Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 4 (1873)
- Issue
- 4. Jahrgang Nᵒ 21.
- Date
- 1873-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 72% known words query
- IRI
…/5369809-5935020-5935705--1685-5371255- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
» 21. - 1873. ^Jahrgana 't ->i i'.k,! u< T’ii-i 3<m;• .mUfnFrTT rViT Tdlaflw •;»«« „ ' " ' *»^.«-1)11^ «»chji»arm:s-^,s .«ihf. »M ,bri! tfctr /fta| an;, M,»5 ., .„v; 'nji - Ir'.t, fit M^WgMe» MkföMWMttM deSJudntthnms. ' " um> n::i4lin4u,. ' . ir<J j Mii,:. .:». , , ».»-•• ... , ,j-. , j!W.-b:; «tdosetOWt-HlrtisWta »'« Zu bqichen dnrq ,y i 9«ä» *0*1*04 Ai'/, Ar«,chm. 3»ftrtto»H«W>t M •*, *e*. RabbinerDr! ,ixt> Magdeburgs feil in'Ötgtttni m •. .. ^.ai tmr :r,| . i'ilnii »I« ViuMtnMmint iuU fSofanit ultra :fi l.ii!" Qtt’QuÜmAmi pm <«1 6*i«|« in Magdeburg. 3n|nU> ftttniH Artikeli ltanintf«n»raI fl. Zum n H>0T»rrtf»>••<>«» jrnt Deutschland: fair*. Om der B*|cr.' «chneidrmü-r/ — Xxfwt t(i(|: grtnbwi:1 —‘’HunidniVi: geltiemt. — Vermischt» »»d neneste Attch» richte«» OoOau.Sttn.AliM». Oeidra. yrenisir« a. TO. (ftidnrf. ’temteg. khtaOt^tOckle«. Oertl. London, «nmlnira. HmU»- «(. w . |wWrt»«i ltnsichtter« -esset».' vrißinel-OM«!« mß bm ithtich-mnerikaisschen t«hn «M A. N. Lichimbug in Ne». t, .!'., ' D©rt. — Om der Bi(«it BdtmilUlhing-. -* Insrrer». — Ne«i»f<c«ye>. , .. . U . ,i (Zum Dochonsrste.), . Die Reminiseenzrn, dertn erste »st tu Rr. 17 gegeben haben, gelt«» Mb» Jahre 1848.' Of find nicht nur die <>e, gebeuhetten, »eiche nach fünfundzwanjig Zahr« ivlrter an unserem Geiste «rßberztehe«, e» taugen auch Srimieran« g« an damal« Smpstnckane«, Vnrchdachte« «nd Schptahme» ans.RUtd Hta G«bächtMfft'rS>taistt> Anfzebchiinngeu zu Hüli>«. Wir glnUAen damal« da«, aa« «Oe Geister fesselt», alle G« müiher bewegt« und in «Spanmmg hielt, v»as Tag für Tag in regstem Gedüiikrnaudtansch verhandelt ward«, auch im Lichte der Religion betrachten und zum tluSgang-punkte für dir gottisdienstlichen Vorträge machen zamüssen; wir fanden, dag di« Zuhörer für, Betrachtung-und Maduung,ivetche von den Zeitereignissen ganz abftrahtrle, gar keinen Sinn mehr hatten. Ob wir" daran Recht gechan, so viel ragespolittk in diePledigt zu mischen, gilt jetzt gletch jwär'« einArVthum gewesen, so würden wir nach-Abkans eines-Viertelsahrhimdeeich'M»« dessen ohne sonderlich« Aerknieschung ßeiheu Kssen. Wir ha-- den daher in de» damal«'gehaltene« Predigten eine Art' fort» lettsendir Randglossen'zur Zeitgeschichte'- Einige aü* dercho» mUetischen Gliederung loggetbste-iBruchstilikk der «m Wochenfrskr jene« Jahre«' gehÄienen Predigten sind '<*, ^iewtr heult anfern Lesern dieten ' Ob ts «er Mühe verlohn, vergilbte Blätter au« de« Staub« de« Pustel noch einutl an die Oeffentlichkeit treten-zn lasset»,' Mffetl wir dnn'lrtheil der Leser «berlaffen. 'Vt~ - ron »! Die erste Rtd« gnig «n dem Gedankm a»rs, dag tue Z,lt> so geivaltigee Veränderungen ' und' Umwälzungen nich '^vor« übergehen könne, - ohne auch ottf1 betn Gebiete der Rsigion Stürme zä erreget,, Reue« ja' tzeMtt»i'/-Äteb z« uersthligen. Am KebuiiiGftstd'anserer Religion 'll^ge dir ' Klagt, Witt «l» neue Zeit für diese briiigeir'werde, "nah«)''sa 'tiöch tNih?j' R frage jetzt mancher, ^ob nicht' bk ikttlgbit'buü^ft' neue Zeit in ihrem Bestehe« 'gefährde?'sü^^Wttde »Msßt der allgemein gewordene' Rn^'ntrch Religiönssteiheit da« Bass' lösen, den Bestai'td'der Gemeinden gefährden^werde da« 2»r'.' " *'• -• ■' nach Ei nheit, überhaupt so vielfach mißleitet und mißuersich gegen JUiigior. und Religion«gesetz wenden, baden noch Gleichheit und Liirheit dt« Minorität bewegen, ihre Religion ,um Opfer zn brü gen? Die Zustände, » da« .Zndenihum, aber auch die Religionen überhaupt, ohrn, s'hreiben sich itideffen.„licht von heut und gestern Schee: lange, herrschet, viel Lquheit, Gleichgültigkeit, e; pr.Mncii, welche sich brüsten „gar keine Religion zu r«»«aen noch di« viel Zehlreicheren, welche sie dem Ramrit tm^'bekenatn, aber die -Liickt' zu f$r in den e-nlegenfb* '€0inf»! ihte« Hirgen« zurückgebeäirqt haben. ' ^Tellhec tstpd'-'bisher die Ursachen grwesen '/ Zunächst da«. Streber nach 3nverb, i Besitz und Genuß, die Richtung auf da« Irliischr und Sinnliche. Da haben wir die Menge derer, Lie imn dem Äolle g»rarl«:.sich loegesagt haben, weil sie „das S itber> welches er: ihnen gemehrt, und da« Gold zam Götzert gm«acht.ii Das ist die .leidtr in Israel zahlreiche Klaffe, dcien.Morgenyeb« tsteld und deren Abendsrgen <siewiaa istta sichen» Uebermuth dachten sie nicht an die Msgliü teil l«t«s Umschivuuge«, eines Sturze«, ait unendlicher Berachuing 'sahen sie aus de«: „einfältigeu" Glaubensgenossen htaibsUber noch so chöriche war» z«m7 Gottesdienst zu eilen, wätzkritd sie iw g änzendemGrspa»« der Lust nachjagten» «der gar «tue» u-sasttaguzu halten, .'während sie:,.sich zu:n leckeren Mahlt niebrrließen. ' So vergaßen sie Gott, der sie erhoben, bauten auf das Ltben von Ltvigen und die Regirrungsdnuer vva'Fürstta, VMratail auf dt« «arsch« Weisheit alter Staat«, kundigen'linr'aäf'lbi« eigene Umsicht, Vorsicht uad Berechnung. Da tff M tz.-eonn»»»,' >»i« wi?« a» vorigen Sabdarh gelesen habend' >,,IH werde st« knackt -ausziehen und sie hinstrllea, wir-aa'tzem Tage, da-ste gebaren wurde«.) werde wieder neh- Men/c«a»-»>h">hn,n gegeben» ich werde-rin Gude machen ihrer Lust'tM 'ih-er Festtage.»' Sie^ibei denen religiöse Fest, und Feiettagt'bi. Sticht längst ihre Badeukw»g verloren hatten, die lsit Fest«! vititastrlltrien.'wenu ihr «ermtgen. sich gewehrt, wenn günstig« 'Rwhrichtest'stir ihren Gewinn emgetroffen waren, sie, devet? ganze». Thu» und Trachten,„Misten und Können, in ntsih«"stl»-tiilel"Beztrhtag «rr »in Stpiel gewesen, sie haben da« Spiel-um große,i 'Thsil. verloren, - die Feste haben rin