Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 2 (1871)
- Issue
- 31 (2.8.1871)
- Date
- 1871-08-02
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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348 Bieartzeit-Sifte. fit*. *IL jUMUtttU. Oeßatk. Mosoador» Wemersiaastea. Lehrer, Eantor a. Schächter. Ele mentarlchrer n. Eantor. Cartor, Religion»-'und Clemeutarlehrer. Ebmentarn»d Rrligio»»- lehrer. Caotor, Schächter und Reliiponslehrer. Pr diger u. Religiontlehrer. Religion«, und Elnuentarlehr«, Borbeter u. Schächter. Caetor und Schächter. Ratzeb»hr,Rv.aö»1in. Aunth. ijfpWWtgi Han»berge b. Minden. lvkünsterberg. Neideuburg. Salzhemmendorf, Provinz Hannover. Schlappe. Vorstand der Synag^Gemriud«. H. Simson, Vorsteher. I. Lichtenstri», Vorsteher. Wolf Michelsoh», pr. Vorst. Der Synagoge».Vorstand. Der Synagoge».Vorstand. R. M. Blank zu Hnmuendorf. Der S ynagog en-Borfieher. I. Oktober. I. Rovember. 15. Im. evnt. l. Oktober. Sofort. 1. September. Baldigst. I. Angusi. 200 Lhlr. 230 Lhlr. 200 bi« 225 Lhlr. 350 Lhlr. 500 Lhlr. 3MTHlr. 400 Lhlr. SO Thlr. Rebeaeinkünft«. S. Jnsent. «fab * iieaia ^i^^v^^aaaa^ma HLiwuaa Gktz «C ,jMiaM|i , fjttlt QCynHI^ 7ttPtnnWIB|tf. Rehen-Revenü«». Rebeneinkünste. Freie Wohnung. Rrisekostra »»erd«» »riche erstattet. Fßeare Arüder au» Sch»eßer»! Au» dem heiüaeu Land-, dem noch heute nach Jchrtanseude» da» tu fr Seh»eu uns««» Herzen« ge»»eiht ist, an» Jerusalem, d» Wiege der Livilisatiou und einheiUiche» Gottesverehrung, sind nn» sch» lang« haarsträubend« Brrichtr zugekommen, dir auch derzeit in verschiedene» jüd-fchr» Organe» mitgetheiü »vordeu waren. L« handelt sich um nicht» Geringere«, al» Schändung alter jüdischer Giäber, welche eine uralte lleberlieferung unsere» Propheten, Tsnaln» und sonstigen Leuchten am Horizonte jüdischer Geschichte und Frömmigknt jnschreidt. «in hiesige» Gemeindemitglied nun war ans seiner Reise nach Jerusalem selbsi Augenzeuge davon, wie da» auf tiefem Grund« errichtete Grabmal de» Prrpheteu Sechariah i» rode« vaadalt»«»» gesprengt, daneben befindliche Leiche» herausgeworfen und geschändet, sowie die Grabstätten unserer gnßeu Ahne», der Sanhedrm, z» Heerdeplätzen gemach« worden. Lhenre Brüder und Schwesterul Westen Herz erbebt nicht in seinen 1«»-ersten Liesen bei solch rronriger stunde! Di« heiligen Gräber unserer Ahnen, dir Denkmäler unserer großen Vergangenheit nn» der Lulkurgeschichte der ganzen Menschheit, entweiht, geschändet! Rur durch würdige Einfriedung jede» dieser Gräber ist der Entweihung derselbe» dauernd ahnhelft», und wird nn«, wie der deutsch« Bunde» korisul Baron v. Alte» versicherte, di;« zugestanden werden. Wohlan den», Brüder imd Schwesterul Denn auch Jtrael nicht, wie ander« Rationen, seine« grißen Ahnen Denkmäler und Prachtmonumenw errichtet: so laßt nn» doch dies« heilige» Stätten weltgeschichtlicher Erinnerung ror roher Entweihung und Vernichtung schützen. Dies« heilige Angelegenhnt ist, wie keine andere, eine ganz allgemein Misch-nationale, welche alb' stolelim (verschiedenen «üdischen Gemeinden Jerusalem«) in gleicher Weise berührt; deüholb dürfäi wr: anch hofft», daß auch in Europa hierzu deutsche, russische, ungarisch-österreichisch«, holländisch«, eruzlisch«, kranzöfische rc. I«rael7itrn und Gemeinde» beitrage» werden. Wir verhehle» nn» nicht, daß e» großer Geldmittel und wohl anch wiederholter Anstrengung pr Erreichung unsere« großen Ziele» bedarf; da« Berirane» jedoch »ns da» beispiellos große Herz unsrer Brüder und Schwetzerr, besonder» in Bezug aus Alle», wa» Palästina betriff», verscheucht alle Sirge, daß nicht durch vereinte lkräste diese» pietätlvolle Denkmal für alle Zeiten würdig aufgerichtet werde» irird. Die Zeit aber drängt, e» ist Gefahr im Berznge, und jeder Tag kan» zu de» früheren «ire neue, roh« EnNoeihung hiuzufügeu. Daher rasch au'« Werk; verlieren wir keinen Tag! Wir befinden nn» wieder i» den Lage», welche mehr al» sonst der Erinnerung an Jerusalem geweiht find, nnr werden demnächst wieder den traurige» neuMe» Aw begehe»», an welchem Jeder, der noch iroeud »velche Empfindung für dir Vergangenheit bewahrt hat, sich mit Jerusalem and seinen Erlebnissen beschäftigt. Wir ersuchen inständigfi alle ehrwürdigen Rabbineu und «ohllöblichen Vorstände größerer Gemiiudr», sowie die entsprechenden Eultusbeamteu und hervorragenden Mitglieder Ärmerer Ortschaften, an diesem S. Aw, oder wenn in Ihrer Gemeinde diese Gelegenheit weniger opportun erscheint, so bald ab» möglich in den Synagogen Specialsauimlungea für unfern große« Zweck zu veranstalte», und bitten di, Herren Rabbiner und Prediger, diese Eollecte durch eine entsprechend« Ansprache zu unterstützen und zu fördern. Wir bitte» dir geehrten mit dieser Lollec.e Beauftragten, auch alle» Denen, »velch« an, Synagogenbesnche verhindert find, zur Bet Heiligung dazu auszusordern: insbesondere ersuchen nnr inltäudiaft die geehrten Glanben»geuoffen, welche sich gegenwärliq io Badeörtern befinden, anch dort «irr entsprechende Sammlung za o.ganifiren, »ud hoffci» »ir zu Gott» daß hierdurch schon «in großer Shritt zur Realifirnog unser«» heiligen Zwecke» geschehen wird. to’ra btc: pvb toi crbarrv rran bv 'n orrr» m norai Berlin, im Aw 5631. Der DorstanL -es Pereius für palüstineufische Augelegenhette«. I. L: vr. Israel Hildesheimer, Vorsitzender. Im Verlag« der Schletter'schen Buch? ind» ln ng <H. Skutsch) iu vresla» erschien s, >en: Zur Kynode. Em Ruf an die israelitischen Gemeinden von Adr. Emil Lehmann, Gemeinde-Vorsteher in Dresden. Oera». 40 S. Geh. Preis 7»/, Sgr. Inhalt: Dir Referate, Sabbath-Fahrt, Sabbach. Orgelst «el, Religionsschule, Trauring, Zeugen, verschollene, Lhalizah, Geschloffene Zeuru. Wiederverbeirathuug der nährenden WitUve, Eherrchtliche Antrige de« Bersaffer«, die Civil, ehe, Mischehen, Livilehe und Einsegnung, die Kraue» im Gottesdienst, Lhauukafeier, Lraurrgebränche, Die Priester i» Gotte«ha»», Zur fern»*. Verlag vou Is. JL Htr»ckßa»s in Leipzig. Soeben erschi«»: [106 Leopold Löw al» Theologe, Historiker und Publieist gewürdigt von Alraßarn Kochm»tß, Rabbiner i» WefzprÄ». 8. «eh. I Lhlr. Der gelehrte Bersaffer weist in dieser Schrift die Angriff« aus de» Mische» Eongreß in Ungar» zurück, welche von de» Redactenr &m in Journalartikel» und Streitschriften »mternonu»«» wurde». Rur di« Absicht, di« trnd«»zil» »>er»»m kette Geschichte de« Cengrrffc« im Lichte geschichtlicher Wahrheit erscheine» z» lasse», tji ih» zur Ver» öffeMUchnag dieser Deutsch's für Llurtore« «Ah jjtjxtt. A uoeeldunge» täglich: Garteastraße AL» i» «resla». Ea»1or ve»tsch. 8e»ouder» intoroamnt nnck ovannond »inck die [107 ErleMu ii ein» allei lastelL Absonderliche Oeoohichton. Erzählt von Haara» Jdkai. Aua dem Ungariaehen übe netzt von einen Landzmanne and Jngendfreonde de« Dichten. h ladea la dea JMU laafeadea UL Qaartal dea illiutriiten Familien-Joonialf DAS NEUE BLATT. Abonnementipnü riorletzthrL nur 12*A voatellunaen darauf Abernehmen alle I handlangen »ud Feat-Aaetattea. NllkbktkrsiHlllk. Aus dir zahlreich au mich ergangene» Znschrifte». Wünsch« und Anftage» sehe^ich mich veranlaßt hierdurch zu erwidern: Dft Borbekerschule enthält in nahezu 500 Nummer» mit wenige» Auloahmeu nur da» alte Hasonu»; d. h. Alle vom Eantor vorzatragendrn Gebete mrt ihre» traditionellen Intonationen und Melodie». Da dieft einstimmig gesetzt find, so sind sie durch de» Eantor allein ausführbar und sind darum auch solche» Synagoge» z» empfehle», welche noch krme» Ehoral-Gesaug in ihre» Gotte»die«st ausgenommen habe». — Die Vorbeterschnle ist bereit» de» Druck übergeben und »oird, sobald sie Re Preffe verläßt, de» geehrten Herren Subskribenten per Post zngestellt »verdeu. Schließlich erkläre uh »»ich ans vielseitige« Verlange» bereit, »och ferner bi» Ende September a. c. BesteRunae» zu« Sndscriptioa»- prrise von 3 Lhlr. auzuueynten. sl 12 Vretla», Juli 1871. Eantor Deuteeh, Garteustraße 22 a. Alellengesnche und Anervietnage». Zn der Synagogm»Gememde zu Ratzrbuhr, RegierungS»B«irk CSSlm, ist die Bacanz der Lehrer», Eantor» und Schächterstelle, Verbund« mit einem Fixum von 200 Thlr. und Neben »Einkommen 60 Thlr., zum 1. Oktober d. I. zu bese-en. Hierauf reflectirende Subjekte, die zur Ertheuung deß ReiigicnS» Unterrichts von einer Kgl. Regierung die Befugnih haben und im Vorträgen der Gebete zu geustgen glauben, werden ersucht, sich bist zum 20. August in portofreien Briefen mit Beifügung ihrer Qualifieation»»Atteste al« ReligtouSichrer an unhzu wenden. [110 Ptf st^olWltEh der SMmßo^».HeMet«he HlatzeÜNßr. Verlag der Schletmcklch» vachhaadlmg (H. Sknisch) i» — Drnck ma Heinrich «adaer ia «mülaa.