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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1873-01-01 · 4. Jahrgang Nᵒ 11. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
4 (1873)
Issue
4. Jahrgang Nᵒ 11.
Date
1873-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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»' 11. -1873. . ♦ x * ,s*ojf ji i ,?.%•;:sil rr-.l.; m »»:>».' unn'A' jvJ :» «»5. >; .->a /■ ' ■ oir.r.' i> ••d- »tri» &ciMi:oiT,“iJt£n'™r:": _ #*•'* u, ^an^^^invluqo-t' jrK(*inni'Wi vii «Mt ibmWr^J^r'i "Sin fnüttpvj Mn n,';>m * i >>-Otzr. Z»h«>«. Stftnrtc VctfMs ttUftmiUjt ttM/M Deutsch!«»»: JNffd. ^norffurt «. R. Cf|| »»d itmiinttpfkr&tmt,p*H^r.*^4 sichtbare Zessel«. Original - Novelle an» bem ji »rliftzaA««. .Af »tereffm beS Jlldeuthums. Heraütg.der Z» bepch« »urch ,. . _ ,,. «» vnchhaablnnaen und PastaniiaUea.!el« m S tettm. . Inserat«» « A»»al»»e UM :t5' ,i H«s-Vnchdr»ck«rei von garl Flies« iWMMbUk) 1873. in Magdeburg. UV- •r in«.. Stlr-e«üichr fiaMtfc**#«.. ...’ Iyi. Nummer 8 itr Zeitschrift „Im nraea Reich" Dringt einen kleine» Artikel ^von Z. Löwestberg ,Lum CopernMi«- Iubiläum", der in'nachstehenden Sitzen dm in unsern? Leitartikel (Nr. 9) auSgeführtm Gedankm berührt. „Die kapere 'ijikanische Lehre trat nicht 'nur mit tarn geltenden astrauomt», y/ ,--fc,— GlaubmS ward . . . für immer durchbrochen . . . Denn in der Dhat: sobald die Erd« ihre bevorzugte Stellung im Mittelpunkte deS Weltalls einbüßte, mußten alle Vorstellungen non dem Verhältnisse Gottet zur Natur, des Geisterreichtzur tkörperwelt verwandelt werden. Mit ' der Echipfung de< Himmelum der Erd« willen verlor auch die Erlösung deS irdischen Menschen durch dm leibhaftig hernirdersteigenden Himmelsgott ihren anschaulichen Sinn; wa»- man stolz für Weltgeschichte gehaklm, heilige wie unheilige, sank äußerlich 'aus'die niedrige Stufe localer, gleichsam provinzieller Vorgänge herab." Dasind also drei Sätze. Der mittelste von ihnm, die christliche Erlösuüß-lehre betreffend,' ist unwiderleglich, wie wir diel gründlich!» erörtert habtn. Dte beiden andern aber find rfitl leere- Gerede? War ändert dir kop'ernikanffche Lehre an dem „Berhältniß GotteS zur Natur"?! Gott ist Schöpfer, {Erhglter, Regierer de- Universum-; sowie, nach dm Grundi anschaüun'gen de» ZüdmthumS^ di«' göttliche Vorsehung sich nicht jnfflbtt lauf dey Geringem Und daS Antzedeuteüdftr er- ^trem, wie «n^ Mze.DAwc ^>nb, ^welthifiori^' Ekeignifle, au^dm ^durm staube ebmsogUi,''wie faiif dm Sonnmball, jo bleilst'bas''VerhLltnkß GoW'zür-E?de''üad ihren .Bewohnern" dasselbe,' wenn jene nicht mihrder'ÄiNtlpunkt, jMss.' 4»estalN'hiM'^H«sterrtich und tkörperwelt", wir'Ännennnr ' errathen, waS Herr Löwmberg dabei gedacht haben mag; nämlich die Vorstellung. SÄ«?'„in' den Himdrek komini^^ — ffrht aber ''Ävdti' /m ' ^illtim Ästckuent'^ eint Silbe? Und 'j.idas »an - ' ,,olj stlr"Äelt'gefthichte'gehalten"' ^— "uuN da» werdtn'wir Nch-Maelittschen Semeindebundr. Berleht« »»d bmnmspon- Oefter.'eich: Wien. Prag. >u» Bihmen. — ftermffibtt ftantine. London, Liverpool. Wilna. — stzeniUetnnr Nnvon I. N. Lichienberg in New-Dort. — Jasen»««. — fürder für „ Weltgeschichte" haltm, bis uns Hen Löwenüb r die Geschichte — d. h. die Geschehnisse nicht: lchreibung — deS Universum» Gmauerrs erzählt, als ^fetzt bekannt ist. '„Alle Völker sind wie nicht» vor Ihm, \t der Erde gleichen Wesmlojem", so hieß r» schon lange KoperniknS. Alerander, Cäsar, Napoleon — vom Senkte b« Weltgebäude» au» sind ihre Thatm weniger als „local und provinciell" brdeutmd. aber nir un» gehören loch dir Weltgeschichte an, ebenso wie der Name kkoper '* und ganz so Dexhält e» fich mft den Männern der iblischen GSchl versum gegenüber nicht», 'für un« blewen f8e greSe^ — Alse noch einmal,' da» Iudenthum wird durch die kopernikanffche Lehre nicht berührt, geschweige dmn „durchbrochm." ' » Dieselbe Zeitschrift veröffentlichte zu Ende vor. Jahres einm Aufsas, von Nöldeke „über die Begabung der Sewftm", welsier an da» im Leüarttkel unsrer Nr. 8 bffprochme Buch »on Cllwolson nnknüpft. Nöldeke sst ein vollkommen sachkundiger Mann, auch ,seine Unparteilichkeit verdimt Anerkennung, er gelangt zu hem Resultate, daß Chwolson gegen Renan in xn meistm.Punktm Recht Hab«, daß jmer aber sowenig von Eioseitigkett frei, sei wie dieser. Wir unterschreiben die» Urcheil umso, lieber, da wir der Ansicht sind, daff die Ethnographit mft ihrer.Charakteristik von Völkern gar leicht in Einseftigkttt verfalle, 'die Zusammmfaffung ganzer Völker« 'gruppen — deren Zusammengehörigkeit gerade in unserm Falle »bendi ein nicht einmal überall seststeht — »U einem GesammtchNiaAerbikd« aber voldmd« txr eiuftitigm mid schiefen .Anstgssung gar' Nicht entgehen könne. ' Eben darum sühlm wir..,unS nüht'veränlaßt, auf di« Nöldeke'sche ^Handlung ,einzug«hei>, Pir hebm jedoch ein ganz kleine» Sätzchen hervor. ,^rau»-»n-n doch fast 'sagm, daß die Vevvollkomoinung des 'ChtistenthUnS feit der Reformation in der unmrr vollständigen AuSstjeidimg feiner femitffchm Elemente besttyt." Welch eine nnvera itwsrtlichr Äihauptung, trotz de» ste «tstleltmdrn ,^ast",l Hat mair.dma nicht immer gesagt, di« Refopmatton habe aus d:» Urchristenchu» zurückgegriffm, und ist dieses * t , 0 », j t

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