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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1871-06-28 · 26 (28.6.1871) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1871)
Issue
26 (28.6.1871)
Date
1871-06-28
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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207 die rumänischer. Jude», speciell über die Misfio»'Bks PehwAoA 2)-über die Einwanderung der russischen Jude», 8) die Unterstützung der Inda ch»«Palästi»a,; »^desgleichen da d»rch die Uebaschwemmung iaJRem. Betroffenen, 5) die All. 3sr. lluio^ 6) über die .christliche Agitation*,' «eiche - das Ehristeuthum alt Staatsreligion erklärt sehen möchte, »nd die Bemühungen der Bekehrungs-Gesellschaften ttferirt und debattirt hat. Zn Betress des zweitea Pinkte» bedauert man fast, daß da« Königsberger Eomitö seine Thätigkett z« fistiren genSthizt gewesen ist, . mau ist mit de« Singemandertea sehr zustkrdea. Die Bäkeh«ngs- Gesellschaft hatte eben ihre Jahresversammlung abgehattrn; ihr Einkommen ist grö^"dsesBter1ei desselben'erhälten"bke desos§ Misflonlär'e und Beamten'.' für ein Biertel sind ^äüge,huooeft Tausend Traktätchen u. s. w. vertheist, bekehrt ist im wr. Hahre nicht ein einziger 3udo.l7-fsch« fqlgte j södtztz» der heteit« sAöähßjs Beschluß -der die.Gründung einer der Spitze'des! vorläufigen Lömistz sstcht-Di^ Jffstrv» G^Mgü für da» eiste Jahr übersetzt und-«»gegeben räedendm Ghetkder Bibel; ein Theil von Grätz' Geschichte der Juden und Gstr Comits 'voik t/a ^NMm^s-GeMesrtd^ hat «ine sehr bedeutende von Müller in Amstetdam zum Kauf gestellte hebräische Bibliothxh chtgekai^t'tzndjAffl'^ickelbj det> dlgemeinen Benutzung übergeben. Es ist ohne Zweifel die größte jüdische Bibliothek tu Amerika. -' (Fächmäinter habest" deaKakaleg s. Z. gesehen.) Eine höchst ersräkich» Thvtsache!: ,-l fahr« de» cehfessionellen Schulouterrichte» vom pädagogischen, gesellschaftlichen und politischen Standpunktes ftlng. —“ Pest. Aigner.) Die Fabrskatoren.von jüd. Katechismen, «tzgen die« ad noUm nehmen Lud die l in trockne Formeln zwänge». i; iß* t ,.:if Literalurbericht. J>«* Intzenltzn« Ü»d sei«« Geschichte. Dritte Al'theilung. —vom «st-bksgn» End, des lS.Jahchuadnt». Bin vi. Gbrrr» n 1 Jl. " 1v — Roliz.; I . in * .1 tr. lU '■WrftiM# fefer, - '"-«Nr» «, •♦«ikt. :! .. - I ■< . »Die Jude« gebe» ihren Kindern nie einen Katechismus in die Hand, drätigftk. denselben nie ein . ja Formeln gefaßt», roufessioneüe» Reltgtlmsbekenntuiß auf, sondern begnüge» 'sich damit, daß sie auf die Jugend durch die Beschichten des alten Testament« «ad besonders durch den Pentateuch, religiös-moralisch z« wirke« sich bestreben. Da» also erzogene rznd km Schooße seiner Familie erwachsene Kind wird» ohne erst gezwungen zu «erdeu, «in Religionsbekeantniß abzulegen, und ohne jede Beeidigung in den Schooß seiner Kirche ausgenommen. skSollte» wir lernen, qrtt Wn^n’^, von den ^den: wie^man das Kind «erstehen fAs rm^mie man auf.dÄ ^e^e»'vechr«»eü muß, das wahrlich «ich rmchisger''tsi!«U jetzt« HoM«.. Äüi ükftsfen's lernen, daß, «wte.^mst «uter Judo), sypachsene Ha« jfich in de» Glauben Derselben K^esnlcht,;«st,^ihnen z«sammenOjchst und et» leben» , tztges- Glied ihrer.Kirche «srh; auch,bi<j christlich« und jede» Andere Kind wahttzaft rettgiüs werden tzöpnte, öhNe zuerst auf Die Fostft^rirk 'dris ^Pogmas geschraubt z» cherde».— - - Diese tiefe, Wahrheit «erlieren die lAisiststii Ättz' deä'.l BuvG«^«>, wir is»s»»tzowGo«Gwf»wr-H, r Schul« herrs/ dgo, Rchstprs)nicht--di« jtzchze.,^syoi okap-ds» Bekenntniß. ..... Je weniger ein Mensch zur Erweck lüg feiner religiösen Gefühl«, petz. Dagstias < Otzarf» j Höhen steht «. Wer, »» religiös z» fühlen und zu Handel«, «st die heil-. PrsifaLigkeit, die Wunder, den Tod, die Auferstehung! Ehrtstt, die Mutter Gottes, di« Heüigen, die Märtyrer,' de» Hmstl.ützd dke Hölle sich vorstrllen muß, ist viel weiter entfernt! von dm wahr«, Religiosität, als ein vaatm, den selbst ei» Sttöhhalm in religiöse Stimmung versetzen konnte.* — •? . E» spricht, «hl ungarischer Schulmaach Stephan Bönhegyi, in seine« unlängst erschienenen vortreffliche» Buchet ^Die Ge¬ 1 Da« habe» «chm Weise» »che» dm IehihnüdMen grschjt: hb tbm ~pv man Ham Geiger. Breslau. Lfi^^KHetter sthgstch^tzlhA^ung. 200 ®. " ' , Die hist-ris-ben eUkcr,^ «** .i» d« mrUawaM» drit>«»M»chptMch .de« »eigericheu Werke» vorgeführt werde», taffe» Mt #*nttnpttÄt der jdbi- SMrWnpBt i»»erhatb d«« betzaedeltm Zeiwaame» dnrch di« «b^omdel« «e tl^Mebd« Darfiellmst-»echt klar lmd deuNich hervarlerlell. Wahl UNgk - -*a»ch Mr mappe Rahme», weichem dieft vildr» eiagefsg« stad, du« Beiuige hierzu bei, aber «» lästt sUH doch andererseit« nicht verkäme»,'dag dte Ntzeutliche» DrLger der «eschisw'h»i dies« «age »ich» zu btrz lsßi zhch shjtr ^histarffche» Sin»" ,tchal»u »»d wattm. «ur-Mch dieser sich «ehr in der Darstellimg' eck« t» »er >»stdsf»»g efftatart- Di» tstdisch« Geschichte spiegrtt allerdi»g«' die 'ganze Zekt-rschichw' rrm »b, atti di« originelle, best« die eigeNthllmlich» Geschichtsagffassüng -de» verfaflerp i» dieser >bth«il»»g bei Weit« wcht-dsÜ ff» chät iüstm>ßigiöyüch^ HU« D»rchbrach. Nur geschist etngestreüte Pemerbmge» .über Lffsmdanmg uad Dradüi»», hämisch« La«stille gegen deir^DalLud aal PalllsÜna'etinaern de» »aparleiischm L^er n»r z» oft, daß «r «tu Vach Geiger« var sich habei^ Amd wird di« Brlaegeqhrü und Lag herzigleit der Llten, di« e« nicht wagten: da» ans ihnen lastenM Jach her Erschwerungen abzmveriea, in'« ffrcht gestellt — natllrltch schon an« dem Graade, am nüseto gÜst--.M>8 NHtdMe Zeit zu be» lenchw»; bald wird gegetl de» DatmUd zu Feld« gezogen und zp>« nicht.ta den'kibficht, n« za eiaem a»ifleaschastliche» Resnttate z» gelangen — dies totst ja der Druden, dieser Schrift zawidersoewer» M de« gebildet«» Anditoriam «tue» Witz, lwena anch mer über di« aalnmdische „Mohjagd", znm Vesten zu gebe»; bhld wird der Dampf gegen de» Opfcrdtenst und gtgen Jernsate« wieder so» Neuem aasz^wmmen, «Wd dir ftLntelnde, geistverwirread« PirtLt, wie st« sich »aatf^»- m» GistÜtnäl' MN- Zdntzstseaaigen Mndgttbi, ans» Strengst« gerügt, aas« tzestigste bekämpft. „Doch weilen .wir, sage Geiger, nicht allzulange unter Gräber». s,GH« sti Jerusalem und seine» »odeniea wie ein«« jede»'großen Dodte», ad« ftSrea wir »ich« seine sinh«.* Ob solch, »»schien -ns di« Doaer heUbriageNd seien — wollen wir! hier »ich» aaNrsache», d«H aber aas diesem Wege der Renbaa für «in« kräs. «tge Znknnst picht begeMidrt, daß ans diese Geisa kein eimqstth^e« Wirken and Schafte» erzielt werden kann — lfr’tfdferf» ftfte^UederzetgiUtz. Geige, «Mit die besdigrnM Hoftnnug, daß e« ander» komme» werde; mag er sie nshnn l Wir» auch seip Geschichtlwptt darch da» in jeder veziehnpg vollendetere uns««» Groetz pärzltzfirt, Geiger ist doch so glüchich, auch sür di« dritte wie für die ersten zwei Lbtheilangea «inen ^Lnhong-- gefnnd», zu haben. In eine» grbger«, «rrikel, v^^en^h» Lorftsopgen dethfst«t ist. behpch.lt er M» verholt«» drr stirch« gegen da« IabeaÜmtn su. Mp Mtrere» Z«it, richtet er et, zweite« Ve« an den ttmitzevstheu «berlKftchmrrth, am ibn mit einer nmrdtruich«» ßogik^'mft beiße»»« Ironie in echtImannhaften-'— z»weite» recht derbe» — LatdrUckea den Vewei» zu' liefern, daß di« ttircheobohtzrM-htnwr Me vilmmg d« gei^,wey,,weit Mrstckfteh«, und daß sie mit alle, «deAftbendr» Gewalten de« wm«,, chzööstleLeffsin nolltommeoei-, LtchtttzshiZrhft^och-^itwr dieft« zweite Schreiben nicht« Nenetft e»e«d«e«< -stchzWt ein« ftreage Nnatoft d« Vnrch den berüchtigte» Grteß hnooogeonseunt LrUwib« Lnhtnhoo Organ«. > - E> . ni . / ji> .. " . i*: A ÜUÜiii i Anzeige utrtt Htzücher. 1 Lieptzk«ue»«soh». 6. 8. .Fri«, pW Sieg.« ffwe -»sprach« llb« die „igortscheitw der gerechten Sache stlld oÜsgwraagmr ßwchibeyr, veraaloßr dnnch' di« Enpttnlatw» von Parie.nud den Waffenstillstand. Ders. ' «Friede!« IW* p« Denknnd Dankftt« «uh vnstMdipmjj d« Srie»eo«b,ischast'-dr» i» gnh« 1870 nnd 1871 ,«,» UmUftmch . gesshrw» Kriege«. «»htskldor, vr.«. I. „Nabh, ein 8eben«bild zur Geschichte de« Ddlmud.« '"»r. 8.^ LI und ßS-S.,. Leipzig 1871. OM« deiner. S.1«^ Sp.2. 3-17 p« „diefrr« &» diese.

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