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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1873-01-01 · 4. Jahrgang Nᵒ 19. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
4 (1873)
Issue
4. Jahrgang Nᵒ 19.
Date
1873-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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162 „die Neuigkeiten, dir mau jetzt überall hört, taugen alle niO,tS." „ES ist doch io meiner Abwesenheit nichts vorgefallen V‘ fräste der Doctor ängstlich. „Nicht viel", war die stereotyp« Antwort, „nicht der Stet« werth, aber.— aber zum Vesten steht eS dost nicht aus" Moritz wurde bleich, und legte seine Hand auf Bärchen» Schalter, der immer verlegener wurde und sich von feine« Sitze erhob. „Sagen Sijs Bärchen! Ast Bertha, ich wollte sag«, Fräuleiq Deermoorr etwas zugesioßm?" «Augestoßen gerade nicht", munßelt« Bärchen, „ater iS muß doch nicht ganz richtig sein, denn sonst hätte sie mir diesen Brief nicht au Sie gegeben." Bärchen zog ein zusammengefaltetrS Papier hervor, welcher ziemlich zerknittert und beschmutzt auisah, besonders war di« Ilufschrift bekleckst uud voll gelb» Flecken._,, „Das muß bedeutend fern", sagte Moritz, zögernd den Orief in Empfang nehmend, „sonst würde Fräulein Bertha wenigstens reines Papier genommen habe,»." „DaS sind Thnänen! '-Qtn Doktor! Thränen! kein Schmutz", seufzte Bärchen und seine Augen füllten sich mit Wasser, . Moritz ließ den Brief auf de» Tisch fallen, er war todtenbleich geworden und fuhr stch mit der Hand über die Stirne, die sich «st kaltem Schweiße bedeckte. v „Oeffuen Sie Herr Doktor", sagte Bärchen, selbst am ganzen Leite zitternd. ,,«S ist viel besser ein Unglück zu 'wiffrn. alS eg zu ahnen." . „Also doch es» Unglück", murmelte Moritz. „ES ist vielleicht nicht so schlimm, als Sie glauben, nutz Bertha giebt möglicherweise nicht nach, und dann heirathen wir st^ doch noch", tröstete Bärchen, ergriff den Brief »nt reichte ihn zu» zweitenmal« dem Dok»«. (Forts, f.) I tt f t r * t e ctKirtüttrr * wiij« » ach»«« ta letzter Instanz „tScht«' Hm <1l, »«» »ao £w»MWMt MM* hei« ftttH*M, st«» wir t»t«r« vrt« mmfttbtHti,fü Ht ««fetz»»» »«0s«l- »«« imMmM timt «MÖmmii wto< mttümrn, ««» ist »«« Stelle m (im Mmi| «tt «tat« iUteiUHm fest«« Spalte **m »00 rdlr. »«hrt. BwrI«, «kim rttttmUfUtttmU mtrlUHHbMtm rtftMrt «n» ta SS de» »«eeogätchnaln» VooOanv» m»w st»« 140 zu« I. Inn» «. c. melden. JNtoäcte, Ü. «peil OTJ. v«r ivvestan» »er Gtzna«»»»» ÜIMlIltf Ztoksti Asenßei». Zdokph Pavitfo«. Mir Cantor verlangt. 316. Di« Lloyd-Strest Gemeind« zu Baltimore Md. in den vereiuigtm Staat« Amerika'» wünscht rin« Cantor erst« Range« anzustell«. Derselbe muß et» gut« Stimme» sawi« die Fähigkeit besitze», ein« «« Herr« uud Damm bestehmd« Eher zu instrust« und zu leitm. Di: Wahl findet am 6. Juli 1873 statt und ist die Stelle am 1. Ocwber anzutveter. Ap rlicantm werdm ersucht, ihreZengniffe nchst Angabe d«e verlangt« Gehalt« zu adressiren an Ioet Gntma», Präsident. Nr. 36 N. Eutaw St. Baltimore Md. U. S. 306. D e Gemeinde zu Malmö (Schwedm), fudit ein« jung« nuvrrheiratheten lüchtig« Lehrer und Schachet, der auch al» Ehasan fungirm kann. Gehalt 500 Prmß. Thlr. Nebmeiukünst« 100 Thlr. Pr«ß. Bewerber wall« ihre Zeugnisse unter 3. 8. an Oberrabbiner Prof. Dr.' Wolff in Kopenhageu einsmdm, bei dem sie sich auch nöthigmsall» einer Prüfung jU unten rerf« Hab«, »ad ihre bestätig« lass« müffm 31». Di« hiesige jüdische Clemmtarlrhrrr. fkllt, oerbmch« ei-nm siom Gehest wm 300 Thlr. nebst freier Wohnung, iß vom 1. August &, Mcont Oualifiktrtr Bewerber wolle» gegm Einreichung ihrer.Zeugnisse sich Müd». Per ««Loißtttz. «chützta, lWosen). m. 0« Religiouälehrer» hebräischer Lstwnh Talmudist, auch Pochiger,. spricht fvmizbßsch und vorzüglicher Eantor (NN) «st »sch»- zmdm Zeugniff« sticht iw« 4. Juki ab Engagement. Adresse» belieb« um« etnznsenden unter Mtt*. «e»li». V.^ch 307. ja «ine« - gM» «* der Oberwes« find« einig« äknat« »d» Mfldch« bei einem jüdisch« Lehrer, der jott» Unterricht in den Elementar- und Realgegmständ« zu geb« im Stand« ist, nntrr mäßig« Bedingung« freundliche Austnchme. Adoeff« oud A. B» 33 <M die Erptdstion diese» Blatte». . . äl8. üoo jung« Lrriolwri». «o«t w einem religiösen» H*u»e, am liebsten in 8öd - vsutoedlütlä oder Oesterreich, ein entsprechende» Plneement NAhare Austamft «rthält •’ Rabb. Dr. Baaberger, Königsberg k Pr. »■ 324. Zum 1. Juli c. ist tt« Stelle «in«, Borbeier« und Schächter«,, der auch Jüdisch« unterricht« kann, .zubesetzen.^ Gehalt 200 Thlr. und Nebstreinkünste. Anmeldung« erbittet * " gi. chirner in chtrieg«» (Schlefim). 327. Kür hie hiesige 1»taelittsche Ge- «eind« »ird zum 1. September d. I. ein Religio»«lehrrr, Vorbeter und Schächter gesucht, drff« Gehalt sich bei freier.Wohnung, Lcköstigung und Heizung auf 120 Thlr. beläuft and wollen hierauf Rrfleetirmd« stch w«»« an d« Morstend bar ior. Gemeind« zu Grabow iu Meckken- Inrg. 323. Di« Stellt eine» vorbetrr«, «Ai. gio»«lrhrrrS und Schächter« in hirf. Gemeinde wird zum 1. August c. vacaut. Gehalt 200 Thlr. nebst freier Wohnung und Nrbrneiukünst«. Dem Engagirttn «erd« dieReifekostm vergütet. Reflertantm well» sich meldm an de» Morstaad dar Ztz»eg»ße» gemeind« Jacobsohn. 825. ®n wichtig« öe^rer, der au4 «A Prediger, Vorbetrr und Schachet fu^ztr« kann, wird znm 1. Jnli «der 1. Oktoberhier gesucht. Gehest 300 Thlr.- bei freier Woh. «ung; für Schechita 60—80. Thlr. lln- , »erheirathete Bewerber wollm ihre Zeugnisse «infendm an dm zeitig« Vorsteher O KoSbfchikd in Stadtoldendorf ___ CI OnUW|yW0»_._ weiche die Vertretung Ltben»mrfich«ru«g über« nrhmm wollen, um stch damst eine amtlich« Stellung damst zu gewinn«, ftdidtat sich an dm vtrerkor Marienfekd, Mertw, Schömberger Ufer 31, unter Eiarri» chnng eine« ««ttieulum ritae zu wenden. Me Aanvin'stheMeorie in ihrem Berhältniß zur Religio« von Id». A. Treaenfeli. »mi« Ü Ap. Bei (Earl Kries« in Magdeburg, «rgr^ssrauemiusttünm^ des vetrizet tu migfci mDHiRi rrtsfim eimf* Wochnl- Aal. ljar. «tttwoch. Doaurrstag.. Sreitaa. 09S|MJKBfc ft* CoNatag. Moatag. -. ... Dt«»w...... 14 1b 16 17 18 19 20 17 . 18 19 20 21 22 23 ftlenler. Lsg be-Omer. ID» Truck und Verlag »er Hostachdeuckerei von Carl Fries« in Magdeburg. <!ssür dm Buchhandel: Robert Fries« in Leipzig.)

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