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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1873-01-01 · 4. Jahrgang Nᵒ 10. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
4 (1873)
Issue
4. Jahrgang Nᵒ 10.
Date
1873-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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80 Israelitisches Tanbstummen-Penslonat und " in Berlin. Zu Ostern b. I. eriffne ich ein Israel. Tanbstummen-Penfionat und Erziehungs-Institut. In demselben sollen die Zöglinge durch sorgfältiae Erziehung und Unterricht in allen erforderlichen Lehrgegenständen zu sittlich religiösen Mensck m und zur birgerlilhe» Braucharkeit herangebildet »erden. Mein Streben wird auch dahin gehen, die mir anvertrauter Kinder soviel wie »ßjlich za entstummen und fie zu» lauten Sprechen und Absehen Hes Gebrochenen vom Munde Anderer zu befähigen. Kl. Reich, Taubstummenlehrer Berlin, Keibelstr. 20, 1. Referenzen: Herr Iletwer, Dir. d. hies. St. Taubstummenanstalt. * 1 2 3 4 Herr A. Borwitz, Rector d. h. j. St. Lehrerbildungsanstalt. „ Geh. San.-Rath vr. llestniell in Berlin. „ Br. 9. kaaael, Doeent a. d. h. j. Hochschule. „ Ir mt4, Falk, Privatdocent a. d. h. St. Universität. \ „ F. Piek, d. hies. jüd. Lehrerbildungsanstalt. Co«c«rs. l2«o. In der israelitischen Eultusgemeknde der Landeshauptstadt Linz a. d. Donau find zom 1. Mai l. I. folgende Stellen zu besetze», die 1) «kine» mufikalifch gebildeten CantorS, Baal Kore, der befähigt ist einen bereits emgeübten Chor weiter ans j ubllden und an der Religionsfchule ituige Stunden täglich zu unterechten. Gehalt 600 gl. Oest.-W. : ährlich, 200 gl. Oest.M. Wohnungs-; »«schale nebst den üblichen Emolninenten. 2) lkines geprüften ReligionSlehrers, der «mch aushMfsweise bei Abwesenheit leS Gemeindeschächters die Schechi a , erficht. Derjenige wird bevorzugt, t er im Chore Mitwirken und de» irantor vertreten kann. Gehalt!»00 Fl. O.-W., freie Wohnung nebst üblichen Emolumenten. Bei vorzüglichen Leistungen wird bei beiden Stelle» eine Erhöhung des Gehaltes in Auificht gestellt. Anmeldungen nebst Zeugnisen find bis Ende März an den unterze chneten Borstand portofrei z« senden. Reisekosten werden dem Gewählten ersetzt. Der Vorstand »er ist. ffalta«gnKta»e in Siaytliifatr. M @4»«, Vorsteher. 279. Mit dem 1. Mai c. ist an der hiesigen ifrael. Schule die Stelle eines Religion-- n. Elementarlehrerzn besetze«. Gehalt 300 Thlr. außer Nebenoerdier sten. Meldungen mit Zeugnissen nimmt nächst de« Unterzeichneten, der Borfitzend« des Vereins „zur Förderung de» jüd. Cühulwesen» im Creselder Rabbinatssprengll", Oberrabb. vr. Horowitz in Crefeli-, entgegen. Der Vorstand der isrnel. Gemeinde Calcar (Rheinprovinz). 281. Soeben erschien in meinem Berlage: Leetchste« der Indem im nachl iblischen Alterthume, ein Beitrag z. < llgem Costümkmrde v. vr.Ad.Britll. Thl. Preis 1 Thlr. Diise von vielen Seiten herbeigewünschte Arbeü behandelt zum erstemnale obige» Themc und ist dieselbe für Liebhaber der Costürikunde wie für Sprach- und Alterthnms'orscher von höchstem Interesse. Frankfurt a. M. Summe 8t. « 278. In de» ^vereinigte» Gemeinden Wochenheim » Monsheim ist die Stelle eine» Religionslehrer», Borbeter» u. Schächter» sofort zu besetze». Gehalt 300 Fl., Neieneinkünste ungefähr 7 b Fl. Bewerber wolle» sich unter Borloge ihrer Zeugnisse bei de« Unterzeichnete« »reibe». Worms «. Rh., i» Febnmr 1873. vr. Alex «ein. Robb. 283. Zn der, hiesige» Gemeind«, wird die Stelle eines Lehrer«, Borbeter», Schächter» »ad »11p zum 1. April c. vacant und soll anderweit besetzt »erden. Die Stelle ist aut 400 Thlr. stston Gehalt dottrt und beträgt das Nebeneinkommen mindesten» 300 Thlr. Oualifieirte Bewerber, die auch befähigt find religiöse Vorträge zu halte», wolle» ihre Meldungen «ater Beifügung der betressenden Zengnlsse de» Unterzeichneten einreichea. Lpck i. Ost«., 18. Februar 1873. Der Vorstand der KreiS-Stzaegogen-Gemeiude. Alexander Silbermann. , Jüdische Lehrerftelle. An »nserer städtische» Elementar» schnle ist z» «egt»» de« nenen Schul« jatzre». d. t. piw st«. April d. I., «ine ehrwrsselle in besetze». Da« Diensteinkemme« der Stelle beträgt tncl. der Wohn»»»«- »ad Be» iznngs-Entschädtgnng jährl. 400 Thr. ld steigt »ach de« hier gältiaen ststor- «albr«»ld»ng0-tz»la»e innerhalb zwanzig Jahren durch Altergznlage» aas 700 stez». 780 Thlr. jährlich. Bewerber wolle« ihre llsteidnngen »ater Beifstgnng non Zeugnisse« ,nd eine« «■rrteal»« vlta« nn« spätesten« binnen 2 Wochen einreichen. Benthe» ©.»*., 14. Aebrnar 1873. Der Magistrat. AmS-erKraemckel'fchrmStlftmieft zur Beförderuug der Künste und Handwerke unter den Juden find für da» lausende Jahr folgende Stipendien zn vergeben: 1) Ein Stipendium von 200 Thalern zum Besuch des König!. Gewerbe- Institut» resp. der Königl. Musterzeichnen-Schule zu Berlin. 2) Ei» Stipendium von 200 Thalern zum Besuch der Königl. Bau-Akademie zu Berlin. 3) <£ii\ Stipendium von 200 Thalern zur höheren Ausbildung in der Maschiued-Bau-Kunst. 4) Ei» Stipendium von 2b0 Thalern Drug nnd vertag der Hosduchdeu«ker-i von gart Friese t» Magdeburg zum Besuch der. Königliche» Akademie der Künste zu Berlin. Die Bewerbungen um jedes dieser Stipendien find bi» zum 15. Mdz h. Z. bei dem Unterzeichneten Curatorimn einzureichen. Auch können vom 1. April d. I. ab wieder einige „Fraenckelsche Freistellen" an der hiesigen Königliche» Kunst-, Bau- und HaadwerkSschule besetzt werden. Zue Concurrenz werden qualifieirte Bewerber jüdischer Religion ans der Provinz Schlesien zugelassen. [262.5 Breslau, de» 27. Januar 1873. Sta* Gmratorimm» derLonnnerziewRatbFraenistllchenPlIftnnne». 276] $3 Hngagements-Ameau der FrMerike Ctka, Mngdrstllrß, sucht -für ein gebildetes Mädchen, au« bester Familie nnd praetisch gebildet» eine . Stelle als Stütze der Hausfrau und Heilung der Kinder. Näheres daselbst. Hkin junge« Äädchen [mosaisch) sucht zum 1. April c. oder später Stellung zur Unterstützung der Hausfrau, auch ist dieselbe in Handarbeiten geübt. Zu erfragen in der Erped. d. Zt g. [280. 277. Ein junge» ifr. Mädchen aus guter Familie, welche« die königl. preuß. Staatsprüfung für Lehrerinnen an höheren Töchterschulen als gut befähigt bestanden hat, in französischer nnd englischen ikouversation gewandt und mit vorzüglicher Zeugnissen versehen ist, wünscht ans nächstes Frühjahr eine Stelle als Gouvernante in einem feinen Mischen Hause in Deutschland oder England. Offerten befördert unter U. R. 4M8 die Annonen-Expedition von Hasseaftti» 8«gler in Frankfurt a. M. WpchtlllUrz.1 Ader. Witt» Mt). 5 I 6 Donnerstag... 6 I 7 Frei«,. 7 i 8 Somullnn» .... 8! 9 . 9 10 Wnte|. 10! 11 Dienstes.. 11 i 12 filtrier. rrucn vrieflafte» der Nedactio». vvr. B. in L. u. K. in B. Sobald Raum im „Literatur- Hott" Vrieflafte» der OtacMtin. A. F. Da» 0675379^68

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