Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 4 (1873)
- Issue
- 4. Jahrgang Nᵒ 13.
- Date
- 1873-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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104 Stonehill, sah, daß rr «was zu nwit gegangen, und de | fürdittft, der arme Mann möchte den Verstand vertieren, und er s.!lhst habe dann nicht«. „Laß Dich da« nicht so sehr grämen, ich sprach e« nur, nm Dich zu ängstigen, so etwas konnN mir nie in den Zinn," sprach er tröstend. „Wenn es Dir aber doch in den Zinn kommt," jammerte Deermoorr. „Schwöre mir Stonehill, daß Du Dich idrer nie entledigen willst. Aber nein, schwöre nicht, denn Du rift ei» Meineidiger, «stieb mir Zicherheit, (Garantie" ,^yier." sagte Ztonehill, ihm die Zchriften überreichend, „nimn diese Papiere, ich werde Dir einen Revers schreiben, daß ich auf alle bewußten Ansprüche entsage, außer auf den, Berts a als rechtmäßig angetraute «st attin zu besitzen. Diesen Revers «erb« ich eine Stunde nach der Trauung, gegen zwanzigtausend Dollar« Banknoten, an Dich vertauschen. Ich weiß/ mein Freund, setzte Stonehill beinahe mitleidig hinzu, wie hart e« Dir ankommt, Dich von Deinem Liebsten zu trennen, nimm Dir Zeit, feiere die ersten Tage des Laabhüttenfeste« in Frieden, am vierten Tage, also am Donnfltstage, kannst Du mit Aertha sprechen. Mache ihr klar, daß es sein muß und e« keine Alternative giebt." Die Wanduhr im Zimmer Deermores schlug zwölf und der verhängnißoolle Tag war zu Ende. Wie rin böser tsteist, dessen Ztunde um ist, schlich Stonehill von dannen. (Schluß des achten Eapitrls.) Israelitisches Waisenhaus za Söngi-bcrg 1. Pr. In nuferer «»statt, welch« gegenwartl» 10 Zöglinge beiderlei «efckilecht« »«-»>», ist Mt Stelle der Pfleger wm I. Juli e. «» ,» besetzen. Väl flfl»gtf«b gebildete Bewerber, denen eine t tchrtqe z)a,«fr«n zur Seit« steht, wolle» ihre Meldnngea unter DkittheUn^g ihrer persönlict»«, Verhältnisse bi« zim ID. «pril c. an den Unter» zeiehneten senden, der näher« «noknnft erthestt. lllon .gsber«, i« März l«74. 29l.l Dr. Bunberfer. 292. Für Melbourne (Australien) wird ein isiaelitischer Vorleser und Religionslebrer gesucht, welcher der englischen Sprache mächtig, und im Stande ist, einen Chorgesang zu leiten.. Ein unverheiratheter junger Mann wird T iigezogen. Sala:r: Pfund Sterling 250 Fixum, nebst guten Nebenverdiensten, von mindestens Pfund Sterling 100, und freier leise nach dort. Qualificirte Bewerber wollen sich direct, unter Beifügung ihrer Zeugnisse rn Herrn J. HaHeustrin in Pyrnenden. 293. zür die hiesige höhere Prioat-stnabenschul« wird ein geprüs. Elementarlehrer, mos. Ril., unverhrir, musikalisch, gesucht. Da« Einkommen beträgt 250 Thlr. p. a. nb kann erhöht werden. Meldungen find bis 15 April zu richten an Rentier A. Lager in Pol». Croae_ 298. Die hiesige Eantor- und kehrerstelle «oll bis zum 1. Zuli c. besetzt werden. 2««werbei, welche auch in freinden Lprachrn Unterrichten können, belieben ihre Zeugnisie an den irpnagogeu-Lortzaad zu Vlotho r.. d W. einzusenden. Gehalt bis 500 Thlr. (o,ne Rebeneinkünste)._ 295. Flr einen oder zwei .Knaben (im Alter vor 1«)— 14 Jahren) kann eine gu:e Pension in Magdeburg, in welcher sie neben liebevoller Behandlung und guter Pflege, auch eine sorgfältige fittlichreliglöse iseauffichtigung und Nachhilfe bei den Schularbeiten finden, nachgewiesen werden durch die l^rped. dies. Bl. Inserate i [263.] Ein Theologe, der in einer größern Gemeind« al« Rabbiner und Prediger seit einigen Jahren sunktionirt, sucht rinn« an- I gemeffenen Posten. Derselbe ist im Besitz« des Rabbinatsdiploms von anerkannten , talmud. rabb. Autoritäten und hat auch ordentl. akadem. Studien absolvirt; zugleich hat er während einiger Jahre eine ' höhere östentl. jüd. Volksschule geleitet und I den jüd. Religionsunterricht an den östentl. kehrauüalten besorgt, worüber ihm die besten^eugniffe seitens der betreff. Schulbehördrn zu Gebote stehen. Gesäll. Dferten!snb. 1». D. vermittelt die Erp, d. Bl. -Cichorieu NOD Cichorien. I 253. Die Unterzeichnete Fabrik fertigt > unter Oberausticht de« dirfigeu RabbinatS! Cichorien und «affeefchrot. — Bestellungen,! nicht unter 3 Cfr., find baldigst zn richten an l Hommerich A Comp. i in Magdeburg. 1 nDB Osterwaarcu! riDB > Zucker, Eichorir», CHorolade», ^am-! Karger Boltjes (Klümpchen), Weine,! Xiqi eure, Esßg u. s. w., unter strengreligiöser Beaufsichtigung angesertigt, sind zu haben bei L. Heiuemaun i> Magdeburg, vreiteweg 59. j 294. Eine honette selbstständige Wirthschasterin, gebildet, wird sofort für au«- , wärts gesucht. > Stützen der Hausfrauen oder Leiterinnen I für Kinder suchen Stellen. Auskunft durch das I Hngagemenls-Aureau! der Friederike Cahn, Magdeburg. Ein junges Mädchen (mosaisch) sucht zum l. April c. oder später Stellung zur Unterstützung der HauSstau, auch ist dieselbe in Handarbeiten geübt. Zu erstagen in der Erped. d. Ztg. [285. CoufirmattouS-Zcheine 25 Stück für L bi«2'/, Thlr. zu haben bei I. Frankfurtber, Magdeburg. Dm«, der Hosduchdtuckttet von Carl priese in Bunt neuen Schuljahre r inpo vftp Hebräische Schreid-Lese-Fibel von ID». M. Rahmet-. Dritte Auflage. Mit 28 lithogr. jnd.-drulschen Borschrislen. Areio geßauden 5 -ilSergralchen Hebräisches Gebelbüchlein rrrip rhmn Eursils I. u. II. gelangt die neue dritte »rrmebrte Auflage iii S—14 Tagen zur Versendung. Carl Friese, Magdeburg. 273. -Üei Adolf Cohn Verlag und Antiquariat in Berlin, PotSdamerstr. 14, ist erfchienm und bei direcler Bestellung per Postkarte, so wie durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kochbuch für israelilische Frauen von Rebekka Wolf geb. Heinemann. Nebst vollständiger Speisekarte und Hausapotheke, Anweisung zur Führung einer religiös-jüdischen Haushaltung. Künste vermehrte Aufl. — Preis: geh. 1 Thlr. Sauber geb. iy4 Thlr. Heirathsgesuch. 282 ] Für ein vaterloses, wohlerzogenes Mädchen aus guter Familie, von angenehmen Aeusserem, mit häusliehwirthschaftlichem Sinne und bescheidenen Ansprüchen, das ein disponibles Vermögen von 2000 Thlm. besitzt, wird ein braver Lebensgefährte gesucht, am liebsten ein jüdischer Beamter, der eine feste Anstellung hat. Aufrichtig gemeinte Offerten beliebe man vertrauensvoll an die Exped. dieses Blattes unter der Chiffre A. F. M. zur Weiterbeförderung einzusenden. Wochen- März. Adar. Mittwoch. 26 27 Donnerstag... 27 28 Freitag. 28 29 Sonnabend .... 29 1 Sonntag. 30 2 * Montag. 31 3 Dienstag. 1 4 Magdeburg. Hachodescb.