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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1872-01-01 · 3. Jahrgang Nᵒ 14. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1872)
Issue
3. Jahrgang Nᵒ 14.
Date
1872-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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114 Bo.««,««.Lift«. Stelle. Qrt. Adresse. «utrittAzett. Geh«». Besonder« Bemerkungen. Rabbimr und Prediger. Lehrer, Prediger, Vorderer. Schächtn und Borbeier. Sanier, Schächter, Religion«!- Slemen:arlehrer u. Schächter. Jüdischer Lehrer. Sine Erzieherin. Strahburg, West »Pr. Bremen. Bomst. Regenwald« a. d. Osts. Stuhm West-Pr. Papenburg (Hannov.) Hameln. Könitz L.-Pr. s orvorationtvorstand. Vorstand daselbst. Borst. L. Löwenthal. Borst. S. Borchardt. Der Borstand das. Borst. H. I. He». Borst. <5. Michaeli», vr. L. Roth, Rabt. das. I. September. Sofort. II. Mai. Baldigst. 1. Oktober. Baldigst. 559 Thlr. 5-600Thlr. Gold. 350ThlrG. 400 Thlr. 250 Thlr. 200 Thlr. 200 Thlr. 200 Thli. Melbungcn di« 1. Juli. Anmeldungen bi» 15. April. str. Wohnung. Accidmtien c. loOTHlr. Nebeneinkünsie ca. 10O Thlr. Ueblich« Nedeneinkünste. Schächtergebühr 30 Thlr. Mit den üblichen Funktionen. Musikalisch, Französisch und Snglisch. Ankü«dig>»«g. Die Hochschule für die Wissenschaft de« Judeathum» hierselbft wird am K. Mai ceröffnet werden. Da» untenstehend« Lecrion»v«rzeichniß weift die Borlesnngen nach, welch« im beoorstehenden Sonimir-Semener, dessen Dauer bi» zum iS. August c. festgesetzt ist, gehalten werden sollen. Sin oollstandiger Lehrplan der Hochschule, welcher di« gelammte Wissenschaft de» Judrnthum» in einem ltnclu» von etwa sech« Semestern umfcssen wird, soll im Lauf de» nächsten Semester» veröffentlicht werden. Unsere Hochschule, obgleich selbstständig verwalte«, schließt sich geistig der hiesigen Universität an. Sowohl von dem allgemeinen Slandpunkr, welcher die Wissenschaft al» Selbstzweck und all« Zweige derselben al» eine Sinhei« brirachtet, al» auch in Bezug auf da» praktisch« Brdürfniß derer, welch« sich dem RabbinatS- und Pudigtamt« widmen, soll unsere Lehranstalt lediglich eine Srgänzung der Unioerfitäitstudieri darbieten. Al» Zuhörer für die Borlesunoen sind daher in erster Reihe die rite immarriculinen Srudirenden der hiesigen Univerfität — und zwar ohne Unterschied der Fakultät — in Au»ficht genommen. Au»nahm«weise können auch Personen, welch« di» wissenschaftliche Borbildung für die Universitär nicht erlangt haben, zugelassen «erden. Alle Borlesungen an der Hochschule sind unentgeltlich. — Die Anmeldung zu den Vorlesungen geschieht bei dem zeitigen Borfitzenden de» Lehrerkollegium», Herrn Prof. vr. Steinthal (In den Zelten Nr. 19, wochentüglich von 1—5 Uhr, vom i. Mai ab im Lokale der Hochschule, Spandauerbrücke Nr. 6 von 5—6 Uhr». Berlin, im April 1872. Das Luratorium d. Hochschule f. d. Wilsrvfchafi d. Iudenthums. Lozarai. Berzeichnitz der im Sommer-Semester 1872 zu haltende» Vorlesungen. Herr It. (faffd wird Beschicht« der Juden nach der Rückkehr an« dem Babylonischen Sril Montag» und Donnerstag» von 1—5 Uhr und Freitag von 5—6 Uhr vorgetragen. Derselbe wird über da« Aramäische in der jüdischen Literatur Montag« und Donnerstag» von 3—4 Uhr, und Freitag» von 4—5 Uhr sprechen. Herr vr. Geiger wird eine Einleitung in da» Studium der Wissenschaft de» Judenthum» einmal wöchentlich Mittwoch» von 5—6 Uhr vorgetragen. Ders:lb« wird den ersten Theil der Sinleitung in di« biblischen Schriften dreimal wöchentlich Dienstag» von 5—6, Freitag» von 12—1 Uhr und in einer dritten »och zu vereinbarenden Stund« lese». Derselbe ist bereit, auf etwa geäußerten Wunsch auch noch über anderweitig« in den tkrei» der Wissenschaft de» Judenthum« gehörige Di»eiplinen in zwei wöchentlichen Stunden zu lesen. Herr I>r. Beton wird da» «lmudiich« Bediel in zwölf wöchentlichen Stunden nach Theorie und Prari» behandeln, und zwar Mischna in zwei Stunden, Gemara kursorisch in zwei. Katarisch in sech« Stunden, endlich Derisoren (Jore deas in zwei Smnden lesen. Die Zeit bleibt näherer Bestimmung Vorbehalten. Herr Pros. vr. Sternthal wird da» Deuteronomium Montag», Dienstag» und Donnerstag« von 6—7 Uhr erklären. Israelitisches Asyl für Nerven- und Gemüthskranke in §•)■ bei Coblens. Herrliche, gesund« Lage im anmuthigsten Theil« de» Rheinthale». Behandelnder Arzt Dr. Wiegand. Liebevoll«, freundliche Pflege im Familienkreise von X. jMofef. Der Ober - Santor Herr M. B. Dessau in Haag hat von seinem Borstande einen längeren Urlaub erhalten, um seine Gesundheit durch eine ihm nöthige Waffercur wiederherzustrllrn, wir wünsche« dem verdienstlichen Manne, daß er bald ganz gesund wieder in unsere Gemeinde zurück? chrr. Viole fdwt Verehrer- Für mein Modewaaren- ». Tuchgeschäft da» Sonnabend» geschlossen, such« zum 1. Juli d. I. einen Lehrling mft guter Schulbildung. vt. Meudeläsotz». Guben t. d. Lausitz. vterM Ge »»literarisch« Veilaae" UN» Bertag der Hofbuchdruckerri von Sarl Friese! Jahresbericht« über israelitische Religionsschulen mit einleitenden Abhandlungen: ' Die Organisation einer jüd. Gemeindeschule. Slementar- oder Religion»! chule. — Die Pflege de» Hebräischen in der Religion»schul«. — Di« konse>sion»lose Schule und der obligatorisch« Religionbunterricht. — Die Liturgie al» Unterricht»- gegenständ in der ReUgionbschule — werden gegen Francoeinsendung von 5 Sgr. (auch in Reich»- Postmarten» ftanco unter Streisband versandt von ikarl Aries« in Magdeburg. Für die hungern den Perser sind ferner bei der Redaktion «ingegangen: Au» Stettin vonEinzelnen 15 Thlr. Srtrag eine» vom Bruder-Berrin" das. veranstalteten Soncer.» einschließlich einer bei einem Abschiedbrssen für Hrn. Libbert vorgmommenm Sammlung l 12THI. 25>/, Sgr. Au« Zachar Sammlung b. Bürgern jüd. und chriftl. Religion durch Herrn W. Lewy Ist Thlr. Bon Lehrer Sohn in Fordon Sammlung in der ersten Klasse der jüd. Schule l Thlr. 23',, Sgr. Lumm« 139 Thlr 19 Sgr. — Im Ganzen 56» Thlr. 21 Sgr. Die ftüher angezeigien, hier elngegangenen Beiträge sind mit 66 Pf. St. nach London gesendet. Brtefkasite» »er -kedacttoa. „Red. der Jüd. Pr." Ich Hab« mit meinem G«währ»mann Rücksprache nehmen müssen und sein« Antwon b!» Schluß — »er Feiertage iveaen früher erforderlich — nicht erhalten können. Also in nächster Rümmer. Hrn. echrer Klingenftein. Di« Bemerkung in Rr. 8 de« „Syn. Bl" ist mir s. Z. entgangen und erst jetzt zu Gesicht gekommen. Ich schreite nun keine Fibel und kann meine Leser nicht durch Nachwei» platter Jrrihüiner und Belehrung schlichter llnwisienheir langweile». Rur Sin«. Ich Hab« angeführt, (nicht behauptet, denn klare, eiasache Thalsachen find nicht Meinungen,) die Aushebung de» Opsercultu», sei durch Gotte« Fügung herbeigesührt, als» nicht ein« „Reform" im beliebten gewöhnlichen Sinne. Nun sagen Sie: ,,e» 8ibt auch eine göttliche Saltung im Stnzel- :ben. Wenn die Sabbatfeier u. s. w. durch äußere unwiderstehliche Umstände unmöglich gemach« ist, welch« abzuhaften nicht In seiner Macht steht...., der kann getrost Sabbathfeier u. s. w. unterlassen." Darum finden Sie meine Sätze „oberfiächlich und unwissenschaftlich, wie Ihnen noch nicht« vorgekommen." Sie wüfsen also nicht, daß wirklich Leib«»- und Lebenbgefahr all« Brrbote, mit >u»- nahme der (Ihnen?) bekannte,, drei aushebt? Oder meinen Sie, dann dilpensirrn auch all« „Umstände und Bedürfnisse" von Beobachtung der göttlichen Gebote. Run dann übersetzen Sie da» achte Gebot: „Du sollst nicht stehlen, aber io» „wenn du nicht» hast", tignou» dann „magst du stehlen." Aber lehren Sie da» nur nicht in Ihrer Schule! Berichtigung. Nr. IS, S. 106 a Z. 3 l.: 'Raeenvarietäten st.: raritäten. — Do» in . vor. Nr. unter „Verlad" gebrachte Schreite» hardi^Bor^ön^^^^binaiD^m^ftt^e. Druck 7. kagdeburg.

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