Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 14 (1885)
- Issue
- N° 25. (13.6.1885)
- Date
- 1885-06-13
- Page
- Seite 100 (sequence 4)
- Language
- German
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— 100 Zeit de- Apion und der Synagogenstürmer ist an matt für das viele Material ans und von jener Zeit, das Schwa* bacher za Gebot« stand. Berlin und die Zeit der Teutomauie wie die der Stöckerei ist zu bitter ge*!!alten, als dass sie bei vielem Treffenden und Riehtigern, erfreuen könnte. Zudem erscheint es uns in Deutschland eine Uebarschätznng des so richtig als ״er meint zu schieben und er wird doch nur ge* 'choben* erkannten Hofpredigers, wenn man ihn mit Pharao, oder auch nur mit Apion in eine Linie stellt. Rohling, Justus, und er — das ist ein richtiges Con* sortium! Ausser der etwas schwer gehaltenen Rinleitung (der Darschan will eben Jedem etwas geben, auch dem Philosophirenden 11 liest sich das Ganze!eicht und angenehm. Nur das Fehlen des c bei ck stört den deutschen Leser Coblenz. •'.ל. Lewin. Notizen. Herr Pr. Deutsch halt•• die Gute in No. -> des l.itterauir- Mattes 11.einen V.ssuy: .,Zur ׳יrs.ln1׳׳ .ui;lev Juden iti!Minnen“ zu besprechen. Es sei mir gestattet zu dieser Besprechung einige Bemerkuugen 7.;: r.m. mp'.i. — 1111 apostrnphirte in eiurr Anmerkung. '\׳o man si• :1 eine kleine Digressioti gestatten kann, unsere heutigen Haniane Wenn es ,lianiansheisst, so ist es eben ein PntektVhler. wie deren mehrere vorhanden sin.l: es wäre au׳ h. wie icli glaube, kein arger Kehler, wenn mau Harnans sagte und meint Herr I)r. Deutsch, e< werde das nicht dazu beitragen, aut die best eilenden Verhältnisse bernhigead zu wirken. Es sei mir erlaubt, liier etwas weiter uns/uholi-ii. Der l’ii.phet Ezechiel ׳l•1 \. 1'.' nennt drei!Vrs«1u>n: N.. I'.unel und Hiob, iiaschi meint, der Prophet hebe die«e drei Personen hervor, weil sie z.tieist Gh'.vk, dann Unglück und endlich wieder Glu. k Genossen haben. Mir geht u» umgekehrt. AU ich meine erste historische Schritt: Ferdinand II. und dir .luden, Wien veröffentlichte, lastete 11■ «■h ein schwerer Druck .ml uns ,Inden in Oesterreich. Ich schilderte aut' Grund ■1••!• Acten die Verhältnisse der Juden zur Zeit Kaisers Ke1׳li1>a11ds, ■1er ■l-n Beinamen ,1er Katholische trug, und ■׳, zeigte sieh, •lass sie Jamals besser waren, als zweihundert Jihre spater. Unter Ferdinand II. ■lurtteu die Jüdin beispielsweise Grundbesitz u. s w. haben, im Jahre 1>■"•'.• waren sie v.n demselben ausge- •,!1!״s»e11. Kaiser Ferdinand II verb״t •len ku'lioli«• b11״ G.i«1- '.!•!ו•" wider •!!•■ .Tud-n zu predigen׳ in der ■rdatsz.eit kau.eii derartige l alle öfter» vor u. ». w. Pie Presxbehorde .׳:ielt die ״enam.11• Schritt l'ur eine Persiflage •1er Verhältnis»••, wie sie zur Z•־1• \ «•׳ der .Schlacht ton Solteriu» in O ■sieireich waren und. verhol die Ausgabe derselben. Wenn i.h damals e-tiebt war, s•• ••bjectiv aU!•!•׳glich zu «••in. so will ich es •!11׳<׳ nicht bestreiten, das« ich bei der Schilderung dir Vergchgenheii de■ .. •b״h am h ׳;!,willkürlich di«• damalige Gegen- . wart \..r Angi!; hatte, da man eben nicht aus seiner Haut! 1.* ־ raus kam.! Fs kam dann die bessere Zeit, die Juden wm'deu gleichi1׳>e htig• und nun ־.vav emir ge״• Mit, an.»«chlic~slich der ..:««■rischen Wis«en«eha1t gerecht zu werden. Ich habe im Linie der Jahre zahlreiche Werke aut dem Gebiete der Ge- -ciii• hie der Juden 1•• ׳• •tF*-11rlicht und ich bellei»«ig1e mich der striktesten Ubjectivir.it, so •lass ich wiederholt den V״rw1m!1• rte. ich gebe dabei zu weit Nun musste i.-b die Zeit •Je- Antisemitismus erfefwu, *ui dessen Anhänger das W-rt Ksth-rs: ,Der Pr.lnger bedenkt nicht den S-haden de» König־־ g -wis.seraiasseii gemünzt int, wie ich die» glaulie u.-a.hg• wie-en za fiaben. Der Vergleich mit llaman lag al~. ganz nahe und lia!« ich deu Führern des; Antiseinitisinns mit .iie«.-1.1 Vergleiche, wie ich •lenke, noch ein C11«׳pliment getiia. bt: ,!,״!, «.wie! ist gewiss, da«s die Ziele Ilamati- •r-l jeu«• der An1i*11־uit1*u sich decke!): nur war lliiinan nicht so verlogen 11 mi hat nicht so viel vou Mcuscheulielie, Gerechtigkeit, Edelsinn et«, gesprochen und •libci salhmigsvoll die Angen Verdreht ■ehr •:wa teilen Dirnen in seinem Hau-at l'iiterkiinlt gegelieu. ■11* 1 inen gr״sse1v:1 Miethzius einziisacken, wie da» heute vorkomiut. Er hat sich 111s׳r*y11pt nicht als den Tugeiidlieldeii aiisgespicii, wie dies jetzt der lall ist. Herr Dr. Ibaiisch 1«--. rgt, dass durch!«•sagten I’assiis die l’arteJeideiischatt mehr angelacht werde. Nun e« war wahrlieh nicht imiue Absieht, »M in» Feuer zu giessen. svlilie.slich ist al«T Ne.thwelir gc-l.i'i!!. I»:•• Antisemiten arl«-iten überdies mit ganz an.!.״•,׳ Mitt-'n. ׳.׳•n welchen wir unter keiner Bedingung Gehr.u1• h machen iii.shleii. Herr Pr. Deutsch gedenkt 1•!••« Ic» Erzherzogs Ferdinand, der!•ei seiueui Vater, •lem Kai— r, tur die Juden eiutnit: als׳r auch der uaciinialig•■ Kai-er J.tnial» Frzher/og Mas mit seiner Gemahlin M.tiia, Tochter Kail V, traieti tur die Juden ein. iNaclelcui der F.-»■״;.e.lru• kt war, theilte mir mein ver ehrter Freoiel. der b■ 1,1111׳ «•!.•• I..11111-■•!׳ i.-t• •n׳•grai 1*!׳־•l'e-s,!1 GinUelv mit, ■las» sich auch •h׳r F.r/her/••״ Karl tur »ie verwi ndete. I»iet "oiigreg.*!: ■ti •Je» Indexes nicht « ie es im Betet at•• verdruckt lieisst : itclcr:•■«׳ i«t jene geistliihe Behörde ■b׳r Papste, welche ub-1 •11•־ Znlu««1-'he1t x■ •n Druck«• hrilteu /11 ur'heilcu hat Ich gedieht•• .!•ich •1• » .»tuli.liibiieb «“ •lei' 1 'heivni Kadisclia. denn damals, l.*si|. euis'alid 1־l־״n in Folge •h r .Veh der Zeit dieser lion.lli•• \ •■!.11 .| ,ן!־ glaubt•• dein «eiben 111• bis Weiler liin. ntii11 •״ zu « 11׳■ n 1 er 11׳.•er diesem Titel In;:ז:•*; ליי א*^*ן »ititl \• *n II••* k;1. •*•bl ♦■• I וי «« \v. י »t*1 * wii.l 1*!\!•!ווי• I ••Ht'iitlifli!*• i**h «•1«ןןי / in. ••rst••!! MaId •!♦•n ltist׳*nM‘)1 u1.11• I lltir I >1־. I *••nt i*r ul■! 1^»••.- 111! ln!)1<«1n. ׳י«י. .1^•!♦י•. I!!;1-s 1.־•*־. \v .1» h!♦•!ן•,-יוי• |\j. 11♦ 1r.1t♦ u. ■1**י./וזוי! i wm•!♦!♦ «♦♦ ^rti <!!♦■ .In!«•n m \V;»11!*•••י•!•:• •N• wvis♦• im I •»־.!* •!♦ r .1.11ו •♦זן־*1ח1זח־וו«.«•)!!- *U .ו«5י ' wו«גי״.וו11יו ו•!♦ liU*. I h.o •1 )!. •!! w.in!♦•:*• tt י1י1!!ח! •♦.י\ IfJI ult! 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Hll1t,n,»:i 1,♦! «.!••1!•»(* 1 •וווי «!•♦זיזד! י»jt ,•;♦•!»• •1♦ s < M׳n«־r 11 Ht.1l-»H ♦•.1י1יןי. י * ••*. * 1 •י* «1!!!•!ן s• k*n\*Mi 4.!.1 י ul 1 \ 1 . I/.1 1(1.1י ו וי, w 1••!׳ ווו ד י n .* •1• n •! »5.♦!!׳*«! ..י?! I 11 •:!11 י s»-hr v ••1 י ז .tu* •l*-t1 .יי:! * •♦ •' Milli •!•♦׳ii /•! .s> It.it/t ii•)♦ n K« ו » si'lll > »* I ♦' t \ •lkH-*!.U»,||1. •!.*• »;,.♦*וו•!»,!.»•ti X t.'.) 1. 1 ♦«11. Im V1. h k* •IMllH‘11 «14 1!1 ♦• I» 1.1 1 UM«.:יו•, lii•• 11 .••!•••ן kl.ltn:״« r h)h •in• 1il>ri4<-11 M.iiuiii*!!•)•:«’* K* r \).**1».ז!■intii♦^ wri»1׳»!♦•; .11־t ta|1!1*ft ^utt* l{1׳it‘־t. .•,וי*»• s• i. )!/♦•n un•! im \\* 11 •uit .,1יח♦•!•♦ n asiutisi-lirii \’> •lk*•r*1 ♦ hr; )1. '.*luiioK'm iii t'tiv' 2״Vutüt)c iMmi״ in tvr iH'vm'Viflli'u Paul IIeyse״s ucucitc ^סמס(Ic mwt «u9 irbifri!r £1 ebe" V-t iMoi.'iulidKi׳, ii’cldic, j1'11u׳tt iir b.'iom• ojdjii'ih'it, neu cumciriiPi'ii 'וו10וו0ז!ווי1'11י!iiiüii' miiluii'lu'irt ׳ic.b. 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