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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1873-01-01 · 4. Jahrgang Nᵒ 1. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
4 (1873)
Issue
4. Jahrgang Nᵒ 1.
Date
1873-01-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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r-=» Wer best Letzteren Verstandesschärfe, Willensenerme und vollendete Dialekt» fe«Kt, der wird den hewältigptven Einfluß begreif» , den^ine sahche C-mbiiPtion po» Talent u»b Routine auf ein« BersMimlimg autübeil'.lniiGe, Hie $ut4 Theil park* mentarifch w«Ag geschult, ohOt OMMstmon «ed evgeren Zusammenhang auf dem Kampfplätze - erschienen war. Herr [**%«<! «llqy-iEn eichen Sünden einen drutschkir JfrMlstMklV'deils' unwersekleN Judenbkrkin gegenüberstellen, wollte dieser Neublldung durch eine öffentliche Versammlung eine gewisse, officielle Sanktion verleihen. — Al erdings meinen wir, daß die Entscheidung dieser Äersammluirg nicht als der Mrinungsausdruck der deuschen Juden her anzusehen, und wenn wir erwägen, daß die intellektuellen Lerarssasser der in Rede stehenden Dersaimnlm«g.,das Recht ichex M Frage der Lrenauag vou d««»Miane,.Lsr. univers." an sogenannte Bertmuensmänner, die großentheils de» Bestrebungen 'derselben bisher fern gestanden, verliehen haben, md daß diese Vertrauensmänner die nummrische Majorität!>er Versammlung ausmachten, so darf die zu Stande gebracht: Beschlußfassung nicht als der korrekte Ausdruck einer zur Sache legitimirten Versammlung angesehen werten. Warum aber, so fragen wir, sollen wir uns denn von der „Alliance Zfr. univerS." trennen? Haien die bisherigen Verwalt ungsergebnisse des Centralcomitr's den Erwartungen der BundeSmitglieder so wem'g entsprochen, oder findet man in brr onstigen Haltung der betreffenden Verwaltungsorgane auSreich md zwingende Momente für ihre Beseitigung? Wir befinden unS in der angenehmen Lage diese Fragm unbedingt verneinen zn können; — verneinen zu können, nicht nur nach unserersubjektiven Anschauung, sondern in Urbereinstimmung mit allen denen, welch« die zwölfjährigen Leistungen der Alliance, saue in et studio verfolgten. Daher war denn auch eine begründete Beschwerde über die Unrnrktamkeit des allgemeinen Bundein der Berliner Versamnlung nicht geführt worden. Es wurde im Gegentheil sowohl von den offenkundigen Anhängen des statas quo, ÄS auch onn den Trennungssüchtigen, der Alliance 'in Worten dankbarer Anerkennung gedacht. Andrerseits ist es Thalsache, daß die auf pblitifchem Gebiete fich breitmachende französische Anmaß rng im Kresse der Leiter der Alliance so'überaus sporadisch und wirkungslos hervorgetreten ist, daß wir wohl keine ei nste Veranlassung haben, zur Wahnng unserer angegriffenen deusschen nationalen Ehre auch nur die geringste Abwehr zu versuchen." 1 ' ' '' " ' (Dasselbe gilt in Beziehung auf die leider auch unter den Jf-arriten Frankreichs oft recht grell hervortretende Gehässigkeit gegen Deutsche. Die Leiter der Alliance haben fich davon ftrn und frei gehalten. O.-R. Isidor z. B. hat stets öffentki'h wie privatim, für Frieden, Eintraiht und Brüderlichkeit in Israel gertbet; unbeschadet solch patriotischer Predigten und Ansprächen, die ihm ja kein Vernünftiger unter unS ve.argt. Die überaus vorfichtigen und versöhnlichen Verhandlungen der letzten Generalversammlung sind in den Händen der Lesw.) Gssk«, 8. December. Bon hier ist ein Protest gegen den Mikowcr-Kristrller'schen Entwurf nach Berlin abgssandt Hr. vr Schwarz hat demselben ein Begleitschreiben angefügt, über Tausend Stimmen repräsentiren, die Erklärung mündlich abgegebe». die Sie nufiteto fiBMlich eiitgegenzu- »ehPen belbebea, daß wir keiteesweas psnWiren werden, von. der Al. I. U. 1» Park uns^sosztMenwen^iLSir erkennen eS chelstirhr eM verschiedenen wahlerwogWnz/Gründen als einen großen Bortheil an, daß der Sitz deS Central-Comites nicht in Deutschland-sich .definit, bä gerade jhahurch. gefahrdro^de Differenzen glücklich'vermiede» werden sind. SBrtifo mir* Wich . . . die Organisation eines einheitlichen tZusammenwirkens der Local-Comites . . . unterstützen wollen, so gilt uns, doch als conditio sine qua non das Wort, welches der geschätzte Herr San.-Rath vr. Kristaller — mlt'bcfit’’tüfr im vorigen Jahre mehrmals über diesen Gi^enstand zu consrriren die Ehr« hatten — seinem Entwürfe damals vorangestellt hat, daß vbifc jtif A uub jiMnottt gestört werden dürfe.*) Danken'wir de» edle»; über allen religiösen und politischen Partei Hader erhabevsu Männern, die den großen echt jüdischen Gedanken der internationalen Zusammengehörigkeit unserer Glaubensgenossen durch die Gründung der Alliance zur fruchtbringenden That gestaltet haben, und hüten wir uns, das schönste Werk unseres Jahrhunderts das die gütige Vorsehung uns gegen äußere und innere Schäden -und trübe Ereignisse als ein wahres Heilmittel dargereicht hat, in'seiner segensreichen' Entfaltung zu hemmen." * ' 3*afen, 8. December. (Auszug aus dem Schreiben des hiesigen Local-Eomite an da» Berliner.) ... „Wir würden jedenfalls in dieser Versammlung unserm noch größeren Bedauern Ausdruck gegeben haben, daß ein Eomitö der „Alliance Jsr. Univ. in dieser Eigenschaft, mindestens unter diesem Namen andere Comite'S desselben Vereins zu dem offen kundgegebenen Zwecke zusammenberuft, die schon durch ihren universellen, internationalen Eharacter uagemein segensreich wirkende Alliance durch Bildung einedurchaus selbstständigen und mit jener kaum äußerlich zusammenhängenden Sonderbundes zu theilrn, zu desorganifiren. ... Die in diesem (dem Neumann'schen) Ceparawotum empfohlene Organisatioil aber würden wir gerade» ÄS: ein«, im Ganzenuzsseser Ansicht und unseren Wünschen enssprechrnde adoptiren, weil sie. einerseits die deutsche« Juden in organjschem Zusammenhänge mit dem von der Hatioqalität unabhängigen allgemeinen Jjraelitenbnnde erhält, andererseits ihnesi.die ihnen gebührende und für eine ersprießliche Wirksamkeit auch nothipendig erscheinend« Selbstständigkeic wahtt, insbesondere auch, weil sie durch Einrichtung von Prooinzial-Aerbänden' uns» die of^en gelassene Bestimmung der Eentralstelle dir deusschen Vereine vor einer übermäßigen Eentrakifatioü'' schützt, ist Berlln-ciuKükirenS? sticht minder?«achtheilig erscheint;.,ÄS dichrmge, welche gegenwärtig in Paris ihre Spitz« hat. Wir 'geben anheim,! der-. .. Delegirten-Bersammlung von diesem unserm Schreiben Kenntniß zu sgrben." u.-sw. LDies ist nicht -gtschehn. Red.) i ■ j;! t;_•: •: '■ 1 " v 1 •* 'r::. :»-Lrr.. Berichte und Correspondenzen. - > ' _ p . nd Aerk», 22. December. (Or.-Corr.) Gestalten Sie mir, daß ich Ihnen eine erfteulich« Miührilung mache» darf, in welchem es heißt: ,^Jch hätte, (wenn ich persönlich anwesend sei» könnt«) sowohl im Namen unsere- Somit ä, als Dieser «kntmas des Herrn vr. Kristaller (»em 24 Oktober 1871) liegt aal »er. Bit kommen aus denselben »»hl noch zurück, auch mehrerer anderer vom Rhein und Main, welch« weit *, da er fmchtd-r» Ideen mthült.

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