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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1873-01-01 · 4. Jahrgang Nᵒ 19. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
4 (1873)
Issue
4. Jahrgang Nᵒ 19.
Date
1873-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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formein u. dgl., Hot man ünZ vei schieden auf, sichten selbst so giebt es a nur des Geist welche unS in spanisch« Stiefi dqch selbst diel *1*5 - l4?5 i f :r *• .«•i CH schnüren. Geistesrichtusig, himmelweit von einander abweichende Antworten gefunden, (Wot und BerboDseM. WWber Immer als an^M WMvM tAA - Seite anerkqMH daß^aSM^Mn WEiaeW ^e^ch als die feste Schutzwehr, als^hie schirmen« Hülle und Schale (oder wie Mächten die Herren die Augen öffnen; sie werden finden, daß »eine Zeit naht, in der sich jene GchalkNNrib Zäune" ^ft^.recht ass n».«ntbehplich zeig« werben. "MWHat gemein^ den Geist jetzt richtig desttMsdHtrchtdeiyllden Hern Sihrift, in sehr verschiedenem Sinne gebraucht, die Definitionen, welche man, bald so bald anders, nach philosophische», psy» chr logische» oder kabbalistisch« Systemen geg^yt H<H siy^M Niemand" "■*' Lange und oft genug hat man unsre h. Schrift getadelt, * sebstständig bewahren zu können; diese SSbsftäuschuna liegt sie damit zu schmäh« oder deich herabzuwürdigxy 'grweftit, jetzt ^lä.solch«. M» vor. 1,1 *• ** J**vr ’ ' ,,rl «.-L O.L.w.d.1 _c _ 'Al 'S * ' ' ' ‘ J’J,A 'l’i ’-lTtoh-jHMLMft eine Andeutung St* es nicht eine Eidaz die Lehre'Von der Seele, von der Unsterblichkest, nur UI, ünbesMMer, "garisichk ^ogmasisch oder ph?!o^oph!^ch^^^,. reihter Form und Kaffung in 'ihr gegeben, ja, wie Andere, belmuptete», überhaupt nicht zu finde» sei. .Einsichtige Md lieber Blickende haben schon sehr lange gesagt,- daß diefetcksii eine züküfiftige Speise der Würmer und im Leben Hit» genthümlichkeit des Judenthums, ,bqh^shech,Lgiblicheu, bedeutende «ufmerksamkett zuwendet? Während andere -Religionen es nur mit dem Geiste zvchim -Hasen, rnnbern Leibe lediglich scheinende Mangel ein Vorzug sei. Ueber solche Dinar ffit eit Dogma nicht ausgestellt, sondern Freiheft der Forschtzstg urd Meinung gewährt sein. >. ' ■ - Soll das nun etwa eine Schwenkung vorbereitrft," „M ,Znt Sack »nd Pack in» materialistische Lager überzngchen?" BchüteGottl Es ist ja in Wahrheit Nichts.Rene«, was sich jesft brett «nd geltack macht; die Entwickelung menschlichen Duckens geht in Spirallinie« vor sich, kehrt daher mich gern chm Zoftcykkm zu einem oder über einen früheren PSickt zurück. Da» Indenthurn har aber dftso Bewegungen stt» rn»l dv'rEstkmacht ».und ist seinem Krnt> und «es« nach atch deffelbe geblios« rchSi» wolle>tMIstN«ftr eiMseiV iMgstliche Gernüther. beruhig«, welche dit Religion und speeiell das Zudenthnrn für gänzlich gefährdet und von der sich attsbreftenden Strömung rnft Uebafiuthung bedroh» eracht«; andrersti» wollen wir, W« es angeht, mahn«, jene Bewegung' «Nd Strömung nicht etwa zu ignorirtz», damit man nicht, während man aus solidem klntvrbau js steh« glaubt, eines Tags ge» wahre, daß der Bod« längst «fterhöhlt ist. Und idiese Mahnung gift ganz besonder« denchnigen» nelche immer „a»s der Höhe der Zeit zusteherl'und rnft ihr siwtzuschmftm" »ermetnen; deutlicher - gesagt,''- denjenigen nelchr eiu „reformirtos geläuterte» Iudenthum des IS.'IahV- Hunderts^ eonstrntr« wollen.- Gerade dieses'Iudenthum ist at, dem die Wendung der Geister im letzt« Drittel dieses <Jahrhundert« den Jlricg erklärt. •) Diese Religionskehre der Katechismen, in wesentlich« Theil« aas rationalistisch» gemüthlith« anderen Katechismen — abgeschrieben, sie ist «», die in ihrem eis««« Bestand« angegriffen ist. Da steh«, riie schon gesagt, jene Frag« und Antwort«, ferne als selbst» r erständlich figurirend« Sätze nnd s. g. Be »eise, di« längst weder mehr als Antwort«, noch als selbstverständlich, allgemeingältig. oder bewies« gelt« dürfen. Da» wahr«, real« Iudenthum, als Gesetz des Lebens» aber bleibt nchig besteh«. Was erlaubt und verbot«, da« steht fest. Die sjsrage nach d« Gründen (Taame Mitzwoth) hat in verschied«« Zeit«, je nach der herrschend« oder individuell« die tor-ah offenbar nicht« von einem scharfen Dualismus, einer absolut« Scheidung von S^.tuH,Ksih. . ^püstunh Reinheitsgesetze setz«, nach dem klaren Wortlaute des Pentateuch, die innigste Wechselbeziehung zwischen 'Geist und Körper voraus, eine Wechselbeziehung, die offenbar — wen» es ein« von beiden fein soll — den »tlsichten de» feiner« Materialismus näher sicht, als dem abstrakt« Spiritualismus. ' "'Die Etrrm« aber bchegnen'fich. Für- Sachkundige da» her dieAmnetkung, daß gerade die kabbalistisch« Anschauungen — biedoch.wte immer,' auch im Iudmthan» steh« M'dir MeMistkschm «ufiaffäsig des'vrchlkltMMMM lftr LekbNchktft einer», der Intelligenz, dem Gemüthslebm und der Charakterbildung andererseüs, oft frappante «ehnlichkeit zetzm. " u *) Anden» Confessio»« natürlich nicht weniger, aber Sache dieser Hab« wir hier nicht za führ«. di» Berichte und Korrespondenzen. Denischland. U Merttn, 4. Mtrz. (Or.-Corr.) Die goste« -Abmd hier stattgrfundene Bersammlnng de« hiesig« Losalverein» ber Alllance Isratlite war ziemlich stark besucht. Der Borfitzeabe Herr Profeffor Letzarus, -eröffnet« di« Sitzung.um 81/* Uhr, indem er d«m"Herr» Sanftätsrach Nenmann, als Referent« das Wort ertheilte. Der erste Punkt der Tagesordnung: allgemeiner- Bericht, gab zu reiner Bemerkung «eranlassugg. Desto stärker macht« sich die in der Versammlung vertretenen Gegensätze nach der Erledigung de» zweit« Punkt«» der Tagesordmmg: Bericht über «erlauf der Delegirtmversammlung, geltend. Hr. vr. Reumann, wiederum als Referent, gab et« sehr klare Darstellung der Verhandlung« und ein Rrsurnä der Antwort des Cmtralcomftes in Paris. Auf dm Antrag eines Cornftanftgliede» wurde diese Antwort vollständig vorgelesm. Cs gab« stch, da specielle Anträge nicht vorlagm, nun in der Bersauunlung die divergirendstm Meinungsäußerung« kund. Bon einer Seite wurde es scharf betont, daß nur dm gutmüthig« Deutsch«, die erst eine Zustimmung fordern, da» versagt werde, was als kalt m-oowpll bereit-

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