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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1872-01-01 · 3. Jahrgang Nᵒ 48. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1872)
Issue
3. Jahrgang Nᵒ 48.
Date
1872-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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391 Kremb« sich äushalimdste*AuM ' hol«, Gothenburg, Rferifetiaf, ppk iMrra, wieder aufgehä^LAdinirü. soll.!'?! ft Wutarest, 10. No». Da» Ministerium hat fich westut« lich dadurch verstärkt, daß Epureano in daffeÄ etegetr«tm «ch HÄ^eiue» Wischen Werlruch später laste ich. sie lttaoier lenzpr, uub »aß ist g»ng. .^AbooWLosKtzfiiiAWstMt martFrgk geworden, und als verlogenem lkind« gefii mir der Vorschlag de» alte» Doctor* . uugevieuz, d, »U. glaubte, er würde mich etwa» «ngeherer »«Danst» Mra und alle» Reu« mir gefiel, vielleicht war ist und da» Portefeuille de» S>«M«stn» «oww« **' tfft», dein VUnat au» der Berl^enhfit Derselbe ist «tue b«dr»1«M Aebeit»kraft ««d^ seit 80 Jahren der Beschützer und verchetdige^ der Auden' ttr dtumätttm Gleich nach''seiner^ tetzchn'^nenüung zn« Meister empfing . er eine Deputation det. Zsracktteu^ darmäer^auch^Üesastg«^ . rvelchr al» DeleätE dem^Ajiden-Eonatth, tii Krüssel anae> »lohnt haben, E» tji' wahrschMI^ 'f ba^ Äe^uben schon in der bevorstrhenda Kammer-Session ihre Em^jpatioa durchsetzen oder. Hnch. Wr b«yWea soV^,: M,M Hülfe de» neuen Zustizmintfter» werden dir vorvermrude» <yyni Methan wtAtHj inid da «tr* der herroi f^yrr^P*" ichiigeu Zritpmet für ihre Zrmckr schop 'zu Mühlen wisse«. ' OW^ A» ) III ‘ M?V ■'.•t'i «'ymilleton. v IbfMptcn ftfftik. . .. vriginil. ftMcOt tuf dtt» Misch, «unikoutich« Ad« " «M I. K. y^rUfn tu 9tm-9*t; ,) vertha fuhr.. -hin nämlich i» Süden, ich «teube, bei S^.^M^^bpra. mein« Mutter starb «ir mir mein vattr.sa-iu. cht, meiner Gchurt. wtr'chm« nach New-Yark, al» ich mein ,»arte» Zahr ^erreicht hatte. Mein Vater hatte-sich im Sübe» «1» ztewliche» vermögen erworben, «nd sich dafür hier - in der Stadt einige» Trundeigenchn« gekauft. Doch da» weih' ich nicht au» eigner Erinnerung, dem dies« fing erst mit »einem siebenten Zahr« an, Mat ■/*' «erden und zwar o»u da» rag, au, wo mein Vater einst z» unserer HmtMstuln^Peftchsagtr: Wenn der Doctor nicht zahle» kau», so muß er hevau»; mein« Häuser habe« «ich -Geld gekostet. Da sah ich . wie sich die Lhüre öffnete, und Herrin trat et« alter schmächtiger Manu, in abgeschabten Kleidern, »ad di« Nach stand deutlich auf seine« Gesichte geschrieben. Er wendete sich fu »einem Vater und sagte:, „Herr Demnoore!- Haben Sie doch etn'pöetzig Geknld mit mir, ich bin ja so ar»- und elend und kqnu nicht» ver» bienen, uud Hs« find sq mjch^ da wirb «» Zhueudoch wohl nicht auf 2% Dollar de» Monat, für ei» armselige» Dach» ckämmerchmMj^MM»^",^,^ ~ Jf*» JOÖ sie sich nmmen — zowi «ch an halbj Dollar find auch Geld nwh |»*rr nt»f flUft .Faun ich denn nicht» ftiv Sie «»bette», um «rttw Miech« zu verdienen- Et«a»>schreiben z. v." ,Da fiel der Blick do» alten.Manne» zufällig auf mich, und er. fuhr eindringlich fort: „Sehen Sie: Herr! Sie habe» ch» kletueü fieheü Vöchtrrchea da, diese« »vill ich Unterricht geb« und zwar in Uhrafm» sie lernen will, und da» ist doch mohl 2'/» Dollar per Mourt werth." > „Netn^ sagt« mein Vater diese» Kttrd da Acht ist die >_ zst helfen, k«^ Ich'ftzlL p«rr»Ptorssch: r i'ji «Dich. vat^. ich lstnm und zwar Alle», sva» der Ma»«,cheitz. hchit'wonu maq.so »llt gewardpt, muß man .hülisch« Sachen wissm." . *1 rf**Wfc* Wi lägt« mfir; Vater. tiM. ,.<k» soll aber ge hop, erwledertr ich^ mtt dem Kuß« stmnpfeud. es soll gehe», .doiue lieb« kleine vertha will es so stoben.": Da» war der Zauberfpruch, den ich aawendet«, denn dtt «r kjM^>«SrMhW wollte da» bchmn st«. Md so fie-durch ihre» findttchea Eigenst»» diese» Mal Etwa», nch» für ste vgn Lrosm» Wxrth« war: einen Lehrer. ■I" , Dtt: an«, Me Mau» weint« Kreudeuthrävea. Met» Unserricht -dqzam. uich met» Lehrer wußte mir hie Lehrstunden so angeuchm. zu «ach«, dast ich nicht ittid« werden konnte, zu kernen; bi»' vor ungeführ drei Zähre«, ich war grade 14 Jahr M, »ein Haiei,.erschreckt durch meine ^Remnodischkeit," wie er e» nanuchilnir verdot, den Unterriiht weiter sortzusttzeu. Aber mch, plter Lehi er wvhpr noch oben In der Dachstube, »md^ich laste^ih« niest Hunger lhidein" Da» schön« Mädchm Har iÄner »Eriner ttt ihrer Er» zthlung gmwrdkn, s« daß sie »ich«' rursir bemerkm daß «in gi«lich Fremder shr gggarüber sah: fie enchchete dehhalb Mb Hmg'-d^e »«gen nieder--«!» fie' dte fr»eigen fchwuezen «agen de».'Doctor» in Selb^vcr^sswhctt und Bewunderung aus ihre« Gesicht hast« fast. » 'Il< Zum Glücke wivlst jla äu». ihrer verlchenhett gertfl« und zwar durch Bäi chen, welcher eben dt« ttzüoe öffnete und «freut, dem Doctor M scheu, aus' diesm zueikte. Mtt edlen, Anltand« erhob sich!>ertha und sagte, sich verneigend; „Eneschuldtgeu Sie, Herr Dittor, baß ich Sie vt* lassen muh, ich übergebe Sie der Vbhmsihre»«cksrgefährtm." Der Doctor Mir sich rrhobcn'md blicktr der stch Entferncndc» »ach, in sich »e:loren. „Gelt', unsere Nichte ist schön." sagte Bärchen, und brachte Moritz dadurch «iUer zu fich selbst, ,^ett', deM ist «ine wahre FunL-"..„Fuiik- >»a» meinen St« buntt-" fragte Moritz einigtastahm perple:. „Na, wissen Sie denn nicht, die Frau vom obersten Gotte Griechenland», heißt doch Furia." ,-p,Ä>pw wollte» Sie,sagt«, Väschen, Zuno." sprach etwa»'mH>mltchtbtr Doctor, „Bärchen tistin Sie mir doch einmal hen Gefallen null'MU» Sie da» immtzw Zeug mttrrweg» von dtm Sie doch nicht» oerftrheu." „Ach, Herr Dector, da-Ham ich h» .doch,»tchthels«, do» ist mtt wtt verwache«, bar« hat «ine grtmhfich« Bildung schuld," sagte Bärchen emsthaft. „Tvch ich Hub« Sie ja noch nicht gefragt, wie t* Ihnen gcht, Herr Doctor, unb wie-A.Zh»c«-iU-!>sm«rst'a schöllt" „Dar nicht, lieb«» «ärchm. e» #t mir hier, gar nicht und gut geht e» mir auch nicht." .Mer wie stht e» mtt Zhnm?''>fraAe «orttz. (Fortseyung folgt.)

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