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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1871-05-17 · 20 (17.5.1871) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1871)
Issue
20 (17.5.1871)
Date
1871-05-17
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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LS» 12 Bffllfsp (1369—10). Satnfcta*»** 9S9%JtMt> »hW JäW, Gsschmka u. s. m. — QMmmMmmImm N19 Thlr. Ausgabe 1099 Thlr. (WirberechWeudieieS»»»««» mi, b* tmairUt nicht all laufend zu betrachtet« Postn ««Faffe» — Wt ausgestellte Rechnung 1st> fit diese» Zweck gar nicht praktisch eingerichtet.) Gesanunt-venn-ge» 25,184 Thlr. Daselbst. „Zweiter Jahresbericht de« israelit. Studien« Bef-rderungs-Veretns." VettrLg« 896 Thlr., Zinse» 90 Thlr.— Stipendien und Subventionen 672 Thlr., welch« auf 14 Person« (theils ganz». theil» halbjährig) in verschiedener Höhe» 60 bi« 20 Thlr„ kommen. Stettin. „17. Jahresbericht des israelit. Waisenhauses." Jahees.Pinnah«« 1870» 2147*/, Thlr. «nsgabe: 1871 Thlr- 24 Sgr. Bejawmt»Vermögen 19,181 Thlr. 8 Sgr.; Zuwachs deffelb« in diese» Jahre 742 Thlr. 28 Sgr. Die Anstalt hat 9 Zöglinge. Frankfurt a. M. „6. Jahresbericht der „Achawa", Verein znr Unterstützung HLlfsbedürftiger israelitisch« Hehrer, Lehrer- 8ittw« «ad »Waisen tu Deutschland." Mit Freud« erfüllt d, wen» der Verein bericht« kann, daß er die „erst« zehntausend" Gulden envorbeu hat, das Vermög« ist» trotz des so ungünstig« Jahres, um mehr als 2000 fl. gewachsen. Trotzdem finden wir in dem Gaben»Verzeichnisse keine graße» Spend« (nur ein« über 50 fl.) und das ist gewiß dem verein nicht uachtheUig. Die ausgezahlt« Unterstützung« betrag« pro 1870: 802 fl, pro 1871 wurd« bewilligt 1254 fl. an 14 Thellaehmer; dazu nach» trüglich auf 1870: 140 fl. Die höchst« Position« betrag«: einer kehrerwittwe mit sechs Kind« 141V, fl-, eb«soviel eine« erblindet« Lehrer mit Famüt«, dte»aiedrigstm (abgesehen von vorübergehend« Subventionen) an alleiastrhnd« Wittw« 70*/, fl. Berlin. „Verein für palästinensisch« Angelegeahrtten." Wir Hab« berietet, daß dieser vftretn eigentlich erst i» v. I. gegründet word« ist. Die Ginnah«« betrug« 1612 Thlk, wovon 800 Thlr. (Romiaalwerth) in Fonds belezt refp. in solch« gespendet, das Uebrige verwendet Word« ist. Lissabon. Gern werd« dt« Leser auch aus diesem fern« West« Guropa« von jüd. Wohlthättgkeit hör«. Unter dem Rameu fmo besteht dort eia Frauen'Berei«, «elcher „die Sinkend« stütz« will". An der Spitz« steh« die Dam« Mary Amzalak, Rachel Eardofo Auahory, Simy L«saud« und Sultana Buzaglo. Wir bebaue«, daß „Uuiv. Jsr.", de« der Jahresbericht vorgeleg«, »ns nur diese dürftig« Rotiz und statt schöner Worte über das edle religiöse Streb« re. nicht einige Zahl« und Dat« mttgetheilt hat. Literaturbericht. Prütz, Prof. vr. A., Kohelet oder der salomonisch« Prediger, übersetzt »ad krtttfch erläutert, nebst Anhang über Kohelet» ^Stellung zum Kanon, über die griechische Uebersetzung des» \ selb« «ud über Gräeisme» darin und einem Glossar. Gr. 8. Leipzig. 1871. Winter. ^bßlrich eingeheNk Baftnechn», streng wifftufthaftlicher fltofc nicht tm Ptoi kr Macheafchdft Beft ft gtaaka mtt kt* »eg» kr •**«*»«« Eebentnnktr ia km Sriltzlch» Bache hfwtihi Frag» damit „aas unierm Zaaae hrraameh»" » so»« aak lag» aiaiga, ftdlich in aa» katnkt aak »Iglichft gmdafa|fl4t 8mntaa«n al» Aachwag |a kcr ßtoeaftn folgen. Nach wir hak» ws» kl» -Wathefe, ikheld sei ia k« heroki misch» Ldt veefaßt, teia« kogmatischaaLekal». Di» Behnptaagea, «aaahai» mw Nawasachaagm »kr k» „»schla» ka» Saaaa" kNspf» paar an einige Stall» ks Dalmnk aUk « kte nach viel «irre to I. «ach kr «altabkr an, akr sta fink kch mdt awhr a» «heiß» all aaa gvkn «dlkt, aa kt WW» »aNfchichd,» »aattakts» hak» letzwr» gch faß »w nicht ke. thdlW. Dean ftr die chdftÜchrLhaolagiehaabdta» sich kakt am kallairrfchiak Zwlfch» «aa» aak «pattWch». alt» aak a»» »ßaawa«. wshemk Mt «paüchph» fite ank ia kieset «qlehna, W» aicht «a Bewach» wnanea. Ftlr ia« hat tawt;«ar kak «kt sefiwfiaak», kaf kW 34 «»chat, aak aat lffese, 9^p',aKa smk, « CatatttAl aak Digairät hachskr alm Schiiftlha« kt Vast stehn — »ab kas Siä« hat valltaana» geaiigt. Feraee ist es feste llekdbeferaag, da Dagaw (»S sichern kies» »askrack aich«; kkraachm ihn akr im achemn. nicht im chdfiltch» Staue). M kte rSTO. ja kan Kahelet gehört, nicht im peaphetischea, sanken im Zeititz» Seifte« ft» schrieb» ftak aak eine besaakr» «taffe kr biblischen «scher früh«. Das Prapheteatham ift ia eiaar baftimmtea Periak «dasch», nicht «a kr „heilige Seift"; es fteht alsa nichts im »kg«, »ia Bach kr BWTO in dat ssälter» Zeit M verlagmr aatsrlich saweit kies sanft geschichliich galgsstg ift, gerade so ade sich ia «tarn dazeta» kteser Bacher, km Psalter, Psatawa aas weit ttudankrikgwka Zeit» ksiak». Wenn also Kakle» nicht a» «öai- Sataarn versaßt ift (aak ka» tot* vom Sesichtapaatt« einer ver» asaftip» aak adffeaschastlich« Folschaag nicht kegwdstlt wrtbn), sa ift es m sich, k. h. kgmmisch, gldchgllltig, ab sei» versaffer vor der nach km «dt aber «btaakr k. Sr. gritk aak wie er -eheiß» hat. «eaa es nur fa ka rp 'BTS ^hört. llak kaß e» wtlrvt, ift kies» PtD-Ilhlt p, wer» kn. baß kr Kanon nimmer volftLakig »Irr, w»n -erak dieses Bach fehlte, kiese« Bach mit seiner kühn», weitgehend« Stepft«, darr Skepsis, die sariltch auch in Praphei». and Psal»stellen barchwagt and das Bach -tob «rsstllt, hier jekach ^eichsam to, ab-ewi»s» aak panisch beschwichtigt, «m Kahelet aber ia kr aiichteraftm, realistischst» tveitaaschamm, erörtert aak schließlich religiss ^lsft wirk— daß kr Kanon nimmer vollstlakiwirr ahne Kahelet. ka« Bach» welches, je älter kr «iafrlareusch, und je wer die «easchhdt wirk, desto mehr aa Wahrheit, «r-reiseakr Wirlaag aak aberpa-eakr «rast gewimtt — da« stille« sieht ftir jeka Urtheilsslhi-» gewiß sch». Damm sieh« es mit km „Dogma" von seiner «aaaaicitit ebenso wie mit allen ^Vo-m»" des gakatham«: sie ftak stberliesert aak stiurm» adt kr sttoaaaft «iberrin, die Forschaug bestätigt sie, je mehr and iß traget Ist rascher, sarschea, ata so mehr, stftir berufen aa« also aas dir »assprüche de« Bache« Kohelet al» aas biblisch« Xepg, aak wir rrka homiletisch v» ihm als an dam salomonisch» Bach«, kaa Predigt ift „flir fich" uab Aorschaag ift „fstr ftch", aak wir vergrbea damit kr inneren »ahrheit nicht», kau das Bach ist ia km Seifte geschrirbra. den wir km Salomo pischreib», aak «kas». wenig hat kr versaffer deffelb» sich darr Unwahrheit schalki, fernst, wen» er sein viert dem wirtlich» Salomo in ka vinnd ja Ugra scheint, gerades, wie da» Bach Hiob die «eka k» «ph»«. Zophar a. s.». wieder, giebt; hat etwa Jrra-nd kieselb» fteaographirt? „Die «efchichw Hiob» ift wer eia Sleichaiß," meint kr Lalmad, darum aber betast er sich koch «ms die Sitz« k« Baches. Daß »dlich die ralamkftrLea, welch« aber' versaffer, volleakr, «edottor» etnjelner biblischer Bicher Isteiaaag» »erschirkeaer «rt aaffteliea. nicht» mit kr Halacha gemein hak», an« also karchaa« nicht in unserer Forschnng beschrsnlrn. Hab» wir bei einer ander» Sdegeahett erbrtert. Ja kr Predigt («gada, Midrasch) wirk p B. karliber gesproch», wie aak ia welche« Sinne Kbnig David kn »0. oder l». Psalm, welche k» Tempel als berrits erbaut darstrl», gedichtet habe, wie er ih» «a ka «und gelegt werk» «mw. Die« wirk in kr kr Homiletik aagtawffea» Meist steift, and gmsthrrich erklärt: ,FSeil Lu kn Ban gewallt, aak kr Spstter nicht geachtet, die Dir ptriestat wann geh» wir kaa endlich in da« Saveshaas» kram schreib« ich, spricht Satt, kies» Psalm aas kein» «am».* Mau wirk koch aasera Weisen nicht ktr Schank aNktchtra, daß ihn» solche Deataag wirtlich« Deperllaraag gewes»?! Boa sittlicher Boruirtheit" »dß ka» Jukatha« nicht«, aak »er die Talmakift» kaudt beehr» wicht«, kr behalte ft« fstr ftch. «bet geg» die Berleprng des Bache« Kohelet in die herabiaaisch« Zeit Hab» wir ankere Sriink, die an» so gewichtig rrschetaea. da» di» von H». Prof. Srstz kasttr a-isges-cht» Beweise von vornherein Muameafall» atüffra. _ (Schluß folgt.) /«Ngpfißerß, vr. M., Stimmen des orthodoxen Judenthum« aus de« 12. und 13. Jahrhuudert und dt« gegaertscheu Kuadgebuagm der «hrtstl. Orthodoxie des 19. Jahrhundert«. Offenes Endschreibn. Posen 1871. (15 S.) Die »rvschltr« stellt ein paffend« «uswahl von «assprilch» Mscher geham k» 12. aak iS. Jahrhundert« ptsaann», welch« ka Seist kr stkeraa» kr Milk, kr SrnchtPleit, k-r, echter Hamaailt gq» «hrifter. «tan, aak bemcht diese «K kft« »ikrlegaag kr MIrch» vom Ha«, kr INka |t|ii «hdftea. «r plgt nach dnige Beweise f»r die talwaaw «eftaaang geg» «dgesafteae hiagn and dedictr, da» Saap mit kräftigen, stboch «twn ilbertrilsttg» Mort« de* leicht |a «rathend» »dreffea. Di« «itia» Stell» stab mach dam ,^»ach« der Framm«" »tlehat, and die Broschüre »ft gagßdch Probe eine» voa km «ersaffer heroa«p>^b»ka Mrrlvl »kr seaas Bach. Zna; hat ktotMüch d» Lhaüch« Sammlaag ^geb». koch ist die varliegeak selbftstlaki«. lvefefftuften kr «ekaettoa. 2. 2. in Br. Ich hek a« ftir »off»k Selegeahdt aas.

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