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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1872-01-01 · 3. Jahrgang Nᵒ 26. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1872)
Issue
3. Jahrgang Nᵒ 26.
Date
1872-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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210 Inserate. <£oncar0. Di« durch Rücktritt unser«» vereheliche» Prediger« Er. Shrwürden Herrn I. H Oppenheim In unserer hiesigen isr. Sultuügemeinde ersidigte 8leL; eine» Prediger» und Religion»- lehrrr» soll rait 1. Oktober l. I. wieder besetzt werden. Bewerber um dieselbe «ollen ihre Zeugnisse über ihr« Moralität, rabbinische Befähigung INR-Iir? 7117V1) akademisch« und pädagogische Au»bild»»g und biühettae Berwendemg bi» längsten» zum 24. Juli bei dem unterzeichmeten Borstand« pirtofttt einbrinaen. Probe« rtrag unerläßlich. Mit dieser Stell« ist ein Iahrr»gehalt von 1200 Fl. i.-W. (inclusive Wohnungsbeitrag) und übliche» Emolumente» oerbundon. Reisekosien werden nur dem Lcceptirten »ergütrt. Earl»bad, den 16. Juni 1872. Der Borstand der isr. Rultt rzrmttude. Ruöpfluiacher Born eher. V. Herschel Borsteher-Stelloertreter. Di« hiesige Gemeinde beabsichtigt einen Religionlleherr, der auch im Stand« ist, gotte»- dirnstliche Brriräge zu halten, anzustellen, erwünscht wäre die Fähigkeit, an den hohen Feiertagen al» Torbeter mitzuwirken. Gehalt circa 2608 fr». «Selbstgeschriebene Offerten find zu richten an der: Präsidenten de» isr. Eultu»Berein» Harn Leopold Drrysut-Lang oder an den Unterzeichneten. Zürich im Juni 1872. Akabb. vr. Lenin. iitbrtvqefuib. Für die Gemeinde Hagen wird zum 1. Oktober d. I ei» unverheiratheteter, seminaristisch Ctter Lehrer und Borbeter gesucht, bei einem «e von 200 Thlrrr., nebst freier Wohnung, Feuerung. Li>ht und etwa» Neben-Einkünften. Reflectairten beliebe» sich zu wenden an den Synogogen-Gemeinde-Vorsteher?. Goldurau». Hagen bei Bremen, den 18. Juni 1872. M» Haughälterin und Gesellschafterin bei einem alten Manne wird zum 1. Oktober ein gebildete» Mädchen (israelitischer Eonsessiouf in gesetzten Zahle» gewünscht. Rur solch/ Offenen, di« oon sehr guten Empfehlungen degleitet find, können berücksichtigt werden. Adressen o»b U. J 481. an die Anuvueeu- »xpeditioa oon Haasenfiteiu 4b Vogler in Hamburg einzusenden. Für meinen Sohn, der ein« gute Schulbildung genossen, eine schän« Handschrift schreibt und mit guten Zeugnissen »ersehen ist. such« ich in einem rentablen Tuch» oder Manufacturwaarrn-Geschäft, da» Sabbath- und Festtage geschloffen ist, bei fteier Siaiion ein« Stelle al» Lehrling. Sa-norzyn. (Provinz Posen.) I. Iacobsoch». Rabblnat» Verweser. Restsvrsllt OunäersIisiiL > in Bad Schwalbach. ->V2 | im Lurguriau rla-ä-«i» Httel ilUt*8»il< i Table ä dbte, Dinen » part in and aosser ' dem Hanse md za jeder Tageszeit Dinen, j Soapen, Cale and keimte Getränke werden : nach im Garten verabreicht. I Cernnfiatt Wirthfchafts Verkauf! Wegen vorgerückten Alters der Witttre Hirsch wird deren Wirthschaft „zur Gute" hier dem Verkaufe ausgesetzt. DaS Hauptgebäude an der frequenten Markstraße und nur 3 Minuten vom Bahnhofe gelegen, enthält im Parterre 2 Lalxnlocale mit Alkov, Küche und 2 getrennten Waschküchen; in der Belletage, 2 große Speisesäle mit 2 anstoßenden Wirchschafts-Zimmern, großer Küche und Speisekammer, im zweiten Stock 6 Gastzimmer mit Küche Plattform, 4 Kammern und großem Giebelboden, sodann Wein- und Eiskeller. Neben dem Hauptgebäude eine große 3-stückige Scheuer mit 2 Kammern, Stallung zu 14 Pferden, Dunglage und abgeschloffenem Hofraum. Dieser Gasthof steht seit 1860 im Betriebe und hat sich einer großen Kundschaft zu erfreuen; da die Räumlichkeiten es gestatten, Mezgerei oder Bäckerei mit der Wirthschaft zu verbinden, sie wäre einem thätigen Manne an diesem ausgezeichneten Platze rin reiches Feld der Thättgkeit geboten und eine sichere Existenz in Aussicht gestellt, was um so begründeter «rscheinen dürfte, wenn dieses Geschäft von einem Jscaelite» erworben würde, di solche in dieser 12,000 Einwohner zählenden Bade- und Fabrikstadt die einzige israelittsche Wirthschaft bildet. Nähere Auskunft ertheitt der mit deal Verkaufe beauftragte Stadtaucttonär Zeller. i S eben ist erschienen und im Selbstverläge' den Berfaffer» zu bqiehen: „Zwei Borträge" gehalten oon vr. EliaS Plrßncr, Stiftsrabbiner in Hasnover, nebst einem hebräischen Anhänge oon demselben. Prei» 18 Sgr. Dank «md Bitte. Die Synagogen-Gemeind« Lachen har auf Anregung eine» dortigen Eomitö» sieben westrusische Waisen adoptirt, resp. die Sorge für deien Unterbringung und Unterhalt auf ihre alleinigen Rosten, übernommen. Indem wir tm Namen de» Eentral-Lomite'» der All. Isr. llniv. hiirfür öffentlich unseren Dank «»sprechen, verbinden wir zugleich hiermit die ergebenen Bitte, daß du» hochherzige Beispiel ächter Humanität «ch bei anderen Gemeinden und Privaten Nachahmung finden möge, zumal gegenwärtia noch nuhr al» Einhundert, zum Theil gänzlich verwc.ister Rinder unserer Hülfe harren, «ährend bei eit» «ine noch größere Zahl auf diesem Wege in Gemeinden und Familien sichere Zuflucht«- stäNen gesunden haben und durchweg sich zur Freude ihrer Wohlthäter entwickeln. Di« betreffenden Waisen werden hier sorgfältig au»- geioähl«, ärztlich untersucht, reinlich gekleidet und aus unsereRostenan ihren Bestimmung»»«« gesendet. Rönigüberg, den 18. Juni. Da» Hauptgren,-Somit« der Alliance Israelit« Universell«. Pr. Bamberaer, C. Fei»barg. Pr. GaWuelsv». Im Berlage Mn Theodor Ray in Saffel erschien soeben: jves Lindes erstes Lesebuch. Dentkche und hebräische Schreib-Lese-Fibel kür israelitische Schulen mit besonderer Berückfichtiguug de» Sprach» und Anschauungüunterttcht» und zuglttch al» Anltttung zum Urbersetzen au» dem Hebräischen. Bearbeitet von Pr. L. Adler. Prei» kart. 6 Sgr. Im Verlage von M. Popp ela ne r'» Bachhandlang in Berlin (Nene Friedrichsstrasse 61) iat enchienen and durch alle Bachhandlangen zn beziehen Die Nlonatstage de» Kalenderjahres. Ein Andenken an Dahingeschiedene tm Pr. L. Zau. Prei* broehirt 20 Silbergr. Dietea jüngste Werk dee Nestors der jfidiachen Wissenschaft, des grössten Kennen der jüdischen Literatar überhaupt, ist gewissermassen eine jüdische Literaturgeschichte in nuee, and bedarf keiner besonderen Empfehlung. Soeben erschien im Bettage von O»kar Leiner in Lttpzig und ist durch all« Buchhandlungen zu beziehen: Neustadt, Dt. P., Prediger, „Dte Oottes* und UuflerbliiltkeitHlehrr", kurz gefaßte lleberficht über die Gotte»- und Unsterbiichktttöbegriffe der pprzüglikftsteu orieutalische» Völker, mit einem Hinblick «s diese Lehren de» Judenlhum». Erster Theil, Prei» 18 Rar. Diese Schttit de» bekannten Herrn Berfaffer» behandttt in ebenso wissenschaftlicher wie populärer Sprache die höchsten rellgiöl-fittlichen Ideen der vorzüglichsten ottentallschen Völker mit statten Streiflichtern aus di« unmittelbare Gegenwart und dürste dieselbe für jede» Gebildeten von großem Interesse sein. In Nr. 24. S. 192 a. Z. 12 statt «lbach l. »lbeuf, Sp. 6 Z. 3 st. erfolgen l. ersetzen. NB. Di« „Wahrheit' welche dies« beiden Fehler mit abdruckr, thäte als« besser, di« Quell« an zu geben, die Jrrchümer kämen daun nicht «s ihre Rechnung. Nr. 25 ist durch Umstände, die weder der Rid. noch der Offizin zur Last fallen, ohne Revision abgedruckt worden. Eine nicht gettnge Za hl unerheblicher Druckfehler bedarf keiner Berichtigung, folgende «ollen wir corrigiren. S. 19b a. Z. 18 a. u. l. Anordnung S. 197 m Z. 7 v u. l. Serjeant Simon Sp. b. Z. 12 v. u. l. Batt Z. 4 ». u. l. represautatjrs S 288 a. Z. 2 ft. 344 l. 3 und 4. Die „literarifckße Beilage l2" ueird mit der nächste» Nr. ausaeaebe». Druck und Verlag der Hosbuchdruckerei von Earl Friese in Ragdeburg.

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