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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1873-01-01 · 4. Jahrgang Nᵒ 17. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
4 (1873)
Issue
4. Jahrgang Nᵒ 17.
Date
1873-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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s ISS pflüg«, sie hatten alle frische Wäsche; die» erregte verdacht; man zog sie ein und fand auch bei einem derselben zil Hckuse eine Hacke mit frischem Bluw gefärht. ,'Wj O^Esmtzj ist zum Mitglied der Akademie der Wissenschaft«, ^epvLhlt worden, so daß jetzt drei Israeliten dieser gelchnen tkortzo! ration angehören. . (Rev. 3»t.) . .FeMeton. Ilujichtbore. Fessel». ' (S»Ns«tzun^) '»il.’Vi ''. -I 1J .*-■if 1 ,, . -, Zehnte» Sabitel. — .fl ,b 8flwW .üiqA .tzi» Auf 'ihrem Zimmer -was Beckha mit. Gatt und der Nacht , allein. ' Man half« ffiffn KUftf wdeSähnlichyr Ohnmacht hier» i. h«r gebrach! AlS sie wieder zu sich gekommen, kniete ihr n Pflegenater vor ihre« Lager, hatte ihre Hand gefaßt und be- "'«etzte sie mit heißess Lhränen. ' ‘''JH währte einige Zeit, bis sie sich des vergaben« er* , . inner» konnte, plötzlich fuhr eS, wie daS-grelle Licht de« flammenden Blitzes, durch ihr Gehirn. Mit einem Verzweiflung»* ^'schreispräng sie'vom ,Belke'auf und eilt» an das. Fenster, um «- ,- stch, hinab zu stürze«. Ihr Vater hielt-sie zurück und versuchte,: st« durch herzliche» Zureden, oft tzotertwche» vv» sei» , nem Schluchzen, einigermaßen zu beruhig«. Ne saß —; vom Vater mit sanfter Gewalt zum Lager geführt — und antwortete nicht, ihr« Augen starrten itz das Leere, ihr <3^ Ggfihick viel Ähnlichkeit mit dem der geächteten und verach- ' > tetG Rite W. d<r Du entsprungen. Waren wir im alten Vaterland« vielleicjt besser daran, al» der Neger auf diesem Wefä^rs von einem entrüsteten Pöbelhaufen mißhandelt, be» mutt und vielleicht gttödtet zu werden. Rechte hatten wir ebensowenig ia meine« Vaterlands als die arme» Sklaven 'httr. E» wird ein Lag kommen, Kind", fnhr-Denmvore fort, „ein Tag, an' dem alle Menschenlftei und'gleich sein »a^ea. Darum sei getrost mein Kind, die Stufe,' die Du in Deinen Augen hinabgestiegen, ist in Deutschland nicht bemerkbar. Ich wei de Stonehill vermögen, wit #ii;vpa<$. Europa zu gehen, dort kannst Du. frei und glücklich mit Ihm leben." >ilt. i -jii ,, Mil 'verhülltM .Gesichte hästk Bkklhll bat .Wttllru des LWttiMichch^beüst^ntm^^chgfsyGeltztS^ne '.ZMjchwvgend.^,^:. Endlich fragit Deermoore wieder: „Willst Du nicht versuche«, «in weng zu ruh«?", ..._ ' „Ich kann nicht, ich kann nicht",'jammerte sie, „ich -ficht glich dem "einer Todtenl In wirrten Strähnen hingen nie Z^sdo-^stche^^ibeiL.'Vkrrathm und verkauft wie tit,' wirb ln allen litrinm Träumen die, Sklavengeißel erscheSien, über wich geschwungen^ Hächend wtkd^^ich in jede« Blicke lesen, laß ich nicht da» Recht habe, zu fühlenpit Andere, »ich! da» Recht glücklich zu sein, Jammer und Skla- «erfi, da» Loo» mnner Brüder und Schwestern, ist auch das «ei»«." _»I« Schatter da. Nacht", sagte Deamggr?„ „nach ei- NPtzk plötzlich« Unglücke, ^eht sich Alle» ^schrecklicher, gräuen- .'haüye au, als hestg Sttahle da iAoizne; 'Du übertreibst Ber- Ttm Du ftkft nilichs ^kdtziw s«iw j ihnn, das geachtete Weib eine« geachtete« 'Männe». Det Fveibkief für Dich wird mir war das vazweiflüngSvolle Ring« «ich Kneten der kleinen , Hände. > Rach und nach wnrden di« Zuckungen schwäch« und d« Schmerz löst« sich in leise» Wein« auf. Deermoore begann- „Bertha, mein Kind, kannst Du mir je; verzeih«?" _ — ^Ich' habe Dir nichtS^'zu vergebtn^, sagte-da» arm« Mädchen,.„im Gegmtheile, ich bedarf Dein« Verzeihung, daß ich zu Deinem Unglücke'noch dm Undank Hehäuft. - Ich. war e», die Dich zu dem Worte des ZorneS-^hinriß. - Aber konntest. Du Mäßigung von einem so schrecklich -mißhandelten, halbqahnfinnigrn Weib« valangen? Ich -sehewie H»t Du .HNafb uod'tzist gegen mich, obgleich Du-uicht meinLjater bist, "knitr ich'' nachdem—ichweist,-wer ich bi«. Dich-gewiß, nicht, .^rhr mw detit^üif^-theurtst Namen nmu«,därf.^ i.inMfa&leil&Jmfö 94fcli’$c4)M Kind", «ersetzte De^poore, '«"Ksvre^chfnach, für mlch. j iPUAj ‘j'piir 1 da» theure vermächtniß «ueö, geÄrbene^ li»ben,Kr«ndB. Dein"Äl« ift^sttar hart, Me gelösten Locken , um ihr ,Haupt. Da«^ einztgr/seöenShiichen > j «fair -«and« nach.Vetter T^unn, ont Stonehil^^on diesem überliefert werden?' Bei der Llmraulg'von Stouehills Namen brach Bertha auf» Neue in Thr lnm au«., ,Ich sehe'wohl^,> sägte sie, „für mich ist keine Hülfe, ich «nh »ich füge.«; wäre ich ein freie» Wes«,. würde ich mein««'Leben eiuiknde machen, aber diese» Leb« ( chirtuücht mir,- e»‘ gehört meinem Herrn, der mich, al» geraubte Sklavin, gleich.jeher and«,«,» Waare, die gestohlen, vom Gerichte nach dem Süden zukückiefern lasten kann.- Darum werde ich leben.. jo lange c» Gott gefällt, und meinem Gatten eine treue gehorsame Magd sein, damit sich dieser nicht in ein« Sklavenzüchter verwaatle. Geh' hinab Vater! und laß mich mit meinem Gotte allein, der kein« Unterschied ber Farbe kchint und meine Verzweiflung gesehen", sagte sie resolut. „Fürchte nichts",^ setzte sie Ijinzu, al» Deermoore zauderte, „ich «erde leben^inoh fei e» rur, den Zorn.Stouehillh vucht gegen^ich zu wendet!,tzeh Vater, gehl'^! ' ' '■ j Deormoore erhob sich und Nach einig« Liebkosung« und —härter al» t» «inMensch »«»dieut, aber'Du^bjst üptzdem sticht Trostetzwoeleu'entfante er^ stch. ' '' ' ' ' .rzfmljäverworfener/ niebrWdtDeburt^.^llS iitipt,.’J ° Elä« Licht' bei.Lampe «Ä,dan Äsche char mebttgebrannt. —denn Du - bist die Tochter. ruies Pflanzers.vll0-gstk0I.'kNLji*' .Noch einmal flackert« hl ,boch-.i<nzf.»nd erlosch .daim kuifstrnd; sch« Geschlechte. Daß--ein-Tii^chfn ^kau^ch«.'BlülS^iii' der Mvnk'^ivärf an«> bleich«»^S;»hl: in4 Zimmer und Dein« Adern fließt, ist ein G^gWgiib ^wstchnr Hwnxhlll und Bertha war mit ßlott und der'Racht atk«t»-,^ilend nütd ver- -sM Md wird D^h, trotz ÄllW'vprnrthefle Amerika'»,, JoSf/l- ...j , rinn,.,»/ua^Forts. -folgt.) «In Haar breit schlechter"nmtA>»°?,M» ich doch auch von ei- Oi: i. j ’0'51 ' ' ' ' -”m Wntlf> ~ tn'deflm Gkcktb«»I«h fltfriwflgifl»-Jgfgfc mon.y . .iru!‘i.;V .m...

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