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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1891-12-03 · N° 49. (3.12.1891) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
20 (1891)
Issue
N° 49. (3.12.1891)
Date
1891-12-03
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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M 49. Jüdisehes Jahrs. II Litteratur-Jgiatt. 6 Sw Mmttui 1U« Jitotln •»4 Mw Mntal■ Utttnrheha Ir- ■1S11I..W •Bf 4«. fl WM« 4*r PfcU«• «fU• Ow.kl.kU, nkBUrrwkl«, TkM■ *fl• OrlwtalU, IifllM, HomlMU. Utwgfk B. PMlgoirib- Herausgegeben von Rabbiner Dr. Morits Rahmer. 9Tta<j<9e6wt->}. 3 ®ecettfOcz iSg1. ■kta'kt »Iiuumds.1 Littwwu, *««U 4w Mteto iBgwwdt w*rt«, (b4w k Dm■ Blatt. .larWw4. BwprwkBB(. Bat UbmbSbb« t.b iwal BwaBttaao HxoBpUrna «Ml■ alaiaall«• kar» M ratla* laaartlaa. Dm -JMIseke Litteratkr-Blktt“ erscheint wöchentlich in einem halben Bogen. Preis hei allen Buohhandluagea Ab Leipsig bei Robert Friese) pro Jabrganj 8 Mark. Abonnenten der ״Israelitischen Wochenschrift“, die vierteljährlich bei allen Postanstalten und Buchhandlungen (Mark sablen, erhalten dM ״Jüdische Litteratar-Blatt“ gratis. —lass rate werden mit M Pf. ihr die gespaltene Petitaeile, Klagen mit 20 Mark, berechnet and sind an die Expedition dieses Blattes sa senden. BncbbBndier n. Lehrer, welche direct oder durch Robert Friese Inserate einsenden, erhalten Rabatt, InlinU: Wissenschaftliche Anf Sätze: Die Jaden in Gerichtsbriefen des Mittelalters Von S. Schweinburz-Eibenschütz. IIL u. IV. — Berichtigungen und Nachträge zu meinen ״Quellenschriften zur Geschichte des Unterrichts und der Erziehung bei den Juden*. Von Dr. M (1 tidemann Litteraturhericht. Recensionen: 1 צאנה וראניזU Band. 57 Vorträge über Texte etc. Von Rabb Liabmann Adler; in Chicago. — Die Agada der palästinensischen Ammaer. Von | Dr. Wilhelm Bacher. I Litterariscbe Notizen. Oie Juden in Gerichtsbriefen des Mittelalters. Aus dem Wiener k k. geheimen Haus-, Hof- und S taats- Archiv. Von S. Sch wei nburg-Eib en schüiz in Wien. III. 1377. 6. April David Stauzz kauft die veste Rabeusteiu für 10000 Pfd. Wir Albr. ete. Bechenneu und tun chunt öffentlich mit dies. Briet, daz David Stayzz unser Jud ze Wien von unserem getr. Ott&kern dem Bohrer uud deren lärben, Kathareinen seiner Hausfrawe und M&rgrethen weilent Fried, selig des Heyfier Wittiben mit unser Gunst u. gutem Willen au sich gelöset und erledigt hat unser veste Babenstein und swas darzue gehört nmb 1000 ph. W. phen darumb so ein Satz von uns ist gewest naoh sage der Brief die sie von uns lieb. Braeder hertz Bud. selig darüber habent gehabt und die sie uns haben wieder eingeantwart. Und da mit sallent hinfur derselb Steyssl und sein Erben dieselb. uns. veste Babenstein mit aller darzugehör von uns. lieb. Brueder bertzog Leupp, und von uns. Erb in phand weis innehaben und neussen an abslag der nuze als lang als daz wir sey von ine erlösen und geledigen mit den eg. 1000 pb. W. phen. Wenn wir aaoh damit die Lösung an seu werten, so sullen ai uns 8er gehors. sein and statt tun anverzenglioh an all widerede. Auch sollent der egen Steuzzel u. sein erben oder 8w6r die eyen veste von iretw. innehat und er der egen, unser lib. Brüder heroz. L^ypp. ׳ und uns. Erben damit gewertig und gehors. sein uns u. die unsern darin u. daraus zu lassen 11. auch ' darum zu eutbalten wider aller meniglich uyeuiaun ausgen. swer u. swie oft und des uus gescbäfet dooh ן an iren merklichen schaden ungewerlich. i Mit Urkund dies bnefs. Dat Vieuae feria quarta ׳ post doininica Quasimodogen.! Millesimo treoentesimo LXXVIL 1409. 16. August.—Verzichtbrief von Abruscb dem 1 Juden zu Grätz um den Hof zu Pübel enhalb Diernstain! lob Abruscb der Jud zu Gretz vergiob und tbue! ohuud mit dem brief umb den Hof zu Pubel gelegen enhalb Dierstaiu mit all seiner Zugebörung der Friedr. des Ponyker selig geweaen ist und darauf ich geweist bau mit Geriohtspotteu von der Geltschuld wegen so er mir und Sekklein dem Juden meinem prüder schuldig gewesen ist uud des vorg. bofs 810b het Wolf hart der Judeuspann des vorgen pouiker Enenobel underwunden bat von erbsohait wegen so er mir und Sakklein dem Juden meiueu prüder sobuldig geweseu ist uud des vorg. h<>fs sioh bet Wolfhart der Judenspanu des vorgeu ponyker Enenobel underwundeu bat von erbsobaft. wegen uud darumb iob denselben Judenspanu her geu Gretz für meiueu Herrn den Hauptmaun herru Friedr. von Fladniti geladen bab. Nu hat uns derselb mein her dar Hauptmanu und auderer erbare leut die er zu siob genommen bat frewutlicben mit einander versucht und übaraiupracht alzo daz iob für miob für Seokklein meiueu prüder für unsere Hausfrawen und für alle unsere Erben dea vorgen. hof zu pubel uud mit aller seiner Zugebörung und all ander hab die der ponyker hiuder Im lazzeu hat ez 8ey erib oder varund gut gentzlioh ledig und lozzgesagt haben aus all den Geltschuldbrieten so Afidor der Jud Gutei die Judyau meiu Mutter Sekkhel mein prüder oder Lch geh ibt haben von den vorg. Fredreiohea dem pouiker. Es mag auch der vorg. Herr Wolfbart der Judeuspann und all seyn Erben mit dem vorgesobr. hof ze puhel uul mit aller ander bab so der sogen. Poayker hiuder im lazzen bet es sey erib oder varuudgut allen Iren fr um uaen geschaffen als mit andern freu Aygem gut swauu wir uas dez geutzleiobea vertzeugen haben uud vertzeiheu uns des auch wisseatleioh mit dem gegenwurtigem Brief und ob fürbaz ioht gelte sobuldbrief betur obomeu von Friedreiobeu dem Ponyker unu dis da sagten Afidoren dem Juden Gutlein der Jüdin meiu Mutter Sekohlei in meiueu prüder oder mir obgen Abrusobeu und un8ern Erbeu die sobulle alle tod und ob sein und khain kraft nicht mer haben sohullen und dem vorgen. Judenspann uud all seinen Erben zu khaiuem sobaden cbommeu swenn si uus darumb geben bähen funftzig phund guter Wr. Pteaig der wir ganz uud gar von Jue geledigt uud gewert seien und darumb so geben wir Ju deu brief versigelteD mit des erbaru Merten des Uakkels die Zeit Verweser und Judeurichter ze Gratz auhaugeudeu lusigel den wir velevssig darumb gepetten haben Im uad seinen erbeu au sohadeu. Daruuder wir uas verpuuten mitsambt unser Judeugescbrift hernach geschrieben aller gelub und pund stet ze halten so ▼orgesohrieben stet. Der geben ist nach Christi Gep. 1400 jar und in dem 9ten jar am Eritag naoh St. Laarenzentag.

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