Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1873-01-01 · 4. Jahrgang Nᵒ 12. · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
4 (1873)
Issue
4. Jahrgang Nᵒ 12.
Date
1873-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/5369809-5935020-5935695--1604-5371183
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

ir. 4. Jahrgang. w m-. tjj r.sä^m.oy,« iiüi u:ti £.’ ' <i chi tzte MWst» M bMe» krestm des 3udeuth««S. Ita MML * *. . .MböS^ VSk 7L ii#-, ....■ ■ Herausgeber in Stettin. ,»V rrk«tt>.Mrz 1878. Zu bqiehm duriy alle Buchhandlmrgm und Poftanstalte». Inseraten»Annahme u,»«, Hos-Vnchdruckerei van Sarl Friese in Magbeiueg. MtMl tttAs «tettt». Mailt# -M ItMlit« TP-***- leer 1l«^» Vrt^nal« ichen Religioeniunterrich«. I. — Berichte nnd Gorrespi» etch: Wien. Aul Böhmen. Nikoltburg. Aut Ungarn. — ach richten i Pr. Friedland. Franksurr a. v. Kien, tkrnkau. au« dem jüdisch-amerikanische» Leben von I. N. LichrencrüUen unt w^ere geehrten Qi^rlal»- «eqttz» 6t U» mi^Aächster Nummer zu Sude ifbc Omtd jm aüm Erneuerung ihm». imE MÄmSd. r« * OM erfm-e« «6^^/ Miechalb de» deutschen die Bestellten ft bei de» O»ft. «»ßchßSEzu Mchen, da der Zweck W Hcttttu ’ tW*-*— ANMM« -->R-ch. M. große Zahl der directm Abonnenten illusorisch wird. Bestellungen auf Mrecte frottfirte Zusendung werden auchimr effectuirt, wenn der Abonnementtbetrag nebst den PortoauSlagm prünaiaersaÄo übermittelt wird. Die Expedition der Israelitische» Wochruschrisl^. Zu ihn r'Angehenden Prüfung forderte man vier x auf, die am daS jüdische Schulwesen sich eifrig behüben und gewissermaßen auch in religiöser Richtung ie Standpunkte vertreten. Bereitwilligst haben diese Wunsch des Gemeindetageerfüllt und ihre Gutringesendet. De« öffentlichen Interesses halber find die!ten vom Ausschuß de« Semeindebunde« in einer Brol Publikum zur KmnMiß gebracht worden. Wie haben sie bereit« dir Aufmerksamkeit de« €u(tu«: eingehenden Prüfung unterbreiten woroea. ) Snchk mkiwe^ * hat da» große jü'rische Publikum ein lebhafte« Interesse daran zu nehmeii und ist eine öffentliche Besprechung der Gutachten in dm jüdischm Blättern gewiß am Platze. Wir gebm eine solche im Folgend m nach der alphabetischm Reihmfolg« der Herrn Begutachter. K. Besprechung der Eutachie» ^tdrr dir Ctortuoq, M israelltische» RkligtonsouterrichtS in die ilfienttichr» Schuten" Der Dmtsch-Jstaelitische Gemeiudebund, dies« junge Schöpfung de« altjüdischen Solidarilät-gefühls und der modernen Brrein-theorie, war aus dem immer lebhafter grfühltm Bedürfniß nach Aufhebung de« isolirten Gemeindeparticularismuö, nach Einiguug in zwirspälrigm Diugm, nach gemeinsamem Streben mit gestärkter Kraft hervorgegängm. Seine Aufgabe stellte er sich in Ausführung der großm gemeinsamm Ziele, die nur durch die moralisch« Kraft eines Gemeingeistes und die materielle Macht vereinigter Mittel zu erreichm find. Zu dirsm Zielm rechnete der Gemeindebund vorzüglich die Bollmdung der sogenanntm Emancipation auf dem Gebiete de« jüdischm Religionsunterricht«, um sowohl der jüdischm Religion als ihren Lehrern die öffmtliche Anerkennung und dm staatlichm Schutz zu erringm, auf welche sie rinm vollkommm berechtigten Anspruch habm. Daher kam eS, daß dem Semeindebunde zunächst bezügliche Thesen über Einordnung deS jüdischm Religi»n«untrrricht» in di« Volksschule" von dem eifrigen Sdvocatm H. S. Lehmann zu Dresden vorgelegt Herr Rectoi Horwitz stellt dem eigmtkichen Gutachtm eine allgemeine?>emerkung über dir Stellung de« Judm zum Staate voran, die rann gipfelt, daß derIude mit seiner Kirche und Schule u. s. w., also mit seinen edelstm Gabm, dem Staate nur dienen, daz er al« Jude keinen Staat für seine Zwecke construiren, softd»rn mit seinen kirchlichm Zwecken in dm vorhandmen Staat eingeordnet sein will; also mit einem Worte „Parität der Kirchen". Daran schließt der Verfasser aber eine kurze Darlegung darüber, daß da« Judenthum mit vollem Rechte zu dm plirchen zu zählen ist, stützt fich dabei auf Alex. v. Humboldt, auf da« Alter, die ewige Frische und das Wesm der jüdishm Religion und auf die Schädigung des Staate« durch Jgnoriren der Synagoge. Schön sind seine Worte (S. 9) ,Da» Judmthum — wie sich einer zu demselbm auch stell m mag — ist ein Reservoir großer sittlicher Idem, die die iköelt bervegt habm, eine trme Pslezestitie unvergänglicher ,il«alrr Güter, die überall Allen zu Gute kommm, die en Berstindniß für dieselbm haben." 3« ist *) Dir in der vor. Rr. unter „Magdeburg" mitgrtheilten Anfragen de« < err» Eultusmuiister» find wohl unzweifelhaft als die erste Frucht der Beschäftigung mit dirsm „Gutachtm" zu betrachten *

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.