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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1871-08-30 · 35 (30.8.1871) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1871)
Issue
35 (30.8.1871)
Date
1871-08-30
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Hg IE, r. LAchr-ck«-. <.i. für die reltgt-se» mtz stzkialejt J«teresse» des J»de«1hu«s. MMaach. VeaaanaaaSkha ttttW» aav (ctotfifiit Za sqiehe» darch «abttm vr.Z.M«,-k» ia Stetti». -«-chh-»«-"" . 9*f$$äimyllfr ... 9^rrafo».^MMf«« -- ifMiiiti a.t<t«M« ab« kan Htm i Drerlau, 30.BllWst 1871. hl Nt OchteMr^chen Buchhaavlaag (H. Stnych» tu vresla».? ■ 9» 'tec STB Tlw (■Mit Attwntzer Artikel: Bericht« ul Htltf« tfii kl{ Vil v«W tikilrtiE Hf Igftap. veetcht« «. i Raalaita: 8aka|L Beraüschtr «a» aaatt tti fad«. Port», gaffy. Atrratartzettcht. Oaltschttftra. Vit »at»e. IT. stärGeWn: Ha« d a Erzshlaagea Hat« Heaa»«,» weatschlaav: ^aatutg. Httlbrana. MLachm. BaaverBp««. t: verN». grlpfif, (Mb. Stau Pest. HeqxUt Lrieß. frtfrtbnrg. : der Revakttaa. MatwirfWUb Inserate. Mit. 1 ,Yi T. >, 'ir.r.T. .1- . .7»-'»« Berichte n) Wrieft ickek die Apple. . o. ' >■ i, IV. chvarde nach ««erheblich,! Debatte fast einstimmig bejaht. Die übrig« t» dettelbm Sitzung verbandttt« Gegenstände find d« i 'die öffentlichen Blätternder eit« bekannt geworden, unp »üj^ . ..! JLB. Inihwr fünft« Sitzung bttchästigte sich die E-Ynodr >>4'« Wichtige, htnzujufSgea. Di« Met letzten öffmtl ZWtzßfächltch mtt zwtt da« Sabbathgesetz betreffende» Ang,:leg«.j Sitzung« btet« -leichfall« nur wmtg Stoff zur LerichterstafiiiHA -ZLaltch ob,.«»', erlaubt ist. m bestimmt« Zweck« «*" »«« « wurden mit veschlüsse gefaßt, ohne daß vorher,eÜM M fahr^,«>b »b «4 «tuen, Jude» gestattet fei, w d« 'Di»«sston stattfand, und die nackt« veschlüsse fiydde, Lcherü FWtp» die vr-rl zu spitt«. Herr Mt« von I« Gtzchchtz «irr auf de» erster«»^ LÄ" rä»-tz» »fl dekfMen «Mr «im Eommissto« überwies«. von d« Eomwssstoaü-Mtt-' HlietzwMisteb» vtener und Löw ilb« dies« Gegmstand au»- ftihrliche Abhandlung« geschrieben, der Letzt«« die Geschichte de« Fahrverbote», d« Erst«« d« halachisch« Standpunkt Vorzug»- Weis, herverhebend. Anherd«« find ven Adl« und Landau »och einige vvwerknng« in d« Referat« abgedruckt. Da» ßtefrrat hatte Vien« tbernonnnen und entledigt« sich seiner Abgabe, «ir allgemein anerkannt wurde, in höchst befriedigender Seist. Daß die Diseusfion tbrr dies« Gegmftanb eine geraume Zeit in Anspruch nah«, und daß die Zahl der stch zum Sorte Meldend« «in« beträchtliche war, läßt stch denken. Ich muß bah« ein« Jeden, der stch für diese Sach« interesfirt, aus di« demnächst erschein enden Gerichte verweis« «ad fßhr« hier nur «tnige» Allgrmttue au. Gin Redner war der Auficht, an dem Sabbathgesetz« därse überhaupt nicht gerüttelt Werden» und da» geschähe, weu» «an di« Aushebung oder Einschränkung de» Fahrverbot» beschlösse. Ein Auderer glaubte, diese Frag« gehöre gai: nicht vor di« Synode, da «in dieöbrzügltcher Synodalbeschluß kein« prakttsch» Folge» Hab«. Ei« Drttter wollte am dt« erst« Frag« (Fahr« zu« Gottesdienst) beantwortet «iss«, da dies« ein« ^öffentlich« Aag«leg«heit betreffe, dt« andern aber privater Natur seien. Ein vierter schlug über Frage drei »ad vier (ob auch mtt eigen« Pferden, »der u»r in Mtethwag« «ad Eisenbahn«) -Aebergang zm Lag«»ord»»»g vor; de« entgegen brmerkt« einige Sy»odal«ttglt«drr, daß st« ihr« Abftinunnug von der lveantwortnug der viett« Frage abhängig mach« würden. Dt« Synode beschloß aber doch» über Frag« vier z«r Tagesordnung überzugeh«, und bejahte dt« erst« zwei Kragen mit großer» dt« dtttte, da» Fahr« zur »Erholung' (so wurde statt .Vergnügen' gesetzt), mit geringerer Majorität. Mehr«» Synodal-Mitzlieder geven Separat. Erklärungen zu Protokoll. — Dt« Frage, ob «» einem Juden gestattet sei» am Sabbath dt« Vrget zu spiet«, feer .Wochenschrift' jedenfalls schon bekannt. In. de»' Umi»» ougen hingegm hatte r» ein«, äußerst lebhafte Debatte ge» übrr dlt stßVWitzi» >ttehl«-chnb«a»lSto^Iiip>iam!>Gy - node hatte eine Commtsfion aiebergefetzt, welch« zwchWßr von Engel und Fürst vorgelezt» Frag« prüf» sollte, nämM: n) ist ein vou einer israelttischm Mutter g«bor««r, au» wa» immer für einem Grund« «nbeschuitt« gebiiebener Knabe im Sinn« der für J»raeltteu bestehenden »ad al» bindend unerkannten Rßomen al» Jude anzuseheu, und wie wird d) — fall» dt« erste Frag« bejahend beantwotttt wird — ein solche» Individuum späterhin, wieder aus Grund der vorerwähnt« Normen, bei tttuell« Anlässe» objrettv und subjektiv zu behandeln sein? Di« Referate über diese wichtig« Frag« stad rb«falll gedruckt; all« Eom- «isfioas-Mitglteder stimm« darin übereiu, daß eia uabeschaitt« gebliebener Knabe all Jude anzuseh« ist, so lange er nicht nach zurückgelegtem 18. 8eb«»jahre sich grundsätzlich al» rrait«t geg« diese» biblische Gebot erklätt. Landau yat auch die zweite Frage einer eingehend« Erörterung unterzogen und mannigfache Vorschläge für die einzeln« tttuell« Anlässe htnzugesügt. Allttn so anettnrnmlwetth sein vemüh« ist, vor Uebettrttung de« veschnttdunglgebote» durch dt« von ihm empfohlenen Maßrrgtt» zu warn«, durchführbar find seine vottchläg« nicht und auch nicht fttt von vidersprüchm. Dieser Anstcht «arm auch die Synodal-Mitglteder und hittt« es daher für gerathm, di« zwttte Frag« ttnfach dahin zu beantwotten, daß ttn Unbeschnitteaer btt ritnell« Anläflm al» Jude zu behandeln itt. E» solle damit dmchau» nicht au»gttprochm sein, daß er nicht gewiss« veschränkung« unterworfen werden könne; die Synode glaubt« aber, die» für jeb« einzttnen Fall dem zuständig« Rabbtnate aahttmgeben zu dürfen. Smnglttch nun hinsichtlich der ftttet« veantwortung der zwtt erwähnten Frag« bald eine Ueberttnstimmung «rrttcht war, so hittt e» doch sehr schwer, über die Form der veantwortung ttne Einmüthigkttt zu erziel«. Denn daß man sich nicht begnügen dütte, ttnfach zu sagen: »Ser von tt»er ttrattttischm Mutter geborm ist, httßt ein Jude und ist

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