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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1871-02-22 · 8 (22.2.1871) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1871)
Issue
8 (22.2.1871)
Date
1871-02-22
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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«8 heil noch gegenwärtig leidet, verdankt auch Eötvöst seinen Ursprung. Derselbe wurde von ihm persönlich am 13. Der. 1868 eröffnet. Wenn derselbe nicht di« gewünschten Erfolge hatte und statt die Gemeindeverhältniffe zu regeln, dieselbm noch mehr verwirrte, war rt gewiß nicht feine Schuld. Er hatte ei ehrlich gemeint und viele Unannehmlichkeiten zu erdulden gehabt von den aufgeregten Parteien. — Ein solcher Frommer <prw TCn) verdient mit Recht allgemein betrauert zu werde». Friede seiner Asche! Vermischte und neueste Nachrichten. Breslau, IS.Febr. Im Lauft dieser Woche wird auch Hr. Dr. Rippaer» der Aeldseelsorger der II. Xram, fein* Reffe nach de« Kriegsschauplatz« autreteu. Die vehvrteu Hab« erklärt, daß e» trotz de« i» naher Ausstcht stehenden Frieden« noch nicht ,n spät -um Beginn seiner Dhätigkeit sei. Die Gva«iruag der Lazareth« kan» natürlich nicht so schnell erfolg«, und da« Drostspenden an die verwundet« bildet ja ein« Haupttheil der Pslichieu de« Feldgeistlichen. Berlin. Der Gesetzentwurf »eg« Aufhebung der landrechtlichea Bestimmung über di« christüche Grzfthuug unehelicher Kinder von jüdisch« WmWTnEnW Ulf VWIn MVf W* VlWMf Ml M|(VIVMil»fUfV CM* stimmig «yenomm«. »nch »ft Regft-ung, tol. Hem» ». «ühier, haue sich dafür erklär». Da» Herr«hau« dageg« hat die Frage au ein« stom- «isfiou verwiesen. Dft „Franks. Ztg." berichtet: „Dirft Lommissto» beautragt tzlblehuaug de« Gesetze«, uud da« hoh« Hau« wird sicherlich danach beschlftstru. Der Lommisstou«bericht entwickelt dafür iatereffratt Gründe. Da« Herrrnhau» hat vor-ug»weis« den Beruf, mächtig« Zeitströmungeu gegeuüber und unbeirrt durch dteselb« in sei»« Pflichterfüllung nach best« Ueber-eugung ««-»ha««. Au« Laune für modern« Idee» darf de» Kind« da« Recht d« Ansnahm« in dft christlich« Gemeiuschast nicht eut-»^« werde». D« Staat al» dft erweiterte Familie har da» ein« höh«« Pflicht entsprechende Recht, ei» Kiud d« nur t» ikhristeachu« -u findend« Wahrheit -u-uführ«, ihm dft objectiv« Kraft de» Saaament« d« Tauft gesichert zu «hatte». Au» Rücksicht gegen dft Mutt« werde aus die« Recht am wrnigst« Verzicht« toste» dürft», da st« tu dem betreffend» Fall« nicht ter»i«»« b«da»«t -u »erd». So oiel v« uuft«» christlich» Herreuhäusler», m der» Spitze »Müelich Kleiststketzaw, «chertem «ter ter erste PMistte»! de« prrnstffch» Oter-Dribuual«, Har llhde», steht." — Gi» andere« Bla« bemerft: „Da« st»» ftpilich für ei»» Staat, welch« dft Führmig Dentschlmds übernehmen soll — merkwürdig« Zustände. vielleicht reprobirt da« Hm« »« veschlust setmr Gmnmisßra. vielleicht! dem» bet dem Herrenhaus« ist lei» Dtug uumöglich." wir «oll« »»» »ich« echausstrr», den» «oft Hab« un» »icht t« Mindest« gewundert. Dft Motive ter Herr« siud fast »örtltch dft I8S9 von Pin« II. angegeben«. >»ch da« ist »icht -um verwundern. -i» gute« Jahrzeb« »ach da Mortaragefchichtr war »ft Geschichte Ü1« dft päpstliche Regftrnug zur Dagesordnuug übergegang«. Sollt« e» sehr nitrat sein, eia« Proptzegeihnug — »da „wen» da» best« klingt", «tue wette -u wag», daß i» gut -eh» Jahr« da» .Herrenhaus" ei» überwaut«« Staadpunft sei» wird? (Ju-wisch» ist ter Lommfffiousrattag i» da Sitznag vom 16. Febr. geg« eine stark Miuorität »»rchgefallen. Red.) Literaturbericht. Nachtrag zur Abhandlung: „Ei» Co»pe«diu«der Wische» Geseheskvnde v. f. w." Bon vr. David Rost». Durch brieflich« Mittheilung« gelehrt« Mä»u» di» ich i» d« Stand gesetzt, Giuiges zur Vervollständig»»,, Bestätig«,, «ter vaichttgmig «ein« Angaben llter khtuuuch »»d dft einschlägig« Literatur schon jetzt zu »aöstem. liche», «de« ich d» Hern» S. I. Halbastam« i» vielitz, vr. Jelliaek in «ft, und vr. A. verli»« t» verli» für dft mir au» ftff» Stück« ge» stmdl» Rotlze», den» «rgeh»iffe t» Folge»»«« Msratmeagefast« st»», hi«, mit Dank sage. I. Dft Zählnng der Gesetze i» Halacho» gedolot (S. lg, Am». 3 mri»« Abhradlnug) ist, mft scha» R. Moft Mrati i» sei»«, Go». Mater z» te» Ashnrot te» K. Jsrak t. R»t» bemerkt, ft M versteh«, dost 2v0 Gebot«, ft»»« 377 |«>«teU4< nu» 71 ttte—itey, »stamm« M0 Batete achpzählt. dran ater »ft «5 Abschnitte ft» dftstftsammthei» ft temme». Hierbei ergete» stch tzft>eftch>m»t»Gibto mW büb Berboft <H.) 3. Lhesez b. Jazliach (S. 15, Am». 3) lebte nach Rappeport, BW «COp S. 52—«0, i» Palästina (H), _ _ 3. Die für Ghftmnch „jüngst ^gebeae" Grkwmug ei»« Mischua (S.78s.) ist in ter Dhat bereit« vor R. Risst» b. Rute» te» R. Jomtob au» Sevilla in te» Ghiddulchi« z» Rosch haschan« 26a» zuerst gedrnckt 185V, ausgesprocheu Word» (H.). 4. Zu te« Handschriften (S. 92) gehört noch Kote* Paris, vom Jahre d. Welt 277 »ach Dtcke», Litdl. de« Orient« H 796 (H). 5. Arrst» den S. 92 ff. angeführten siebe» Au»gab«n gftbt e» mch zwei: ») ein« zweit» Amsterdamer vom Iah« 1767 i» 4« al« Auhrag zu einem Pentateuch mit Dargum uud Gommentarei, w«ig verschied« von sä. Franks, a. O., welche al« eia fast »»»«ändert« Nachdruck derselben gelt« kau». Mit geringen Lusnahrr« gilt von dies« Amsterdam«, was S. 95 ff. itter dft Frankfurt« Aulgab« gesagt ist; d) eine Ausgabe ohne Bezeichn»», te» Ort und Zeit, wahrscheinlich in Köuigsterg. jedenfalls vor 1LL7 «schien« (I.). 6. Auch die richtige Schreibung de» spanisch« Worte« rientre in ed. Franks. (6.98, An«. 1) rührt von ed. Am st. n. h« rud schefttt auf Lorrectur ,u beruhen, da «au iu jüdisch« Kreis« Amftertam» de« Spanisch« «lftrdiag» mächtig war (I.). 7. Aust« ter: S. 160,-5 angegebenen Randbemerkung« hat R. Jesaja Berlin eine (wohl uagedruckr«) Schrift fnw ftp versaßt, welche aus weitläufiger« Bemerk»»,« zu Lhiuuuch bestrad. Diese Schrift wird ten sei»«« Schwiegersöhne Joseph Mai tu de» Borwoete zur Ausgabe ter Scheelrot (Dyhrensart 1786) NU» ras seiuem Gr«bst,im ragefthr» (B.). 8. Gin« glefthnamige Schrift als Eiulritnug zu einer beabsichtigte», aber nicht zu Stande gekomm«« Ghtauuch-Ausgab« verf»t:e Hirsch Spitz ras Preßburg, vuchdruckereibefitzer i» Ofienbach. I» seine« Buche ^2^ nrrrrm srasn (Ofj«bach 1802) fol. 69» gftbt er deren vier Abschnitte a» uud theilt daraus foL 51» f., 68» f. Proben einer Rechtfertigung Ghinuuchs geg« dft Giuwürft de« R. Jehuda Rosa»«« mit. Ferner berichtet Spitz das. 69d, er babe am Raute seine« Lhinnuch-Gsemsstar» («d. Von. II.) mehr als 800 Drvcksehler aotirr, «ovo» er das.' einige Prob« gftbt, uud bemerv -utteffend, oä. Amst. I. sei fast »hu« dft üblich! Gomectur gedruckt «orten (I. -um Lheil). 9. Nachttäglich« Aeudermrg« tu Mischne tor» dm ch Matmonides selbst <«. 107 s.) be-engt »eff« eigeuer Soh» «broham in MNS» rero S 4345. (H.) Dft mir »och -wriselhaftta und dft «inter erheblich« Bemerkung» rrust ich einer später» Geleg«h«ft Vorbehalt». Z»zet-e «e«er Hßilcher. Graetz, Kohelet »der ter salomonisch« Prediger, übersetzt uud kritisch erläutert, nebst Auhaug über Kohelet'» Stell.-»g ziun Kanon, über dft griechische Uetersetzung deffclb« und über Graerisvim darin »ad einem Gloffar. gr. 8. Leipzig >871 bei Winter. Kjlgnyi, Vr. M., Gottesdftnftliche Borträge, vaj». Loew, L, .jüdisch« Dogmen", off«e» Seadschreib« au vr. I. Hirschler, Etgeuthümer des „Jzraeltta Kö-löah". gr. 8. Pest 1871. Wahl, vr. M. A., Das Sprich«»« der hebräisch-araoräffch« Literatur mft besonderer verückstchtiguug de« Sprichwortes ter «uer« Umgangssprach«. Gin veittag zur vergleich«»« Parömftlogft. Grste» Buch: Zur Gntwickeluuzscheorft de« sprichwörtlichen Mabrials. 12 vg. gr.8. Leipzig bet Seiner. weiarr, vr. w., Parchon al» Grammattler und Lepiiograph. Os« 1871. Zackermandel, K., in Regeuwalde, Anleitung zum grunmatikalisch« hebr. Lesen. 1871. Selbftverl. Gommtff. Berlin, Popiielmer. Briefkasten ter »rdrativn. Her« Rabb. Stlbermann. Da» „Drad. Judei chu«" hat in einem eigen« Artilel und im Abdruil de» Artikel« ter „wxheufchrift" dteselb« BetenlTN geäutzert uud getbeüt. Dft sonstige L«de»z jeue« Blatte« spricht wohl das«, dast kein« vrta-ipftlle Abgunst obwaltet. Der Gorresponde« meine« Blatte« gehört nicht zur Zaust der Gefthrten, ist als» .licht von „Neid" geleitet; wen» Sft ten Nam« wüstt«, ft würdm Sie «rkeuueu, daß derselbe «tu thlftig« Förderer ft der gutta Sach«, befördert ter hebräisch« Literatur ist Netz, ter Je», flttt. Ich habe noch uft ein« Zeift Ihre« Blatte entlehnt, »hur daffrlb« zu nemie», tormu mm Ihre lei!« aauze Spalt« ob« Bemerkung übersetz«? Uud warum must gar Ihr O. v. B. Artikel aus ter Jsr. woch. al» „»v» oorroo ponäenoo r" Ihn« geteu) Her« G. in Lernt. Mitthelung» erbet». X. Das lat. Povn ist im „Jew. Rec." abgedruckt worbe». .-I; Barichtigung. ^^gB'tes Ueterschrtst de» krftariikk» der vor.Rr. ist dn» Work Armen

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