Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 4 (1873)
- Issue
- 4. Jahrgang Nᵒ 13.
- Date
- 1873-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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ff. 13. - 1373. SsrsMtÜtz,' . - i s-ch'«--, * f i |i:i m ■ ■ > :f. für die religiösen und stirialeckJnleEn des Zndenthums. Erschein» jeden Mittwoch. Prei» «ierieljLhrlich 22'/, Broschen. I»fer«t»»»O«b»hr str »t« derispalti-e Petitzeile oder deren Raun, 2 Sgr. Beranrwenlicher Redakleut und^Herautgeter Rabbiner I)r. X Trerktufels in Si ettin. Magdeburg, 26. März 1873. * * m ,Zu dqiehen durch alle vuchhandlunz» und Paftanftalu». Iuserate«»Aaruetzm« t» der Hof-Buchdruckern von Carl Friese, j * in Magdeburg. , Inhalt. Leitende Artikel r Besprechung der «yutnchten aber denMaelitischen Rrligonoin,«erricht, ^l. — Da« isterreichlslhe Ministerium und der Verein Schom.-r Israel.—BertibteundEorrespondeu,«»« Dt«schland: B«rl,n. Stettin. Stettin. Oesterreich' Wien. — Frankreich: Pari«. — England: London. — Türkei: Jerusalem. ^Mmpkna. — Verrnisedt, und «e»«st« Skeeelneiabtanr Stuttgart. Lin,. Wien. Neapel. Bukarest. Bagdad, ilair». — Keuilletond Unsichtbare Fesseln. Original> Navell, au» dem jüdisch <amerikanischen Leben von I. N. Lichimberg in NewDork. — Inserates, Wir erlauben uns unsere geehrten Quartals- Abonnenten an da« mit dieser Nummer zu Ende gehende erste Quartal und an die Ernencnlng ihres Abonnements z«l erinnern Wir ersuchen wiederholt, innerhalb des deutschen Postbczirks die Bestellungen nur bei den Postanftolteii zu machen, da der Zweck der feiirrcten JBcfcttung — beschlemügte Zinendimg — durch die große Zahl der directen Abonnenten illusorisch wird. Bestellungen auf direkte frankirte Zusendung werden auch nur cfsectuirt, wenn der AbonnemcntSbetrag nebst den PortoauSlagcn prÜUUllierando übermittelt wird. Die Expedition der „Israelitischen Wochenschrift. * X. Lesprechnng der Entachten „über die i^Iuardauag t» israclitischeu Rtligivaeauttrrich»» in dik öffknllichni Schule»"' lf. Wir kommen nun zum zweiten Gutachten, dem des Herrn Lehrer» Klingen st ein. Auch dieser Herr stellt seinem eigentlichen Bmui» ein« Bemerkung voran, die darin gipfelt, dag vor allem tüchtige Lehrer mit entsprechender Fachbildung herangebildet würden und den würdigen Männern eine w i rdige Stellung bereitet werde» 431,.' können ihm hierin vollständig beistimmen, doch jetzt handelt es sich j der liberalen Pädagogen widersprächen. Wir können dies um da», was wir vom Staate fordern sollen. Da können! nicht zugeben. Die These» empfehlen keineswegs jüdische wir nur verlangen, daß jeder jüdische Religionslrhrer für Elementarschulen, sondern wahren nur den Gemeinden das j Recht, solche err chten zu können. Wenn wir auch selbst im j Principe die Eo> imunalschule über die konfessionelle Eleinentar- I schule stellen, so lehrt doch die Erfahrung, daß aus viele», e pädagogiscl e Frage, die uns als Juden nichts angeht. >jr können nr r für uns fordern, was alle Anderen haben, ob das gut ist, haben wir dabei nich^zu bestitztmey. f Dem Vers bleibt es ein Problem, wir kleine, arme Getnginden ihren, Religionsunterricht oitzanisiren sollen. Hier S vielleicht Auskunftsmittel dem besetz« der Parität ««- ohne di« jüdischen Gemeinden. Ist e» möglich «in ichttn. so mag das geschehyt^uü« eS t-.A^tw drk7VNNN"-Ast 'Ubri r|U 'IftWlWWWj s,' bemittelt, um wenigstens ' , oder V, der nothwendigeu Besoldung auszubringen, dann mag der Staat aus seiner CultuSkasse auch hier unterstützend eintreten. ch., Der Versa'ser hält eS dann ferner für unbillig und un« thunlich, wenn in einer ein- oder zweiklajfigen Schule zu Gunsten einiger wenigen jüdischen Kinder organisatorische Eingriffe gemacht würden. Wir sind nicht dieser Ansicht und zwar aui die Erfahrung gestützt, daß solche organisRorische Aenderungen in bestimmten Fällen möglich waren. Es gehört, dazu nur inuthiges Auftreten unsererseits und Gerechtigkeitsgefühl andererse ts. , Wenn der Herr Berf. die Selbsthülfe der tstenieinde als das beste vorschlägt, so stimmen wir ihm vollständig bei. Es handelt sich abe - im vorliegenden Falle um Durchführung der Parität und danim können wir die Celbsthülfe der Gemeinden vor der Hand <beu nur darin sehen, daß sie muthig die Parität durchzufähren suchen. Im Einzelnen bemerkt der He: Berf. zu den Thesen »ach einer nicht erheblichen Bemerkung über These I. und 11. zu These II. 1. 2. 3, daß sie einer allgemeinen Forderung Elrnieutarschulen ein Elementarlehrereramen, für höhere Anstalten eine den allgemeinen BildungSansprüchrn an Lehrer höherer Anstalten entsprechende Prüfung zur Zufriedenheit bestanden haben muß. Ob dies Maß allgemeinen Wiffen» überhaupt genügend ist, oder ob e» zutreffend u nd zwtckmäßig, ob die nach den allgemeinen Borschriften eingerichteten Lehrer» seminarien den Anforderungen der Pädagogik entsprechen, ist uud keineswegs den, Staate oder der Gesellschaft hinderlichen oder gar gefährlichen Gründen an vielen Orten die Errichtung und Erhaltung jüdischer Schulen 'von großem Werthe ist. Wir meinen keir,e»wegs jüdische Elementarschulen für Kinde^