Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 2 (1871)
- Issue
- 38 (20.9.1871)
- Date
- 1871-09-20
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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U ■'*■*■*■■ N^myunnM.'V'r-r-'; •-- r.Ach»»<MO. ■fjtl vü;' r.; r.H t''/Mt r. 3Uli i>‘, rj >' ’irtii j M die reltgi-skn «nd sortalnr J«terefse« des J«de»t-m«s. »t'jily jV G trj J-: " WilschttM tck» gWtftMfl, 9atmtmm&4** HiUtm nd H-«uz»-e-er Z» He»1ehe« tz«ch lUHxcr Dr. JlYtnraftt« i» 6«Hn. "*•* " »(nOTMgim, »*aU«.«au|lu ft» Mt tat *n Gchlittrr-sche» Buchhandl»»- ($. Etntsch) t» Brett«. tütt Mtn v il’.J ,1!. . l%«fE. BreSlau, 20. September 1871. BSBSSgSfcBSBSB T- ‘ 8cttn&c VttifU: Kn k«t 9a|rt#*«a»(. JurNefor« »a prens-gnben-esetz«» »»> 847 stentllotva. «nelecte, « «achserorh »efefrscht«. Italflfc an» Deuischland: verli» Hannvver. «u» «rar», swch Letz,»reich: InsiUKtoBumii UtmUM* nnd wm\t$ fMjMtta: Berit«, «tritt«, etttfbart. $«Atnrg. $«rU. $oH«k. enPeMbm,. ^^lw■^a«l«^^4t. BcbfCttia. *m»|i»’att Süfcntc. hn i; V'lMÜ99fttt Aerreu AßOSueNteu! Mit Nr. 40 beginnt da» vierte Quartal der Kmttitts»« «echenschttst. «> ^chrteNste Erueummg der Wonnement» bei den bßtvtl^mdeu ff^stittffsastett und ftit^mMtmyi, '•■*<■>■ «aEstPetztti«. ■ “» ' FchSttee'iHs »«chh«chHm, &.§**&)• Wir ttcht« bei« Heraanah« de« religiösen NeujahiAfestes «rfe« Blick »f de» Kreis aafene Glaabtwsgeaoffmschaft ta Dattschkaud »ab de» angreuzeadta Länder», prüf« Me Gestaltaag der reügiös« AastSade ta aaftrer Mitte, Vas tvir erkuadtt, 'Rtte di« verhältaiff» an« erschein«, wolle» wir unser» Leser» gegenüber aasspreche» Unser« Nmjahrssihaa beschränkt sich aas die religiöse» Aastüade; aber Israel ist fest zwei bi« drei Generation« nicht mehr isttitt, bleibt «nicht mehr aaberül)tt von de» Einflnffe der Bewegung« ia der Ehrtstmhttt; wir können, aergletchead. aad gegenübersteilend, von den parallelen, welche sich darbtet«» atcht absehm. Die parallel« «wisch» den Vorgängen aad veaxguag« i» Jadenchma and i« Ehttstmihum stad 1a der Thal so ia’» Rage fallend, daß es Mühe kostet, de« oberflächlich Utth-ilmdm »ad atcht hinlänglich Latttrichtetea den Unterschied klar zum Bewuhtsttn «a bring«. Ar der katholisch« Kirche ist «ta Zwt«spalt, der zur Spaltaag führ» kann, aasgrbroch», aaschetaead plötzlich» ta Folge etaes Grttgaiff«, aber von Tieferblickendea voransgesehm, da dt« grob» oder feinen Fäden, welch« dies herbeigezogen habe», von. langer Hand grspoaa» stad. »Alt» aad Neaktthoiikm' stehen einander g««übrr, beve dehanptea, die wahr» Kirche zu vettreien, dl« echt« Katholiken za sei»; die »Alt«' stad den Wegrern die ,9mm*. — Latherische aad refvrnttttr Orthodoxe pesen dem Protrstaatrapereia gegeahbfri jea« behaapteü auf de« Bode» der aaerkaaRt» Bekraatatfle zu. steh«; diese ^og«: w^r sind dt« echt» Protests««, ihr 1tto am dem Prinzip »er Nesormattaa abWtstlln» Ebenso fjh« wir die Ungarisch« Sadeahott ia zwei X Lhetle zerrtflen, von denen der eia« behauptet: wir find die wahr«» Jade», ihr seid Abtrünnig«; der andere dagegen: wir stad an!» bleib« Jaden, ihr erstrebt Neues aad Uaberechttgtes, ihr nwllt -aas aas de« Judenthu» htnaasdräng«, n^e «an dort Altkatholik« »ad Protestant«rveretn« aas.der Ktrche^röirg« «Kl. >Ja Dentschland erstrebt eine rührig« Partei offenkwustg dasselbe, ttitt bachstäbltch von voche za Woche schroffer aüp .;ri Ja der katholisch« Kirche ist das Streb« pach Wieder,' herstellaag der mittelalterlich« Hierarchie immer rückhatts» aal> rückstchtslasw. noegegaag« <So find.die mild, «d verfshaliö» gefinat« Männer, wie Sailer aad veffeaberg, gebüeb«? Nach. Üb» «an dir Hermefiaaer beseitigt, trat der Ulttamoatmttsmait immer «tschiedmer aas; Männer, die als SLalm der katholischen Nechtgläubigkett gegolt« hatte», wurd« ia die Opposition ge» drängt und Hab« «tweder sich naterworf« oder steh« im offmen Kaaipfe gegm No«; die lstaascher und Dapaaloap war«, dio Dölltnger und Micheli» stad jetzt die »Freifinaig«' oder diu »Apostat«'. — Ja der pwtestmttisch« Kirche war der Ratio« nalitmu« der Gefentu» und Wegschetder dm an dem Rtchtangen gleichberechtigt, die Neander und Echletermacher war« die ge» feiettm Bettreter der Tläabigkett; wie wett ist di, heutige Otthodoxie über die Käazp« des »Sapraaatnralisams' hinausgegaagm! Jetzt ist selbst Hmgstmberg überwand«, jetzt beherrsch« die Kliefoth, Kahal», Diekhoff, Lathardt,' Hofmann, pht> Uppi, and wie sie alle heiß«, das (oder ihr) Terrain und — «erfea einer dem aadem Irrlehre aad Raagel an Bekenntnißtreue vor. — I« Jadeathn» daffelbe. Wie wett liegt, d«> Seist« und der Sefianung nach, die Zelt hinter aas, alt, mn am ein Beispiel anznführm, der schlicht und r«ht fromme Wols' Heidmheim von vr. Mich. Eretzmach eine Vorrede za sein«, Gebttbuch - llebersetzuag schreib« lieh! (1881, wenn wir aal! recht best»»«.) Jetzt — wir «oll« keine Namm nennm — geht Einer dem And«« nicht wett genug. Einer ist dem Aaderr, verdächtig, der Eta« ist dem Aadem inaner noch za nülde, nachgiebig und versöhnlich, der Eine will bei dem Aadem aicht — «ff«! Wie es der sich überstürzende platte christlich« ö^attonaltsumi« gewesm ist. der d« Begmsatz geweckt nah alle nicht g«z Ungläubig« pw Segmwehr anfgemf« hat, ooraaf daa» schttttnwis« das Äeichildette «folgt ist; so ist es btt »ns die sich überstürzend« Reformsacht gewesen, «ttch« alle, die da» Judenthun» «nservtrm wollt«, nfchreckt, ängstttch gemacht «d in Hamisä»