Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1872)
- Issue
- 3. Jahrgang Nᵒ 22.
- Date
- 1872-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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178 Erklärung. Mi« gfftnn Erstaun« lafen nrir in kn letzten 9h. M „Israeli!" fine anmnpnt JCnnonec an» tarn« in Holland mit kn fro.’mnt Ueterschrtft ."32 1JTIK HM T,-H,-|‘j>, worin behauptet wird, dast «ir 8*^87373 erlheilt hin« auf Käse, der für nicht Uf73 annkaimt wird. «ir überlassen es den Lesern de» „Israelit" zu urtheilen über den Verfasser der «nannten Inonna, nachdem wir mitgetheil, Hab« werken» woraus diese Verleumdung entstand« Die Toro TPJ1P8 (nicht bi«Tön3 '03H' oerlangt«, (wiew-hl niraiall officiell», käst »ir d« südh-lländischea Käs« für «kläre» sollt«. Dieser steh« «bn unter ffltJPn «"*• allgemein anerkannt« -WZ SN»» de» Oberrabbiner« Hn. ver«stein: a: irrVi nrrom 3*N pp"n V'TI Ta* rewmpa mm narrr Trmo ira-n mie enmp bv pa .TN .*"r wnS-rpn 'oti Tat* im et*« y*t pwr-iw -nirro n*rt Ton in«'? p nrnvni omtem pp"a (ft wird also für ein« Irden einleuchtend sein, warum wir auf dieses Verlang« der N'^SNa VTWO nicht einging«, wie schwer auch die Anklog« lautet«. Allein genügende Zeugnisse hätt« uns genölhigt, ein« solch« bedau««»volle Pflicht dennoch ju erfüll«, denn StS'H W Dipö3 3*3^ »fl- HC DOTI* Diese könnt« aber niemals geliefen werden, uuo detzhalb hielt« mir es für pflichlmSstig, foch« Läse, der vom genann- I« Oterrabbimr für »3373 erklirr wird, unsere ,"3H*m-SrklLrung zu mthaltm, zumal da sich Ehrw„ Herr «ermftein, wie natürlich, bneit erklärte, die Sache gm au zu untersuchen,wenn nur 0'32*3 DTJ* ih» sag« wollt«, was gegen da» 7311V3 l«>e» Käse einzuwenden sei. Jndeffen ruhte die Sache fast ein halbe» Jahr und nachdem schon einig« Bauern angesangen hau«, Amsterdamer "3V3-K1se zu bereiten, legt« die 'rP3®C (nicht TD.T31530) die nTUWTI über den Amsterdamer Käse nieder. S-rum» Mnnet weder unsere Q',*13fT» die übrig« TDTD "J3*V noch wir selbst mit Gewißheit behaupt«, denn wir erhielt« nur Kunde davon, iusgesammt mit der übrig« *T"&m '33Ndurch ein Schreib« von d«. T3V8« worin fie aber nicht angab«, was fie zu diesem Schritte bewog. Diese ist dir wahre Sachlage. Menu wir nun noch erwäg«, dost die Einwohner Mn Lemmer bffentlich erklin«, niemals gnoustt zu Hab«, daß es ein deutsches Organ gebe, der der .Israelit" gmanai, uud daß wir niemals angegangm worb« find, einen U273H (ür Nicht-Amsterdamer Käs« zu «rtheil«, also selbstverständlich auch niemat-i ein« solch« eriheilt«, glaub« wir es für raihsam hast« zu müss«, daß man solch« Amumc« kein« Play «inriume, b«or «an sich nicht ge», nau üb.-r da» Sochverhälmist erkundigt hat iai nn pra^i ipv pra ^*iv ,a irrm höv na Am fterdam, Id. Mai 1872. I. D. Wynkoop, I. M. Content, Radbinats-Assefsorm der Nirdnl. isr. Gemeind« zu Amsterdam. 1 PenfionsAn;eige. Knaben, Me die htegae» berühmten Sehalen besuchen nnd »ach de« Grundsatz» r put *pn or rrn nt" **m** »erde» sollen, finden in meinem Pensionat freundlich« Aufnahme. Hille a./S. 27. Mar 1872. »r. Fröhlich. Slobbinn >üglich«rOuali«St, versendet zu Au der hiesig« öjfentli^en jüdisch» Slaktschule roird eine Lehrerstell« mit einem Gehalt« von voi läufig 250 Thlr., welche« nach Umständen auch erhöh« werd« kann, vacant. Sollte der Lchrn die Leitung re»p. Beaustich.igung de« Synag tgm-Shore», statt de» Kantor», übernehm«, so erhatt derselbe dafür ein Honorar von jährlich 25 Thlr. Auch bietet sich ihm erhebliche NSeneinnahrre dunch Privatunterricht dar. Meldung« nebst Zeugnissen find gefälligst recht beld au un» einznsenden. Märk. Friedland, dm 26. April 1872. Der Borftand der jüdischen Stadtschule." &JT Käse, von »orzügi billig« Preis« Dieaenhof Danziaer-Niedernng. St. Iacobsohn, «anior. o,mn* *'pjoi, a"w - 1 Bad E»S. Hotel Wolf. Bequem» nnd elegante Wohnungen, kräftig«, knrmrsprechenk« Küche und prompt« billige Bedienung. D« Omnibus de» Hotel» findet man an der Eisenbahn. Eine Tochter aus achtbarer jüdischer Fauilie, welch« Küche und iHauswes« versteht, wird zum baldig« Antritt in meinem ruhig« Haushalte z« Stühe der Hausfrau gesucht. Vh. Ostberg in Neust am Rhein D.e hiesige Synagogen-Semeind« jucht für k« 1 September diese» Jahres ein« Elrmeniarleheer, der zugleich das Borbeteramt übernehm« kann. Es wäre sehr wüuschenswerth, wenn derselbe auch Schachet wäre.Firer Gehalt 250 Thlr/ Accidenzien 25 lhkr. jährlich. Oualificirte Bewerber »oll« sich gefälligst baldigst an d« unterzeichnet« Vorstand wenden. B-ittheim, d« 16. Mai 1872 Der Synagogen - und Schulvorstand. «. Meter. Für eist« kl«« Haushalt wird eine Dam«, mosaisch» gesetzte» Alters, zur selbständigen Führung der Wirchschasr gewünscht. Dieselbe must aber gleichzeirig neben einem Hausmädchen di« Küche perfect besorg«. Offert« dejördert »ub. 0. 405; di« Annoncen-ErpSiiion von Rudolf Masse in Berlin. 2s ch suche für mein« Soh», der gut- Vorkenntniss, rsiht, ein« Lehrlingsstelle in einer Manufaktur- «aarmhandlung. Gefällig« Offert« franko erbet« S. Lörveuberg in Neumrade fWeftphalm. Ei» seminaristisch gebildeter ifrael. Lehrer, der auch Franzöfisch, Englisch, Mathematik n. j. w. unterrichtet, und bereits mit Erfolg au eimm Progymnafium gewirkt hat, sucht ein« Tsusttitmts-Hau«- »der stkeligivnslehrerfrell«. Osten« find an di« Erpedilion diese» Blatts zn richten unter der Ehifsre L. Q. Ein gebildete« Mädchen aus achtbarer Familie, «clches im Haushalt gut teivandert, finde« »lsStühe und Gesellschafterin einer schwächlicher: jung« Dame ein« gut« Stelle bei &. SPetzer Ww. Doha in Erefeld. Sr durch Berheirathung der bisherige-, Jnhaber der Koscheren Restauration jetzt hier keine mchr eristiri, so wäre es erwünscht, dast währmd der Badesaison hier wieder eine Restauration eingerichtet würde, und glaub« wir Reflektant« »in lohnmde» Geschäft mrfprech« zu können. Swinemünde, im März 1872. Der Vorstand der Synagogm-Gemeiuk« Adolph Iaeoktz. -ür di« perftsehe» Juden stad »och eiugegangeur AusSlettiiiL Dhlr.,«on H Behrendi» Sammln (zweite Sammlung durch das dort. Kreisbla«)« Dhlr. 27'/, Sgr. H M. Jma-Detmoü» 6 lhir. — zusammen 652 Thlr. 18',, Sgr. Für dl« Jude» t» Ismail. Sch», in Berttn 2 Thlr. G. Dir. De. Frankel 10 Thlr. Bei der Erpedilion: Sammlung bei der Hochzeit de» H. M. v. mit Fr!. E. L in Magdeburg s Thlr. 6 Sgr. | Meine israelitisch« Restauration im Bade Rrichmhall eristn« ich Samstag d« 1. Juni. j D. Kutz aus stRüncheu. Briefkasten der Medartion. k. Z. H. Sobald in F«illet«n Platz, recht gern. zg-a. Den Berich« dankend erhalt« «echt bald. Med. de» «tznvd. Bl. (»egm Mangel an Ran« versp.) Sie degchren deingeud ü^ierzn di«,Literarisch «Bei lag Mr. lü. Druck un» Verlag der Hosbuch^nükerei von Earl Fries« in Magdeburg. Antwott, so must ich fie geben, je doch au« unlügfl angegebenem, Grunde, an diesest Stelle. Zuerst di« vemerkung. dast Sie meine vorige Anrrde sich sehr bequem ausgrlegl haben, von Geringschätzung Ihre« Stande« bin ich himmelweit ensternt, aber ich habe mit der Betonung des „Lehrers" meinen Unwillen und mein« wehmulh darüber ausdrücken «ollen, hast ein jüdischer Lehrer so grast« Unbekanntschaft mit dem jüd. Gesctz« zeig«. — Zur Sach« führen Sie nun Beispiele dafür an» dast Beobachtung de» Sabbath. der Speisegeletz« -c. k. oft mir großen Beschwerden verbunden sei, dast gewaltiger Opsermuth dazu gehör«, die bürgerlich« Eriftenz auf« Spiel gesetzt «erd« u. s. w. Glauben Sie, dast ich da« aichk wist«?! Meinen Sie, es glaub« ein Vernünftiger, dast es ein Geringes, leicht und bequem sei, ei» guter Jude zu sein?I (Für den ersten von Ihnen erzählten Fall frage ich nvch specirll: ist denn in der Gegend niemand, der dem Manu« zu einem Darlehen von ein paar 100 fl helfen kaun und mag?) Aber Ist es denn leicht und beqm», ein ehrlicher, wahrhaftiger, gewissentaster Mann zu sein? Erfordern treu« Erfüllung aller peeumären Verpflichtungen, streng» Redlichkeit gegenüber gewissenloser Soncurrenz «c. nicht aus recht oft ein Einsetzen der ganz« Eristenz?l Ist es nicht da auch tausendmal leichter, sein« Schulden nicht zn bezahlen, „adznmachen', es so zu treiben, wie 1000 Andere?! Darauf »ollte ich St« mit dem lo-iigaont (der Witz ist nralt> Hinweis«; ich dachte «r&ia tt&'Sn?—darin habe ich mich fteUich fthe geränscht. Sie lehren also: etq« Stund« langer schlafen ist besser geihan, als Tefilliu legen und beten. Das ist di« Tora, di« ihre Schüler von Ihnen lernen. Sie haben wohl viel Mühe, ihnen diese Einficht beizubringen? „Richt mit Phrasen find dte Eonfliri« abzuwenden", sage» Sie am Schluss«; da» sage ich auch; Sie machen es sich aber bequemer; Sie sag« »an» vdrao«: Alle», was mir unbeouem ist, das werfe ich über vsrd. Erst komm« ich; ich «nst leben- Vas ist Ihr« Weisheit? O, würdiger Leheerl »