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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1872-01-01 · 3. Jahrgang Nᵒ 36. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1872)
Issue
3. Jahrgang Nᵒ 36.
Date
1872-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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290 Ankündigung. Die Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums hierseihst wird am 28. October er. das Winter-Semester , beginnen. Das untenstehende Lections-Verzeichniss weist die Vorlesungen nach, welche während desselben gehalten werden sollen. Wie wir bereits in unserer Ankündigung für das nunmehr vollendete Sommer-Semester bemerkt haben, schliesst sich unsere Hochschule, obgleich selbstständig verwaltet, geistig der hiesigen Universität an. Sowohl von dem allgemeinen Standpunkt, welcher die Wissenschaft als Selbstzweck und alle Zweige derselben als eine Einheit betrachtet, als auch in Bezug auf das practische Bedürfniss derer, welche sich dem Babbinats- und Predigtamte widmen, soll unsere Lehranstalt lediglich eine Ergänzung der Universitätsstudien darbieten. Als Zuhörer für die Vorlesungen sind daher in erster Reihe die rite immatriculirten Studirenden der hiesigen Universität — und zwar ohne Unterschied der I Facultät in Aussicht genommen. Auch andere Personen können auf (»rund besonderer Ermächtigung an den Vorlesungen. Theil nehmen. j Alle Vorlesungen an der Hochschule sind unentgeltlich. Die Anmeldung zu den Vorlesungen geschieht bei dem zeitigen Vorsitzenden des Lehrer-Collegiums, Herrn Prof. Dr. Steinthal. (In den Zelten Nr. 19 wochentäglich j von 4 — 5 Uhr, vom 28.—31. October im Locale der Hochschule. Spandauerbrücke Nr. 8 von 5 — 6 Uhr. Berlin, im August 1872. Das Curatorium der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums. I Dr. 8. Neomann. Dr. tiumblnncr. B. Liebermann. Verzeichnis« der Im Winter-Semester 187* 7* an haltenden Vorlesungen. Herr Dr. Cassel wird lesen: l) Jüdische Geschichte nnd Literatur vom Beginn der Römerherrscliait in Judäa bis zum Abschluss des babylonischen Talmuds, dreimal wöchentlich. 3) Interpretation der Psalmen, dreimal wöchentlich. 3) Privatisaime Katari in näher zu verabredender Zeit (seminaristisch). Herr Dr. Geiger wird lesen: 1) Einleitung in die Wissenschaft des Jndenthums. einmal wöchentlich. 2) Einleitung in die biblischen Schriften (allgemeiner Theil) einmal wöchentlich. 3) Pentateuch in vier wöchentlichen, noch näher za verabredenden Stunden. Herr Dr. Lewy wird lesen: 1) Seriim Mischna, zweimal wöchentlich je eine Staude. 2) Talmud bab. Pesachim statarieh. dreimal wöchentlich je zwei Stunden. 3) Talmud bab. Beraehoth enrsoriseh, zweimal wöchentlich je eine Stunde. 4) Jore-Dea (resp. die Quellen dazu) zweimal wöchentlich je eine Stande. 5) Talmud jeroschal. Seräim, einmal in der Woche je eine Stunde (pri vati ssime). Herr Dr. Steinthal über die Entwickelung der religiösen Idee in den biblischen Schriften, zweimal wöchentlich. ieo Restauration Isaacsohn 1W2 in Klei. [128.] Einem geehrten Publikum empfehle ich meine von Herrn B. B. Levy übernommene "1V2 Restauration auf das Angelegentlichste. Schöne freundliche Zimmer. — fiote Hebe. — Prompte Beütoniag. — listige Preis«. Cantor lsaaenolin. Baeanz. [122J In der Israel. Gemeinde Eppelsheim bei Worms ist di« Stell« eines Lehrer», Cantor» und SHächter», mit der ein jährlicher Gehalt von 300 Gulden nebst freier Wohnung verbunden ist, nacant. Coneurren,fähig« Bewerber «ollen sich unter Bortage ihrer Zeugnisse bei Unterzeichneter Behörde melden. WormV den IS. August 1872. Sroßh. öl reisamt Wer»«. Baeanz. (120.] Für das kaufmännische Fach eines Iu- «eiieraeschäftes wird «in Sohn achtbarer Eltern tu möglichst sofortigen Antritt als Lchrling ,esucht. — Derselbe muß gute Schulkenntnijse, besonder« in sranchfischer und englischer Sprach« besitzen. — Adressen «oll« man unter K. C. 18« an die Herren Haasenste!» dt Vogler in Dresden richten. LehrerBaeanzen [110.] An einer berechtigten höheren Lehranstalt soll ,«« November d. Is. ein Elementarlehrer «st s»«Lhlr. nnd falls er stch bereits als guter Lehrer bewährt hat, mit 4SO Lhlr. Gehalt p. tu nnd ferner u* November d. I«. resp. April 1872 ei» tüchtiger, wo möglich academisch gebildeter Lehrer «st einem Iahrgehalt von S00 Lhlr. angestellt »erde«. Meldungen mit kurzer Angabe des Lebenslaufes der Nest, »nter i. T. befördert die Expedition d. BL [134] Di« mit einem Einkommen von MX) 2hl. nebst freier Wodnung dotirte Stell« eine« Cantor», Schächters und Baal Kore soll in unserer Gemeind« durch einen mufikalisch gebildeten, zur Leitung etiie» Chor» befähigten Mann baldigst besetzt werden. Meldungen mit Zeugnissen find schleunigst an uns zu richten. Reiiekofien werden nicht oergütet. Kozmln, den 30. Augnst 1872. Der Sorporatlons» Vorstand. korporations [121.] Für mein Manafactar» nnd Sonfeetionsgefchäft (Sonnabends gelchlossen) such« ich valdigft eine» Lehrling und eine« Gummis oder voloutair. Stettin. flntov Lei StellensGefuch [123.] Cin junger Mann, vertraut mit der Maiinfaetnrwaaren- und Leinenbranche sucht dauernd« Stell« wo Sonn- und Festtage streng geschloffen. Offerten unter A. 1 besorgt jmr D'znnn S.J Aufträge in alle» Sorten, als: Skala« er, «orfnrr, «ordogerrr, Torstea« ner, sowie auch in grünen werden schon jetzt entgegengenommm, jedoch nur gegen vorherige Cin>endung de» Betröge«. Salomo» Levh, Hamburg, Peterstraße 2b. [136.] Die Stelle eine« Cantor« und Religionslehrer» in der israel. Religionsgemeind« Offenbach mit einem [ährüchen firen Gehalt oon 7b0 fl. wird «aeant. C» «erden Bewerber, weiche di« fraglich« Stell« übernehmen wollen, ersucht ihre Gesuche bei dem Unterzeichneten Gemeindeoorftand einzureichen und ihr« Zeugnisse deiznfügen. Offenbach a. M, den 19. August 1872. Der Borst, der ffr. Religionsgemeinde Offendach: E. Worms. [13b.] SkranVenhams der deutsch, israeiit. Gemeinde in ITnnsAnrg. Die erletzigtt Sttlle eine« Oreortn«« l»ll nieder besetzt wer»». Bewerber tz««e« sich uater Beidriugunß Referenz» uv» einer seidstneichriedrnr, Dsrstrünng ttzre» distzreigen Wlrknitgskrrtsr« sowie ihrer SatnUienverbiiltniffe bis zn» 3«. Gatmut ». Z. bei de» Bsr> sitzende, Here» M. Salomo» 1. lklbstrutz« Re. Sl pt nelde», »»selbst snch Mt niihrrr». KkbtagMgta »» rrfshrr» fiat. Dt« Verwaltung. Berichttgange». In Rr. 3S ist S. 280, b. Z. 14 ». u. st. bericht« z. l. berichtigen. — Z. 9 o. u ft. lit, z. l. Cit,. «- «. 281. ZI» «.st. erinnert }. I. nimmt — In dem „Schichte" < ist im 2 Vers« Z. 3 ft. «echt, ,. L «acht», u. 8. 8 3 1 st. knüpset l L ,Jim«f(t'' — Im ^Curio^m^mußes^weimal^urt^abokhei^en. Magdeburg.

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