Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 2 (1871)
- Issue
- 36 (6.9.1871)
- Date
- 1871-09-06
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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Verbindlichkeiten einseitig «Hebe oder abiös« — M amt« artr schwetttch n(#t mkbn.40$ tan Hhlchen-MKssbbtL «och nicht. . 1 - Bfrb nun Im pMßisch» Stack ftpra Mn BAtataft» freihett gewannt Ben O bloß »ältg ta, Synagogm-S». rndatai et« Recht ju entziehe«, fo''*Hhrb* er aädßl Man Anstand ncham; aber diese Sach« hat greifbar zwei 01 gälte den Juden «t« Recht zu gewähren, welchck di» Christen nicht total und auch nicht erlange» sollen. Ist das denkbarf! Bittre» nicht eine Million Christa dagegen protestire» und Kl, ichstellnng mit den JndM Verlangens Wozu taur*fil«t Dinge streiten, die fich nicht erfüllen k-NMnI Und der Justipvlnister — ackrd er de» weisen Gesetzvorschlog der ,Jäd. Pr.' fich an eigne» und die preußischen Justizbehörtal auf «in halbe« Jahrhundert mit Prozessen belasten?! Mau wolle fich doch Zinnern, wie es gekommen ist, daß die Inden in »llprenßen 1847 mit der Civilohe begnadet mnrden. Eine innere Röthiguug lag so wenig vor, wie in einem ander» denticheu Staate. Aber damals tauchten eben die Dtsfldentrn-Gemeind,» auf; «an wollt« denseiben nicht da« Recht einränme», dur«h ihre Geistltche« Trauungen mit mchtltcher Gültigkeit vollziehen zu lassen; andererseits wollte mau diese Leut«, di« doch Christen hießen, nicht hinter di« Jude« stellen: man erkannte daher der Mischen Lrannug die Gältigjkckt ab» stellt« Znden und Dissidenten unter da« Gesetz der Ctvtlehe, damit die Prediger der freie» Gemeinden nicht wenig er seien als di« Rabbiner der Inden Und setzt sollt« man den Inden et» Anstritt«recht (ant der Synagoge) gewähren, ans weiche« unzählige Protestanten wt Katholiken mit Spannung «arten, nm ohne Umstände und A achtheil« ihr Berhältniß z» ihrer Kirche Iff« zu dürfen? Sehen «Ir jedoch von der Frage ab, welch« Stellung dl« preußisch« Regie», «■ den Gesuche der «nfhckn^ ber HU und 68 de« Gentes von 1847 ein nehmen wird; frage» wir auch .rrm .rr «r Wt jmm »mW,SBpr^' Mtb Dr. Anmßnch Nicht vmtar, wie fie fich bio _ —gftaflm —- dtt FrchrrMinim soütm wir jenck GesnckHell^ DM« Dich«» AttNDl «Dnnd am»? Diw jenigeiö weltD tafigickl tab JuRnthnm MMtfa wissen freüich, was fie «open; ihn« bürdet da« Gesetz «ine lästige A>«gat« ans. Lrötzbe» ffddck Agtlckbm der Rabttalon^nüch -tata Richtung hi» schwach; wir Hab« von dtteete» chckfssone« d«w selben eigentlich »och nicht« gehört, nur in ta »Volks-Zettnng^ u. s. w. wird dm Gegenstand zuwetlen angeregt. «8a« aber treibt die Orthodoxen eigentlich? Daß fie zn ihr«, vorgch« vielfach gereizt worden find» hob« wir sch« -gesagt; aber die Erbitterung sollte die Cinstcht nicht verdnnkcknl Man darf doch gerade von ihn« verlangen, daß fie über chm» persönlich« und lokaken tSünschen da« religiöse Heil der Gesammtheit ihr« eigen« Gefinnnngsgemfieo-nicht außer ging« setzen» .Bor mürbe bsnn bet der Aufhebung der vettragspfltcht leid«? Die hemitt bestehende» Separat-Gemeinden freilich nicht, Groß-Gemeind« nnb Mittel-Gemeinden würden ebenfalls d« «lnstritt von Mitglttßmn ertrag« könne«; wie soll aber di« Legion der kleinen Gemeinden au« denen gerade dt» noch religiös Gesinnte» 1» b»n große» Stödten sich rekrntirr», besteh«? Dt»S»hl der Reich« meter ta» Gefetzcktrenen, «der dies« »nta jene», iß leider nicht groß. Die reichen Juden aber, Mchit nicht Roß fromm lebe«, fleißig bet«, ans die Reformer schimpfen» gelegentlich eine« Talmudgelehrt« ei» «llmosen spende» ». s. »„ sonder» die auch Opferwilltgkeit befipm, nm einer klein« Schaavlarmer frommer Juden zur Constitninng einer Gemeinde g» chtlfta Synagogen, wtkma, Lehrer «nd Schochet gn nnterhalten, find vollend« sehr selten, Ber wck fich denn darüb« tßnsch«? Ber di« Verhältnisse kennt, der weiß positiv, daß in «aeech« Gemeinden«der Anckritt eines hvchbeßineckm InbiGevta» go- »ü,«» mürbe, nm die vestreitmm der »otbmendlcktai Roaniiito Feuilleton. Atatf «rümievL «1» Mitglied der Legiernng. Crömienx hat vor Kurze« einen Rechenschaftsbericht über die Lrtionen d,r Delegation der Regierung der nationalen Bertheidtguog veröffentlicht. Rach den in diesem Berichte angege. bene» Thassachev hat die „Rev. J«r." in gedrängter Kürz« ein Bild vv« der «Lirksamkett Crömienx' in dem letzte« Kriege entworfen. wrkche« wohl auch viele unserer Leser interesfireu wird. Wir wolle« dnjer den Artikel der „Rev. Jsr." hier «ittheilen, obwohl der Inhalt desselben, welcher die Thätizkett Crömienx' als Staatsmann behandelt, nicht tu unser Blatt gehört. Wir können jedoch nicht umhin, zuerst »och auf einen Umstand aufmerksam zu muhen. weicher eine» devtlichen Bewet« für di» Biederkeit von llrömienx' Charakter, für die Lauterkeit seine» Streben» selbst in seiner ftaatsmönntschen Thätigkeil liefert. C« ist bekannt, das, in Frankreich die meisten Mitglieder der September-Regierung nach «inander ans'« Heftigste angegriffen und getadelt worden find, nicht nur vom Partristandpunfte an» wegen ihrer Regierung tmaximea »ad Maßregeln, sondern auch gegen ihre» Charakter, ihre Chrltchkeft wurde« zahlreich« Verdächtigungen laut. Man haihnen Unterschlagungen oder vethelllgnng und vechükf« bei solche», Connivenz oder Lerbindnng mit übet berüchtigt« prrsi meu, A nlbentr» lassen de« Staate«, Mißbrauch ber Gemalt «ni> sonstige Sünde» ta Privatleben norgttoorfnu Gegen Crömlenx hing^e» ist »och kein «Sott de» SoM« lnntz gmmnchen, nm« nm so mehe zn berücksichtigen ist, da Crsmtenh als Inbe ckcke Feind« hat, Me gewiß nicht ckÜM Mt mch rücksichtsvoll find. Habe, fie tah immer nn» tamerwttber chmn Aerger tiber de» Inden Crömtenx beknnbtt und ihn «tt chrem Spotte keine« weg« verschont; aber ihm etwa« Unwürdige« nee» znwerfe», haben sie nicht vermocht; sei» Charakter alt Ghtal man» steht fleckenlos da. Doch »«» zu seine» Buche. Nachdem der Artikel in der »Rev. Jör' einleitend bemerkt, daß der Reche»schaft«bericht zwei Bände umfaßt, von dem» der erste eine» allgemeinen Urberdltck über die Actione» der Dcko» gation, der zmett« «ine specieüe Darlegung alle« dessen, mal fich im Justizministerium, weiche« Crömienx veemaltete» zngttrngm, enthält, heißt es «etter: Die Lhatsache», welche von Crömtenx »tt bescheitan» Worte» erzählt werden, machen unser« berühmten Glantackgenoflen die größt« Ehre. Dieser greise Mtaßer» wie nnm - ihn nannte, hat während dck Kriege« von einer unglaublichen» wenn nicht anfreibenden Lhättgkett Probe abgelegt. Gr war nicht nur Präsident der Delegation «ährend der ganze» fickt ihre« Bestehen«, sonder» verwaltete außerdem mich da« MkffDoriu« de« In««», de« Kriege«, der Marine fast ebenso nft M« da» der Justiz und widmet« einer jeden Stellung, ta.« ta kleidete, allen Geschäfte«, der« Besorgung chm otag» ta gvmtssenhastestr. und peinlichste Sorgfalt. Dl» fiahk her Derrcke deren Richtigkett er z« wttersNchen nud zn bestVige»^ det vlltf« . «b Tckegrämne, dt« er zn schreibe» hatte, , mär so beßftata daß mm las» bagmlfch. wie dies, all« i» sa knpzer.fickü-ütawälttgt werden tam«»- Amno zomch» « ta fckinm lllrDbAtiHWn CVBOH CVC« |9 nfilM MV lyMIlUKB yÄmmmtf , Rarcssse Lev«, «tp» VerckkaMWo 'mckrytüß^4 Mtattt, d-ß mtt fegt fiMUMMMn der Deutsche« ta Lag« Frankreich« immer fchltackM-iE -O»» ''