Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 1 (1870)
- Issue
- 33 (17.8.1870)
- Date
- 1870-08-17
- Page
- Seite 275 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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- Aleppo 1× ep/1047811
- Homer 1× ep/1025156
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- «76 besitzen, sich zu verbergen. Wie e» scheint, schreib« einige Araeliten für die ^Köln. ZtgV und Jtnb_ augenblicklich nicht sehr zart d« Franzosen gegmüber. 'Wenn'wir darin dem .Monit. uate.* glauben dürfen, sagen sie, daß wir plle .Lügner» Meineidige und Diebe* find. Der »Montt.^ hat ganz Recht, diese Beleidigungen scharf zu rüg«, und wir sind durchaus nicht geneigt sie zu rechtfertigen. Aber wir sind erstaunt, daß dieses ausgezeichnete Blatt, daS sonst eine tadellose Haltung bewahrt, in seine „Ueberficht" Sätze wie die solgmd« aufnimmt: ....„Noch ttauriger aber ist's, daß selbst Herr v. BiSmarck, welcher doch selbst ganz gewiß gut preußisch uttb obendrein Christ und Edelmann ist, nicht höflicher ist alS die Journalisten ohne Nationalität, welche er besoldet."- Der ,Univ. cathol.*, «in auch sonst durch Intoleranz sich auSzeichnende- Blatt, scheut sich nicht, sein Mißtrauen gegen die »internationale Gesellschaft zur Hilfeleistung für VerwundeteauSzudrücken, indem er behauptet, eS widerstrebe dm Katholiken, mit Protestanten und Judm gemeinschaftlich zu wirkm, und diese offmbar wohlthätige (bienf&Uanttt) Gesellschaft könne nicht wirk^ ltch mildthätig (auS christl. Liebe obaritndlo) wirkm. Da» Blatt sucht diesm feinm Unterschied zu erklär«, indem e» meint, die Mildthätigkeit Jener fei »zu titeressirt', was sich durch Thatsachm jüngsten Datum» Nachweis« lasse. DaS Verlangm Convertitm zu machen beschäftige diese Lmte oft zu sehr uud bewirke, daß sie dm Krank« nicht die zur Gmesung nöthige Seelmmhe lassm. Ihre ausgesuchteste Aufmerksamkeit wird grausam, sobald sie einen Hinterzedankm verbirgt, und muß dmm verhaßt werdm, welchen sie erzeigt wird rc. Wir laffm die Bemerkunzm, welche die ,Fiev. iSr." hierüber macht, ebmfo wie unsere ei,;mm «eg und überlassm dm Leser seinen eigmm Betrachtuusj«. AlS etwaiges Thema zu dm betrrffmdm Gedankm-Variationm schlag« wir dm Satz vor: TDip *im m bsa mtt btt ivariante DP 722 oder ]w6 ^22. Au» llagsr» tbeilt der „Z»r. Közl." dm Wortlaut der Einladung mit, welche da» Schomre hadat- Präsidium zur Beschickung eine» orthodoxm CongrrfseS erlaffm hat. Da» Blatt behauptet, «S hättm sich fast all« orthodoxm Gemeinden von der Bevormundung de» Verein» loSgefagt. Der Congreß wird bereit» am S. zusammeugettetm sein, wir werdm also sehen.") AuS Rumäuie« berichtet '^hamagid" von nmm TvbbV — Die amerikanische» Blätter sprechm nur von 98 —100 Grad F. und daß unter solchm Umständm nicht» zu berichtm sem könne Wir haben auch nur eine Notiz gefunden, die wir mittheilm wollm. Der „National Baptist" fragte warum man die Bibel nur in üebersetzunzm lese» währmd Virgil und Homer im Original studirt werden. Werdm die Chriftm, immerhin zunächst die Baptist«, anfanzen hebräisch zu lernen, währmd die Judm damit aufhörm? — Notiz. Die stameftsiüen IwiMng«. In dem in Amsterdam erscheinenden „Rieuw iSraelietisch Weekblad" lieft man Folgende«: , VA0N! i nism Ts pc «°h. (I, S.) „Den vewnndereru der stamestschen Z»illig»brltder dürfte e« vielleicht angenehm fein »u erfahre», daß diese« Naturwunder nicht vereinzelt in der Geschichte dasteht. Ja dem an» dem Aratischea übersetzten hebrllischea Werte Lanon Hagadol, geschrieben von de« berühmten Arzt (Ilm Ali el Haffein) Jbn Sina (Neapel 5252 ---- 149t), später llbergegangen in da« hebräisch, mediciaische Werk arai rtupa von dem Arzte Dobia Loben Rorel < Venedig 5467 1707, Je«ni, 5488 1728) Vag. 58, Lol. 2 findet sich solgeade merkwürdige Erzählvag: wro oTtoj frtra bz* trenn ran tv rrb smopm rrx ne%, mnr onon rh tn« o m .nxi p omnoa erOna wvu oTroi crrai mm snt mr «Tr wwn nho an .nm uh rmn rrrrw errh po rrw er® »er etren zth rrr pro rnrorri om rrr .rm rmn htti arm hotTb ,-inm> pk noaron po mh mp naep ratr Tan .pmn raaro ik , lhj'C'.'i -xh -nocrn narpao vmrrh rrras m nTi iTn ho vp -otr rao nseac |cnci Tn: rmiai naa tuo nopn weth? nopaon t i'no. i irap ,rh Tto rrwm ipr rcrrrh wrne Bonn rra w jttpw atnrn» es 03i mxm rmn i«a mopp .mar nr sirgu crem m the onow "..ncaa psnn riTan jrro “ran men am nno rao pi tw p Eine Kran im vccident gebar zwei Mädchen, deren Rümpft an dm Seite» aneinander gewachsen waren, während Laps, Arm» und Füße getrennt waren. Al« sie erwachse» waren, wollte die Eine heirathea, di« Andere aber trug danach kein Verlangen »ad wollt« e« auch der Schwester nicht gestatten. Der Richter coaftatirte, daß Jene stärker sei, da sie sich selbstständig bewegen tonnte, we«halb er ihr gestattete z» heirathea. — Die schwächere Schwester starb jedoch bald daraas and zog durch die Verwesung ihre« Leichnam« auch die Schwester mit sich in'« Grab. F. wir wisse» kaum da» Wort iu dem Sinne, wie e» in der jüdisch« Geschichte eine ft traurtge Nolle spielt, recht wiederzugebm: „Anklage" sagt zu wmtg, „Verfilzung" zu »rid, man hat eben nur gegm Judm von jeher derarnge Manöver gemacht — gegm die Judm in Bakm. E» find aber die Defchuldigungm so scheu»lich«widersinniger Natur., daß wir sie nicht näher bezeichnm könnm. Die Judm von dort und die von Bottuschau Hab« Deputation« nach Buk irrst gesendet» um «enigstm» Schadmersatz zu erlangm, sie sind vom Fürstm empfang« «ordm und habe« von ihm und tm Behördm „ganze Säcke voll bester Zusagen" erhalt«. Au» St. Francisco berichtet ei» Eorrefpondmt defldbm Blatte», daß Recorder Wolf selbst nachträglich die Emennung de» Büchner in Bukarest zum amerikanisch« Eonsul dort hintertriebm habe, weil ihm Rabb. Schneerfohn au» Jerusalem, der sich jetzt in Amerika aufhätt, gesagt habe, daß ein Rumäne, wenn auch Jude, wmtg nütz« könne, sondern daß ein jüdischer Amerikaner dahin gesandt werdm müfle. Daß alle dorttgm Blätter auf dm «um ernannt« Herm vmj. Petxotto große Hoffnung« setzen, bericht« wir ge« noch einmal. Die Kannlie P. stammt au» Syrim und hat unter ihr« Mitglied«« schon mehrere Eoasul» tn Aleppo gehabt. Literatirrbericht. Iiidislhe» im Khristenthn« de» Hlekarmati»»» - Leitatter». Vortrag von Rabb. vr. Güdeman». Wim 1870. Der Bortrag wird mit der Bemertnng eiugeleitr», daß «an nachgerade riagesehe» habe, wie Verstäadaiß de« Urchnftenchnm» »ha« genaue Ersorschung de« Judencham» jener Zeit unmöglich sei, daß mau aber noch keine«, weg« eiaränme, daß auch späterhin da« Judemhum »er Zerstreuung irgend welche» Einfluß geübt Hab«, einen weltgeschichtlichen Factor bilde. Der Redner will nun jene» Einfluß an dem Reformation».Zeitalter Nachweisen, zeige», daß du« Judenthum chm ein jüdische« Lolorft- «ftgetheUt habe. Luther selbst habe vo« »Ludenzea" gesprochen. Wir können da» Heftchen hier nicht aurschreibe», verweisen vielmehr auf dasselbe, und sprechen unser Unheil dahin au«, daß man wohl selten auf 16 Seite« s» viel Jutereffante« zusammeagetrageu und verarbeitet stade» wird. Gelehrte werden — fall» sie nicht gerade speciel denselben Gegenstand ftudin Haben- Reue» und Bemerken«werthe« finde», während der Vortrag, wie e« die Sache «ft sich bringt, ganz populär gehalten, auch den aar einfach Gebildeten sehr anspreche» wird, «muerinngen am Schluff« geben die «ünscheaswercheu Oaeüen-Nachweis äuge» uud Belege. lvertchttgnngm. *) Wir rzüichr» 18 m srrundtiche Uetersendnng der betreff. Berichte, «vir »Ich«» ger»7 soweft es «ngehtz «g ei» eigene« llrtheft bilden nnd Gwesweg» nnr «in« Sette hären. I» Re. 81» Leitartikel, S. 254«, lies bas Prlldicat; statt Resorw» lia» «esarmern. S.257». g.21, stall Brülle» lies Willen. Daselbst »aikrtztr geile ist (Hantagzid) z» streiche». Rr. 82, Schluß des RftaatEM, lies klar.