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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1871-09-27 · 39 (27.9.1871) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1871)
Issue
39 (27.9.1871)
Date
1871-09-27
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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KiW.—1*71. ’.-r tr.-nj tr. n für tote religiösen und smW > Interessen des Jndenthnms A«ra»n»»aii<h« Put» »«»Wstisiq, aocm«ttot3». Kobiinrc Dl; ml (ttttiftn et» in Stettin. IkMt MbfUw stet »vie«». Breslau, 27. vtember 1871. fl X-. ftaMtt M«m|m WrtUtls Mn der gahreswenlL (04to|^ fft indisch« *«ter. Berichte ml CKitflmlri)««: ' Well». Vtßexrrich: Aus Nstver-Un-«». >»»a»tru: 8nUI> Giß. fott. »llßlrr. tttgaa. Rußlsul. Ofcff«. A»rd.>«rrA». Netttz. Zu sqieh«, tan» •8t vuchhalckkuuge» mb »«(famttean. PmfnnUn-Jinnnlm* tat der e»Utt«(<f4» Buchhaudluu, ($. «Nasch) in «nMon. »n: •ml««t«n uuch g«»,u. ö»u Salomo's Machlereth. ^tschliutz: M»is«ch«i». Aus I« Prevln» Posen. «tra-turg. V»u In ml «mf« Mnchiichten; «omchei». ««nalMt Seit» Pest. ft». ■•8(9«. 9Wkrt*«. Jk» «rsere ßmei» Jltonutttttt! IM Mit Nr. 40 beginnt da» vierte Quartal brr zsMWschr» K«chr»s4rsst. “ ,Um Sttmng« in der Exposition zu vermelden^ bitte» «n schnellste Eenenernng der Abonnement» IxH den betreffende» Pnpchnstnlte« und Buchhandlungen. verben- »ob Genießen« kauen — diese find dieselben, oder streben ans et« Ziel hi», mögen fi« Inden oder Christen heißen. < rsinien, welche zusammensallen oder auf einen Punkt htnlaofea, können nicht parallel gehen, vir schildern auch die Zustände «ach i«ieser Richtung hin hier nicht; wir wollen ja die religiös,n Verhältnisse besprichst war gehe» unda Diejenigen an, weiche nur die Verneinung der Religion repräsentirenf Wie viel wir daher auch gegen die kirchlichen Orthodox« Kchtetter'fche Anchßanlkung (K. Klntfch). An -er Jahreswende. (Schluß.) Er würde wohl dem Geschmacke vieler Leser mehr zugesagt haben, wenn ihnen unsere Neujahr-schau erfreulichere Bilder vor daß Auge geführt hätte, und ein Blick auf die äußeren Verhältnisse, die bürgerliche Stellung unserer Glauben-genossimschaft würde dazu auch manchen Stoff geboten haben. Aber der Anfang de< Jahre» soll ja nach dem Gebote unserer Religon der ernste« Einkehr und Rechenschast-legung gewidmet sein, und wenn «» da Pflicht de- Einzelnen ist, in gewissenhafter Selbstprüfung seine Fehler zu erkennen, so muß rt auch Aufgabe einer jüdischen Zeitschrift sein, in Ueberficht der religiösen Zustände nicht» schön zu färbe«, sondern der Wahrheit die Ehre zu geben, wenn diese auch verletzend sein sollte. Weiter mögen unsere Leser sich darüber gewundert haben,' daß wir Parallelen nur zwischen jüdischen und christlichen Orthodoxen gezogen, nur nach dieser Seit« hindurch scharfe Reflex« tiefen Schatten gezeigt haben. Hierauf antworten wir erste«»: daß e» un« eben sehr angemessen scheint, gewissen Leuten da« »Nimm den Balken au« deinem Auge' zuzurufen; diejenigen, > firten Europa und in Deutschland ganz besondereine Scheid«,g welch« fich durch di« Parallelen getroffen fühlen, mögen in dem | vollzieht und ein A»»einand«rgehen der Anhänger dr- Heidenthum- — in seiner modernen Gestalt — und der Bekenner der geoffenbarten Reltgion-prinzipten. vir haben schon gesagt, daß dt« Ehristen und di« Jüdin, welche fich von den beiden Religionen gemeinschaftlichen und von den beiderseit« spezifischen Grundsätze« vollständig lo»g«s,gt haben, in nicht- Wesentliche« sich unterscheiden. Sie wvhnen nur gleichsam in zwei Häusern, fle all» arbeiten auf «in Ziel hin. und di« jüdischen Element« bilden rin sehr starke- Gährung«. Gegnern besiegt und befestigt werden möchten; wir wissen ferner, wie feindselig sehr viele dieser Richtung angehörige Männer geg-n Judenthum und Juden gesinnt find; wir wissen au« der Erfahrung eine« ganzen Jahrhundert-, daß Judenthum und Judm Würdigung, Gerechttgkeit, echte Toleranz, ja Anerkennung und Achtung nur bei denjenigen suchen und finden können, welche sich zu den Grundprinzipien der geoffenbarten Religion bekennen, von Orthodoxi-mu- und dem damit fast untrennbar verbundenen Fanati-mujedoch frei sind. Dawären also die großen, verschiedentlich abgestuftm Mittelpatteien im Ehristenthum. Daß diese mit den entsprechenden im Jndenthum Aehnlichkeit zeigen, ist einleuchtend; aber hier tritt die Verschiedenheit der beiden Religionen so stark bestimmend ein, daß die Vergleichung lediglich Aeußerlichkeiten der Stellung betreffen würde. Wir werden die« al-bald besprechen und wenden unjetzt erst zu der Frage, mit der wir im vorigen Blatte geschlossen haben: »Wohin zielt da- Alle«?' Daist freilich eine Frage an die Zukunft, deren Schleier zu lüften wir un» keine-wegunterfangen wollen; wa« wir ak«r au-sprechen werden, scheint schon in der Gegenwart so klar ver» zuliegen, daß eS fich dabei nicht um Phantastegebilde und Prophezeiungen handelt. Ja, e« liegt klar vor, baß sich in dem eivtlivorgrhaltenen Spiegel die Fehler erkennen, di« fl« Andirm, unsere» gemeinsamen Gegnern «ad Feinden, sonst ganz wohl vorzuwerfen verstrhen. Zwesten« kann nach der «ntgegeng «setzten Seit« von einer Vergleichung gar nicht di« Red« sei«. Den» di« Lengner der veltschöpfung, Weltregieruug, Offenbarung, di« Anhänger de« Materiali-mu-,- di« Gegner der pofsttven Religion, die Feind« der Religion überhaupt, diejenige«, «eicht, gegen alle- Höher« gleichgültig, um da« Leben und Treiben »es Gr»

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