellung zu gesichert. Gef. Franeo-Offerten unter öl. Y. 153 besorgt die Exprd. d. vl. 4331 Geich Gesuch. 412] Ein anständige» Israel. Mädchen sucht zu baldigem Antritt bei einer kleiner religiösen Familie eine Stelle als Wirthfchafterin oder zur Stütze der Hausfrau. Es wird weuiger auf hohen Lohn al» auf gute Behandlung gesehen. Offerten sind «ub. „W. W. Magdeburg" an die Exped. d. Bl. zu senden. 409] Eine zur Führung der Wirihschast durchaus befähigte Person, welche auch die Rüche zu besorgen hat, findet bei niir gegen hohe» Salair (80 bi» 100 Thlr.) f»f»tt Stelle Refleciirend« wollen sich unter Varlegnug der Zeugnisse an mich wenden. Preußisch-Minden, d. 31 Aug 1873. Metz, Rechtsanwalt. oder Fabrikge'chäft, mit Handlung ea >-ros. Auf gute Behandlung wird mehr al» auf hohe» Salair gesehen. Beste Referenzen ftthen demselben zur Seite. Gefällige Offerten G. K. 538 poste rest Jserlohn erbeten. [414 41"] Für mein Mäuusacturtvasreu- und Damen-L»»jtttioo»geflhäst (Sonnabends geschloffen) suche eturn Lehrling oder Bolontatr au» respectabler Familie. Vöaftav Levy in Stettin. Berichtigaage«. Ar Nr. 3ö 6. 27» a H. 4 ft. »Sthi- I. wichtig. Nr. 36 S. 388. b. Z. 28 ft. hören L {innen. S. 2*9 a. A. 10 t. das ist einst rlchtia aewefrn. Asche»- 8ept! EUul. Aalender. Eiu junges Israel. Mödcheu von achtbarer Familie sinder Stelle zur Erlernung de» Haushalt». Freundliche Aufnahme in der Familie. Gef. Fr.-Lfferten unter G. P. 146 i b fördert di, (krved d Bl [413 ' 417] Unter günstigen Bedingungen suche sofort einen mit nöthigen Schnlkrnntniffen versehenen, jungen Mann al» Lehrling. *•' Lenihartz Kn«»«, Lederhandlung, Atch,r»leb,ii . TOlttwt ch . .. DsnaerStsg.. * s^ 4 eNnaKak .. »nui| . .. Ä»««t. .. Xinfbtg ... 17 18 18 2J 21 23 23 20 3« 27 28 20 1 2 Rösch-, hasrhsns. Mr «da Lei»««- aa» S«f«a* »ift such« Ich 9 Stkrliage »ater günstige» vediagaagen zu recht Ml> bigtia Antritt. Wraburg a«. Hermanm Nehwckltz, früher «. «öatff's 99». Hebräische Gratlllatiimökattcii versendet an groo und en d6tail 4fl] David «out» «olff in Magdeburg. Gebe. Villain, Kunstgärtner, Erfurt, ofirrtren zum Laubhüttenfeste rituelle (großblättrige, dreiblättrige) Mtzrche«- und Palmeuzweige, von letzteren auch getrocknete. (418 Bitte. Ein Manu in meinem früheren RabbinatSbezirke, den ich seit mehr alt 25 Jahren als rechtschaffen und achtbar kenne, ift durch unglückliche Familienu. GeschäftSoerhältniffe in Roth gerathen. Er bebarf der Hülfe, kann solche aber weder in der nächsten Rüde finden noch selbst suchen. Ich bitte um Gaben für denselben, die ich in d. Bl. anzeigrn werde. Lreneufel». Bisher ringrgan-rn: M. in Stettin 3 Thlr., TO. huf. 8 ZUr.. TO. L. In I. 0 »htr. durch Hrn. üohncr.Lcipzig 30 Zhir. Bertader ^ftrprdiuon der Jeraeiittschen Lochmjchruf in ttagpreuig. ßflt den Buchhandel: Xsltri, JjrfWf« in Leistia.) Druck vm Schavnre'ü Löpper» in Berbp. :l ■ - j. :j 1