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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1871-05-08 · 18 (8.5.1871) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1871)
Issue
18 (8.5.1871)
Date
1871-05-08
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Vermischte und neueste NachrHttt/ - Berlin, SS. «pril. I» hattiaer RttchiRtglßtzUUg bracht« Ab-. fStataaan» aal UrruSstrt a. M. die LugsügrahMber lortige» vwfwi|^ai titsip|Mc nt 9n^ wininii div vahaltl tntb der Bahatwluagea sttt 1868 (nagl. Rr. IS—18 da Wocheuschrist) sagte er: ^Bor »eatg« Jahre» amrd« di« israelitisch« Reolschal« aoch voa 60 bist 70 chnstlichea AS-liagea befachl. Seit de» Erlaß des erwähnt«» Nescriptel (welches der Schale das Recht der Ertheikmg voa Zeagnillea fltr «iajtheigea Dreasi in fit jLdtsche Schaler gewährt) ist diese Zahl aaf 40 hevotaegaagea. Diese Schüler fiad darch die Naordaaag des Provia^ial-SH alcolle- «ftmv ia iftrra «erptfiaagstatäßigea Rechte» beedttrüchkat, da sie aach rhrem regelmäßige« Schalbesach di« zufteheadeu Qualistcatioat»A«ag- «ff« mich« erlang eu kvaaea. Die BnsoMag des deutschen Reichel taott ia Bezag aas dea Mttttärdieafi kette» Uaterschied del Glaabealbekrantaiffes. Der Herr Bundes kanzln hat der betreffeaden Lehr« Mvttkk Vkr Berechklckünck rar AMIwaa- »da OuaMcalloail-Aeaa« MUea oha« jede SefchrlmKwg erlhellt. Dal Provinzial > Schul. Sollwßa« war also aicht besaßt, dich« Verechtigaag wftda thettweisr aaszahebea. Er stellte sodaaa solgeade Jaftrpelatioa: 1) £fft de» Giiadilfaa-laamte m de» Bersügaag des köattlichra Prouttzttl. Gchalcollegiam za Eaffel vo« IS. Attoaar 1871 MtcheiKaeg ge» awcht wordea? S) Beabsichtigt dal BaadeSaaAeramt aazaordaea, daß dir da ttaaetittschwi Motschato W ffeaakfurt a. M. ettraal ao» wlhcke verechtigaog z» aollea Daechsiheaagelange?" — Slliaist» Delbrück aatwortete: „Die erst« Krage del Jaterpellaatea Hab« ich za Mtadaca; das 8aaMlaa>Iaamt hat über dea Segegrastaad aoch voa keiaer Seite eia« DÜttheilaa- oder Beschwerde echaltea. Ja Bdtoeff da zwektra Frage hält el dal BnudelprLfidima für seiae Pflicht, die Durch fsthrnug der Gesetze aad ergangevea verordnuagea ' da Tbschfießaevoa bratsch.jüdische» Mischehe» «ater gewiffea Nw« stüadea darchaal -raeh» säu kaaa." za überwachen. «4 wird d« Lhatbestaad doaa di« eadgültig« versü-aaerfolge»." festgcstellt werde» aad Rotiz. ' Las de» im Leitartikel der Rr. 17 erwühatea lhpertoeatioara der ^Staatsbürger-Zeitung" eataehwea wir aachstehend« Sätze, ohne Coarmeatar oder Widerlegung daran za knüpfe». „Wir führte» schon unter dea aaakeaaealwerthea Eigenschaften del jüdische» Rationalcharaktrrl dal «raste Festhalte» da Jude» a» dea Grandsttzea ihr« Moral aa; aad diese Eigenfchlckr crfchetut aal für eia Ball voa Hobe« aa schätzbare« Werthe. — Freilich hat «au za erwägen, daß «1 ungleich leicht« ist, »ach de« Mosaische» all aach de« christliche» Moralgesetz za lebe», — aal dem ein. fachen Gnmd«, »eil dal erster« der Ratar da Measche», dal letzter« aba da Ratard« Engel angepaßt ist, «eil die «osaische Moral «ia« reale» die christliche aba eine ideale Graudlrge hat! Welch eine Selbstvalengaang, welch eiar Eatäaßrraag der rein «euschliche» Trieb« gehört auht dazu, aach dea Grmidsätzea ein« Moral za leben, die ia da Vorschrift gipfelt: seine» Feind za lieben anstatt za hasse», vsses mit Gate« «Matt «it Böse« zu vageltea, Beleidtatagen za vazeihen anstatt aa bestrafen, aad schließlich de« Lagreqer, da »»1 aas de» linken Backe» schlägt, de» achten aach hin za haltta?! — Drängt nicht allel, «al sich an Trieben and «idalschaften in de» Measche» regt, za da eutgegeagesetzten >Liua«s>, Dealaad Haadlaagvoetse f Raa wohl, el ist übaaal schwa, ja fast aaatöglich, aach da idoale» christliche» Moral za lebe»; aad el ist dagegen sehr deicht, weil durchaus natürlich» aa dea Gruadsätzea da aale», aas da nrrigeue» Ratar del Measche» rahendea «osaische» Moral festsahaltea.— Dieavthweadig«Folge davon aba ist, daß die Jlrae» litt» t« Siaaa bol mosaisch« Sittrugesetzrl nagleich «rrastsch« stad all di« Christ,» t» Siaae des christliche»; ja daß «1 ia staatlich« HiafUht za de» grüßte» «bsarditäte» führe» würde, »«an »aa die staetlichea Jastitatioaea aas da Krundlage da ckwtstliche» Moral «richte» wollte; — wobei z. B„ streng geaoaaa» gar keim Strafe «setz «ehr existiren küaate!'— Da es »a»««hr im Jatereff« eines Staatei wie feianr awra< Ulcht» Solidität Üegt, einaürl daß sei»« Jastitatioaea aas tat Eraad« sstze» tat aoa sein« BevSlkaang auerlaaaten Moral rase», za« aatata daß dir veaslleraag ganz aad M» da dies« Moral hängt «d sesthän t — »ad da sauer di« Jastitatioaea da deatschea Staate» wett «ehr aas de» reale» Grundsätze» da mosaischen Moral slü sas den ideale» da christliche» rahent so wird »«aa ttgreifta, ^»8 wüche« Grand« aas da Uebertritt za» Mosattaml behufs Literaturbericht. choigo», vo. Die Steliang del Jadenthaatt zam Chriftea» tham ft» IS. traft 14. JahrsMftert. Offenes Sendschreiben an den rvanget. Oba>Kirchen rnth in Bertin. Breslau, Schlrtta'jche Bochhaadlunz, 1871. 24 S. «r tzeüea fttaü bei da «echr-ch»»» »- «erata»1h« Bnchet M« «•Cot »crav« des »riaau« aazeschlagea üb» eine, wie es aas schiea, fat) akstchtliche «erdaaaag aad Beruazldaptaag de» Jvdeathw-L, es erftal aas, ia dieser Ra««« ei« Broschüre «iaes ander» Berlia« Refaaichef« pa «a)l9t dri»M M «aaea, mit deew, Teadeai a,^Dl«" »ir asüi, «iaverstaadea stad; es iß awtzelich «taDtchh daß es «iaea Paatt jpm asa» destra -div; wo fr,«taar, m vm Feffchea aachlayn, arit (jato, doo tca «chn» Glaalea hochhilltz Msama^aßeG Wider ta> Feind. D« Vbw.Aircheaaach ia versa wagt es, aas« Hetligtha« aaMeßea — de schließen sich die steche« di« kar, vorha »och s» lebhaft gegen eiaand« gestriae» Hede», aad sckcht Mb taste» ftaantaM erinnern sich, d» dtF« Raa» teschtaipft »ied, ihre» V»«aws. «>cr eia» «1« Freud« tan» aa» Herr Dr. Oeiga doch »ich« bereiten; die Teudeuj de» vchristchen» ist löblich; da SUi ist pt; jedoch es schwebt ei» Unstern «er da Feber diese« Autor«, wenu a sie « G«tstra des gudeuchwa» fshrea will; di» Arbeit ist sehr wißrathe»; da evaugeüscheOber-Kiochenoath kau» dei« best« Stlla »ach dies« Vortrag nicht Usger werben alt er schon frsher war, da Geig« ebe» tu kette die Vtelluug »es Jubeathams za« lkhristeatham aaflläreabe Facti beibrttgt. Invest wie lei Wohlchättgwttt.vorstrüaagm dtt tridt m* M gntr» Zweck»« willen wohl beide Angev zudrückt» auch »»«aa die Leistunge« artstluageue waren, so woll« auch «tt a» tet (Kn Juteutio» willen welchem diese« Vchriftch« setta Urstm«§ verdankt, de» Schlei« der tatt lber seine Fehler iiehea; es chm aa» wahrlich leid, es »ich« loben px kbnneu zu» Tadel ad« bietet aas Dr. Geiger so oft Oelegeaheit, daß wir diesaml taaas aerzicht» ttaara. Rar ettm kleinen Jrrchmn «oll« »tt, nicht für den Vda-Kttchmtrach, ad« für etwaige jüdisch« Leser, batchtigm. Josepl» Kaspt, «rzshl» Dr. vetgrr S. lt, gab einst «tt große» GastmaX'); «in vikschea tt da Küche gab Anlaß zu einer rituell« Aasrage, di« Ka«pi trol» setta talaadtsche» Keaattiffe nicht selbst entscheide» wollte, « ging za da» wett jtttger» Rabbi; dieser ließ ihn mehrere Grunde» »arte«; soban» sprach a sett Unheil, daß da» Mahl für Inda nicht geuirstbar sn. ^sch aba," so citin Sei,» K-»ptt Wort«, »ich aber dachte bei mir, ist den» dal Vertieft» tt philosophisch« Gedanku nicht ebenso viel «ach alt di« Frage, di« ich oo d« Rabbi richtet», uad denaoch durste sich sett Hoch, aash ftpa »sch «heda." Hab »ns sollet Herr Dr. Geigm an» diesen sttat«» „Raa steht daran«, daß ein still» Ingrimm gar «aach« st« die Starrheit da hettömmlichm.Gatznugeu assllte, di» sie nicht «schsttta, toaatka, und die sie doch nicht «it voll« Hochachtung nmsaßten." Mit ver. laab, Har Dr.I Da» folgt nicht daran», ft aageaehm «tt« ft Ich« Gchlusselgeeaag Jhae» bamerhtt wäre; «aspt ärgen sich mit keinem Jota «her Mt Gatznug, Mt « auerkrmtt, der er sich untawtrft; ihn störte nur da hochmstthige Radbi, da ihn mehrere Samten warten ließ. Kaspi muß de» Rahi» ablehuen, «tt Vorläufer da modernen Jarh - deah > «eformawoe» ,, sei». Daß a sich gegen hochmSthtge Rabbtte» auslehate, macht ihn a«h nicht »a» Resonaa. Dem, sollte sich diese Gpecie« wirwch auf da Lttkea g« nicht stade«? •*) Z. •) Diese» oheral äe Mailla hat Dr. ». schon einmal angeführt, Met; am «tt hier att« üestnwe« vüd ja gebrauche», dieft« Mahl schm, ettmrck aasgetragm. Dm Gttlle könaeu wir aicht gleich -ageven, vielleicht tt settria " a de Modona". (Red.) _ . «») Auaführtich^verichtet über ^. Kassü» de» ftei^aniAeu JnMreten Kass! de« «ttab. Eeätz. «eschicht» da Jade», vaad VII.. k, i&ÄÄÄWÄt ldh» U-bmch na» veobatttang des «ewamatell». Geltst mm tat «wel. fette vöhM »« GttMma des Talmad« aad »ar Uebaa, davelttch« «ft fmtah «» »ft stkrchtra, «ach «ner fetten aachgekvftaea Schrstfta »ttd ßch aicht dem g>ch«a»h>»i

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