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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1871-01-04 · 1 (4.1.1871) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1871)
Issue
1 (4.1.1871)
Date
1871-01-04
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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/ Ml.-1871. r. Jahrgang. -r, für die religiösen Ettcheba jede» vtittwoch. Preis »terteljährlich 20 Silbe r-rolch«». jmftrtUtufiMft fit Mt bnifealtige PetiiMe rtn bma Raa " IV» «ar. «Ad sociale« 3«teresse« des Judenthums. veraatwonlich« Nedaktenr aab Heraasgeber Rabbiner vr. A. Pr«e«fet» in Stettin. Breslau, 4. Januar 1871. Z» beziehm »arch eSe Buchhaadlaagm aab Prßaastalteu. hi In L chltllkr'schrn vachhaablang (H. Skatsch) ia Breslau. Iahalr. üeUead« Tattkel: «a »i« seser. Aa« aeaea Jahre. Lrtegs-Gtachrtchtea. ffcaiOctea: 3»aaita. ®«tf.) »«richte und Eormstmudeat«: Dratschlaadr Berlta. «a« Bestfalra. öetptig. Siatigari. Oesterreich: «us llagara. Jraatreich; Syoa. Berauschte aast aearchr Nachrichten: Leipzi-. Haachaq. Plrschea. w«. Pest. Siea. «oastaatiaopel. Baltimore. Liaeinaati. Ltteeaturdertcht. B reich ttga aß. >«a»»e»-Bste. Zaseratr. .«.i An Me Leser. Wie nahUiegeud ««st üblich «st auch sei« mag, beim Beginn eine« neuen Jahrgangs« einen Rückblick auf Erlebte« und Erreichte« zu werfe«, so dünkt un« doch bei einer Wochenschrift der Zeitraum eine«, de« ersten, Jahre« zu winzig, und unsere eigen« Meiuung von de« bt«her durch «ns veröffentlichte« ist nicht so groß, daß wir unseren Lesern mit wenige« oder vielen Wort» »usere Erfolge aufzühlm sollten. Wir wiederhol» daher die Hauptsätze unser« Programm«, damit neu eintretmde Abo«, «at» dasselbe kenn« lern», ältere selbst prüf» mägm, inwiefern da« Blatt denselben entsprochen hat. »Die ,J«raelttifche Wochenschrift' will ein Organ u»d «ine Vertretung der Mtttelpartet im Judenthum sein. Diese Partei will entschied« keine Spaltung, will d» Gemetudeverbaud erhalt» wifsm, will d« Fried» durch Mäßigung und BMliottt« Rachaiebtakrtt aewabrt sehm, will di« übeftiefertm heilsam Jnstüutionen conseroirm und mit schoumder Hand refor. ' urweu, «nfi, üÄefchadet der jedem Einzeln» ge» eingeräumleuWkihetk'sAK^hers^chMrÄlMdaHimd^ doch da« Gemeinde» wes« so geleitet «iss», daß auch der Anhänger de« überliefert» Judmthum« sein Gewissen nicht belastet fühle. Die Mehrheit «M ganz «tschtetzchl ebmsowmig vou starrstnnigem Festhaltm alle« Alt», wie von der durch Laune und Beliebigkeit geleitet» RHemsucht wissen, fie will mit der Lergaugmhett nicht brechen, aber fie will auch dm Anforderung» der Gegenwart, der -alyMefcN« Bildung, der gänzlich geändert« Verhältnisse Rechnung getrag« «iss«. , : '-st-!! Dir Woch»schrift will die wahre Religiosität förde», de« Wiederaufbau jüdischer LebenSbethätigung, der vielfach ein^ Rmba» »irt sein müssen, ihre Dimste widmen. Sie wird aber «nuachfichtig jme« Phrasenthum abweism «ad bekämpfen, welche»: sich tu unserer Zeit so breit macht. Sie will Einheit und Einigkeit de« Judmthum« fördern, für Versöhnung der Gegmsätze . - thättg fein, nicht aber die Kluft erweitern, welch« schon thatsächlich allzugroß gewordm ist. Zu diesem Zwecke ist die »Jiralitisch« Wochmschrift' vor Allem bestrebt, die richtige Kenntniß de» Juden» thum«, zunächst unter dessm eignm Bekenne», zu fördern und zu verbreiten. Gerechte Würdigung der so viel verkannt», geschmähetm, auch vou dm eigen» Lekmnem so oft mit falschem Maßstab« gemessmm, durch »»stellende Gläser betrachtet» Religion, Darlegung ibrr« göttlich» unvergänglich« Gehalte«, Abwehr alter und nmer Angriffe, Begründung und Befestigung der dem Zweifel und der Verneinung am meist» a»«gesetzt» Partim der Lehre und de« Gebote«, die« ist da« wesentlichste Ziel de« Blatte«. Wir «enden «n», nach Inhalt und Form de« bibher gebotenen Lesestoffe«, an die gebildete jüdische Familie Die »Jlraelitische Wochmschrlft' bringt: 1. Populäre Aufsätze über Lehre und Gesetz de« Judmthum«; i-äHvesprechuag vou Lageßfrageu, die da« religiöse Interesse de« Judmthum« betreff» oder nahe berühr»; 1^8. Lageöaachrichtea über Just» und Judmthum; ü. Berichte au« dem jüdische» Gemeiudelebea; 8. Literarische Berichte über solch« Schrift«, «elch« da« größere Publikum interesstr», oder'welche e« verdimm, daß ihr Erschein» allgemein bekannt gegebm «ctbe (wissenschaftliche Rdeeufiou bleibt auügeschloffm); 6. Feuilleton und Journalrevue; dazu 7. Eine Baeauzltste.' t Wie wir schon tu der Schlußnummer de« v. I. bemerkt haü^r, steh» der läugst beabsichtigten Erweiterung de« Blatte» V, Bog» wöchentlich augenblicklich »och Hiudemiffe entgegen, wm hoff» jedoch zuverfichttich, mit Gotte« HUfe, zum 1. Aprll ... * »*«*"- Auzeige der f»mMUm. Für »»eintretmde Abonnent«, »elche MejjMMk ta* ganz zu lesm wünsch«, stellt die'verlagshandlung eine kleine Anxchl der dieselbe »thalteNdm Exemplare ausffdühr rvria» Khrgauge zur Disposition und liefert dieselbm auf verlang» geg» Einsonbung von L Thlr. :r Rach Schluß;pjchMKoveüe, welche noch, etwa 2 Rummem füll» Mied, werd» wir dm Lest» et» Eqähiuug «ü der Feder de«, gefeiertst,jüdisch» Povellist« bring».

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