Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1872)
- Issue
- 3. Jahrgang Nᵒ 42.
- Date
- 1872-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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ä86 Bon diese» beiden ist wieder «rsterer darum der dringlichste, weil da« Schulgefttz in der sehr bald zu-Mtzffnmdm Session fast stDrr M Bqelage Md Pw.hfachanLlMg, wenn auch wohl niM zu« Ldfihlufft^ koMnchj <Ü ist also" buchstäblich GHahr i mHH erzöget Shj. Hleunig-»ft^mögmüsien bei der Regierung wie ^fiei dem Landtage unsre -L N03 -chk gnuijMnS;ad ,ff ffi! *j(J uf -Sneigij ,tng.nlV»ai t$»| roämi HMJ + fr*l£ i>f .?■. «iinnal mündlich zu conferiren und sich über den Entwarf zu bespreche«^ P 'Ach HO« OVldrre»h»tchGo He Hrfen «nd f««die Heb! ütrrßtnpt Htd hen^PMonMoMchlatze der Aufgabe nichd entziehen ragt, ich denke, lt diesem Weg« and« sind, sich lidi Lrüstmo oorg^hracht -v-rden. ^Bpn w«n.llich .dstr.ch »en? s mhd«^dOer.daA -ttchh-lüe. pnem.disjer Mäffmqietlllmaa'^ «möthig, nissm sainh U»ft« ^fthgeber s - tetden SÄeg« «insstchdst>^ Dusch einige Zeilet 4M> sehr kalt. Doch ist eS auch nicht gut, wenn ein Einzelner odw eine einzelne Gemeinde vorstellig wird.*) Bei verschiedenen Gckegenhett«, w» in diesem Blatte eine Anreguaggxge!»en wurde, habe ich ^Briefe mit der Aufforderung erhalten, selbst vorzugehen; so in Betreff der Wochenmärkte, der Militä, angelegmheit. Man rief mir zu: „wer^kin gute« Werk begonnen hat, der soll es vollenden," unb ^wer dm Brie^vorgelesen hat, der soll ihn aulf' bestellend" Dä-^Äerstetgt aber meine tkraft, ich kmn« auch nicht alle einschlägig« Berhältniss«, die local nicht ganz gleich liegen. Es müssen Mehrere zusmumentntm und zusammenwirkm, nicht zu Biele, aber doch nicht'einer oder zwei, Ich wmde mich daher mtt der nwhstchmdm Aufforderung nicht an alle, die berufm sein migm, denn wir müßten dann eine Commisfion, Eonfermzen u. s.». zur Bearbeitung de« Material« Hab«, darüber würde viel Zeit verstreiche». Ich kann anch nicht mir geeignet Gr-einende auswählm, säubern ich knüpft an gegebene Verhältnisse a« «nd wmde mich an dft Rabbiner der Proviuzialhauptffädte, aber gleich öffentlich. Ich fordere als« die Herrm Rabbiner zu ' Königsberg, Danzig, Pofm, Breslau, Berlin, Magdeburg, LS», :-annover and Gaffel (Altona und Münster vacany auf, eine Petition in Betreff des Schülgefttze« nebst einer dftft kftrz begründend« Denkschrift in Angriff z» nehmen. 6nu .Die Herrm mögen sich »ist geeignerm Personm 1»ihrer und Provinz in Berbinduug fetzm, namentlich mü <Wffn8aianer», welche auch da« Elementarschnlwesm kmnm, P^dW», mit A«»nah«« der Herrm in Caflel und Hannover, W» 'Rabbinern der Großstädte Ziemlich fremd fein dÜrkO '"^"K^fchlage nun vor: ' W ' Pm»ir Gmanntm die P-mkte auffchreibm wöllm. welche niich ihrer Meinung zu fordtrst wärest, und zwar ,n,u^ftgM Petita formalirt, nicht xia' äewsthrl». sonbrrp Mögliche«, mtt Aussicht auf Erfolg Er- Motive brauchten wohl nur hier und da Skizzftustg beigefügt' zu werdtL f nenstellung, veadbmüug oäs so gewostoen« ^mid demnächstAusarbeitung eistier Petstion rift schlage ich' Ue'HtrrM 1kdl ir«Eaffil ^-Hannover vor, als diejenlgm,^ welch« t «tf*1 ihW^MgjLhrig«) «mtsthättgkeit ist West« Be- -mll nrim^M^nzzjziiBßchLlmtfft vieler Gemeind« und «r- ^8.MstitniikMi'Pchnlm kennät, in derartig« Arbeit« nrrä S4'?^«ohk^dü° Wffff 'Routine Hab« und dabei in der Lage — chss Iftfrmi — J. itiaoichnch« ,kiahe durch dt, Zafplittmm,, dadurch daß NW» »« da andern miß, jed« «m da .Mff iMn11 k. »adbSnw, B. habdgeführt wab», {fffitdl .Ost»»«' SeMte. Da müsse» AisÜÜA8i Wstlsta «ad«N, um zu verhindern, «al iaHüW Siftmsp-iwch'itWM'bftiff mm Mische» «Unrt-ntrn «rümgt «ord« ist. lm diejenigm, welche mit mein« Borschlägm einverstand« sind, mich in Krnntniß setz«. 4) Di« ausgearbeitete Petition muß eirmlftrn. Principielle Differenz« werd» sicherlich nicht hervortreten, sollt« gleichwohl nicht Alle mit dem Entwürfe einverstanden sei», oder provinzielle Eigmthümlichkeitm hejgMre Hetitzr .ap. die Harch Lkbst».. so ist. es Jtfp Uebel, wmn mehrere nicht ganz, Ht>ichlautende Petition« eingereicht werd«, so sie,nur nicht einmdrr widerspreche» und einander Aufheben. 5) Sollte irgend Jemand einen besser«, practischerm, sicher _und rasch ^iun_Ljele führmdw..Vorschlag wissen, so bitte ich um schleunige brftfliche Mttheilung. Zm Namen einev wichtigfiesti-uud heiligsten Angelegmheit ersuche ich, alle prrstnltch« Rückfichtm hintman zu setz«, svp^ svwvr "irm ntm* PartetverschftdeuheU kann hier von vom herein nicht in- Betracht^kvmw»,, über da« Wesentlich« find wir sicher in dieser Angelegmheit Alle eine» Sinne«. Ich für mein« Thril verzichte dabei »uf jede an'« Sicht tretende Roll« and »erde, wmn dir Sache z». «ine« glücklich« End« grlaugt, zufried« sein, dm erst« Eimer Mörtel zu dem Ban herbrigetrag« zu habe». Gleich nach de» Feiertagen muß sich zu der hqelch» netm Arbeit Z«it finde». VA Mittr Raveacker müßte das Material zur Stell« und di« zud, December dt« Petition fertig ftia. Wie und van wem derft dann in kürzerftrr Frist unterzeichnet werd« solle, darüber wird sich leicht Verständigung erzielm'lasftu. i wmn diese Angelegmheit int Werk gefetzt und die Bahn geebnet ist, so'wird sich in ähnlicher Weise die Sabbathangelegmheti benrbeitm lasftn. —' Sollte ich der Einzige fein, der sich G»te«"dav«» verspricht, wmn dft eiuzekneir Pftil^ deren jeder ja recht scharf und „fer»tresftnd" sein mag; einmal versuch«, wa« sie znm BündA veeeintgl verm-geü».! .“>({ ..ilr ittbbV. »:■' sutuui x. ‘t;-; - u.y l!:0"; n Bericht« - und Eorrefpondrnzen^ - , '*.v ,.-(n i;-J 71 Stettin» 7. Oetobern.!Da»iL«»ckhütl«»ftst fällt in dteft« Jahre an »iÄm Orten »ach Wiedeervöfsunug der Schulen. In Hinblick auf Vorgänge und ahfichüich gefälschte Zeitungsartikel t— am vor. Pehachfeste — bring« wir hier dft (für Prmßm) noch gültige Verfügung zu« Abdruck: Verfügung an das tköntgl. Provinzial-Schul-Collegium z, R., die Dispmsation jüdischer Schüler der höher« Lehranstalt« vom Unterricht am Sab b«üh und an h« jüdisch« Feiertagen betreffend, vom 6. Mai 1859. Dft Annahme; welch« -das königliche Provinzial-Schul-Collegium in dem Bericht vommit Berufung auf Artikel 12 der Derfaflnrg vertritt, baß es für südische Ella», dft ihrk. Söhne in" christlich« Schuft»