Der Jugendbund
- Journal
- Der Jugendbund
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 4 (7.1931)
- Date
- 1931-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus dem Leben des Verbandes ») Treffahrten. Mun-terland treffen;. An den beiden Pfin-gsttagen veranstalteten die Gruppen Ahaus, Burgsteinfurt und Bocholt eine Treffahrt in der Nähe von Münster i. W. Etwa 25 Personen nahmen hieran teil. Das Treffen verlief allgemein befriedigend und stärkte das Gemeinschaftsgefühl der Anwesenden. Gautag in Groß-Gaglow am 14. Mai 1931. Das vom schönsten Wetter begünstigte Treffen vereinigte etwa 130 Mitglieder der Ortsgruppen Berlin. Wriezen, Frankfurt a. 0., Forst. Sorau und Kottbus. Der Vormittag wurde von sportlichen Wettkämpfen ausgefüllt. Sieger im Völkerballspielen blieb Kottbus vor Forst, während Frankfurt die Läufe für sieh verbuchen konnte. — In der Zwischenzeit fand^ unter dem Vorsitz von Kurt Löwenstein, Berlin, eine Führerbesprechung statt, die zu einer weitgehenden Fühlungnahme der Gruppen untereinander Anregung gab. Anschließend fafftien. Arbeitsgemeinschaften statt über „Existenzfragen des Judentums" und „Der Jude in der modernen Literatur". Die Beteiligung war sehr stark. Mit einer kurzen Feier endete dieser Tag, der in den in diesem Bezirk erst seit kurzer Zelt arbeitenden Vereinen neue Anregung gab. Westdeutsche* Treffen in Mayen am 7. Juli 1931. Ueber 2U0 Freunde aus fast allen westdeutschen Vereinen trafen sich zu einem gut gelungenen geselligen Beisammensein in Mayen, wo der dortige Jugendverein und die Gemeinde ihnen eine besonders herzliche Gastfreundschaft zuteil werden ließen. Die Mitglieder der Künstl. Arbeitsgemeinschaft des J. J. V. Düsseldorf bestritten den künstlerischen Teil des Treffens, das für alle Teilnehmer befriedigend verlief. Ü) Aus den Programmen der Bünde. Naturgemäß stehen im Sommer Wanderungen und Trefffahrten im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Wir können es uns wohl versagen, über jede einzelne Wanderung zu berichten. An den wenigen Abenden, an welchen die Vereine noch zusammenkommen, werden selbstverständlich die zeitnahen Probleme behandelt. So sprechen Hannover und Frankfurt über die Notverordnung, ' Plauen über Judentum als KLEIN Düsseldorf, Wehrhahn i Ecke Tonhallenstraße Das populäre Kaufhaus für M a n u f aktu r wa re n und Moden Rasse oder Religionsgemeinschaft, Heidelberg Uber Anti semitismus an europäischen Hochschulen und Offenbach über Karl Marx. Im J. J. V. Bingen hielt Max Tschornicki einen interessanten Vortrag über die Rechts- und Wirtnchaftstheorn der Hitlerbewegung. Sonst sind noch zu erwähnen Frei bürg mit einem Abend über Der junge Jude und die heutige Zeit, und Nürnberg über Freiland-Freigeldtheorie. Im J. J. V. Harzburg hielt Landesrabbiner Dr. Gärtner einen fünf Abende umfassenden Kursus über Wege zur Bibel, welcher bei den Mitgliedern großen Anklang fand. Fernei siiwl noch zu erwähnen der wieder sehr ruhrige Verein IJremen mit einem Heimabend über aktuelle Frauenfragen Trier mit einem Zyklus über den Zionistenkongreß. Seihst verständlich werden auch im Sommer die Besprechungen über interessante Bücher fortgesetzt: Berlin (Londres, Der ewige Jude am Ziel), Eisenach (Levy, Das Judentum in der Musik), München (Wassermann, Etzel Andergast), Köln (Frank. Bruder und Schwester). c) Persönliches. Fnser Verbamisfreund Jack Raphael. Beckum, hat von der tschechoslowakischen Völkerbundsliga den ersten Teil des Cbelcicky-Preises erhalten. Der Preis war für die beste Ausarbeitung ausgesetzt, die den Gedanken der Schaffung einer internationalen Pressekanzlei und eines Verbandes pazifistischer Publizisten beim Internationalen Genfer Friedensbüro propagieren sollte. Jack Raphael, hat als einziger deutscher Bewerber diesen Preis bekommen. Wir gratulieren. C. F. Adressenänderungen und Neugründungen Hessen: 37. Frankfurt a. M.-Höchst: Fritz Gerson, Bolongarustraße 132. Groß-Berlin: 26. Guben'(N.-Lausitz): Prediger Fritz Cohn, Lindengraben 8. 166. Frankfurt a. d. 0.: Max Herzig, Buschmühlenweg 36. Rheinland-Westfalen: 97. Ahaus i. Westf.: Regina Gumpert, Bahnhofstraße 67. Westdeutschland: H15. Selters im Westerwald: Lehrer J. Goldbach. Die nächste Nummer erscheint als Doppelnummer am 1. September. Ensendungen bis 15. August 1931 Das haus der guten Qualitäten DUSSELDORF Schadowstrafje 13-21 c&mH vu* #Ut> %y$u»fo tjfUfal Scbriftleitung: Rabbiner Dr. Alfred P h i l i p p , Elberfeld, Aderssl raße 26, Fernsprecher 203 32. Druck und Verlag: Westdeutsche Verlagsdruckerei, G. m. b. H., Düsseldorf, Corneliusstr. 15.