Der Jugendbund
- Journal
- Der Jugendbund
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 5 (5.1930)
- Date
- 1930-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/6492456-6352311-6352566--0949-4929094- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
»ieht. «ras- Jugend vidi heute treibt. wn- Jugend «lenkt, was Jugend will. Erich Ebeminier schildert das Leben in einer In ii n ScTiulgemeinde, schildert einzelne glänzend gelungene Jujrendtypen. Schäler « ii wir. Wir verstehen ihr Handeln v«$Lkwnmen. wir würden genau so gehandelt haben. Außerdem über ist auch die Lebrerjteneration vertreten. Zwei sieh gegen iilteretehende, völlig verschiedene Chnroktere. I'i-r eine versucht immei mir alles modern, alles -i hön zu gestalten und hat doch mit n 1 ti-iti Pech, was er anfängt. I*>r andere, ein Kampfer! Für ihn gibt es nur ja oder nein! Keim Korupromil»! Keim- Halbheiten! Keine Verueiehliehuii!;! So stehen sich die beiden gegenllber iin ..Kampf um-Odilienberg". Wahrlich ein Buch, das mit gutem Gewissen etnp/nbJen werden kann'. Brich Cohn-, Halle/Saale. P.il;i-tina. Ein* Reise ingelabte I.anil von Herberl Bulenberir. Kembrandt-Verlai:. Berlin. II. Knlenberg n\ht in seinem I tue Ii Schilderungen vom neuzeitlichen Palästina, in etwas sentimentaler Darstellung. Wold sind die Kapitel J'eber den Zionismus" und ..Tlieodor i>r/l" voii einigem Wert, aber die Berichte über die einzelnen.-Orte dey heiligen Ilindes erfolgen in durchaus christlichem Sinne. ' Sn wird die jüdische Vergangenheit von Knimaus überhaupt nicht, von anderen Ortschaften Palästinas nnr sehr dürftig, die der Vorgänge auf dem Berge Karinel zur Zeil des Propheten Kita tr.ni/ entstellt geschildert Die Darstellungen von ^Kischon Le Zion" oder ..Jüdische Siedlungen" wirken einfach abstoteml. weil die Typen etwa so dargestellt1 sind, wie sie judenfeindliehe Blätter zu bringen l>flegen. Kin Buch, aus dem wir Juden recht wenig schöpfen können! , _ K. M. Wandlungen der gemeinsamen Erziehung der Geschlechter. Seit einigen Jahren ist eine Artwandlung der jüngeren Utersschichten zu beobachten, die innerhalb der Jugendverbände besonders deutlich wird in der veränderten Stellung zur-Frage der Koedukation. Neue Formen des Zusammenlebens ■•nd der pädagogischen Methoden bilden sich heraus, verlrsacht durch eine stärkere Betonung der geschlechtlichen Unterschiede. Um den L'mf::ng und di? Bedeutung dieser Wandlungen aufzuzeigen, hat der Keichsausschuli der deutschen Jugendverbände eine Umfrage bei einer Reihe von Jugendführern und -iührerinnen der verschiedenen Richtungen veranstaltet, deren Krgebnis in dem Aprilheft seiner Zeitschrift „D a s Junge Deutschland" veröffentlicht ist. (Verlag Berlin NW 40. Alsenstraße 10. Bezugspreis vierteljährlich 2 K.M.) In einem einleitenden Aufsatz führt der bekannte Pädagoge Dr. Fritz Klatt aus, daß die Beziehungen der Geschlechter zueinander durch Jugendbewegung und Frauenbewegung grundlegend geändert worden sind. Die Verschiedenheit männlicher und weiblicher Art erfordert jedoch gewisse Grenzsetzung.'n. Diese Grenzer., die natürlichen Hemmungen und ihr Wert für die Lebensleistung der einzelnen Persönlichkeit, der Generation und des gesamten männlichen oder weiblichen Volksteils werden für die verschiedenen Phasen des Jugendalters aufgezeigt. Aus den Erfahrungen ihrer Arbeil in den Jugendbünden berichten: August de Haas für die evangelische Jugend. Ida Coudenhovc für die katholischen Jugendbündc.. Erich Ollenhauer lür die Sozialistische Arbeiterjugend. Leonhard Burger iür die Naturfreundejugend. Alfred .Moritz für den Großdeutschen Jugendbund. Hermann Schwemer für d-en Jungnationalen Bund. .Max-Otto Katz für den Deutsch-Jüdischen W anderbund ..Kameraden", Friedrich Mewes für die Jugend im Gewerkschaflsbund der Angestellten und Thilo Scheller für die Turneriugend. Ergänzt werden diese Berichte durch Beiträge von Karl Wilker über die Erfahrungen in einem Jugenderholungsheim und von Wilhelm Osbahr über die Koedukation bei Fürsorgezöglingen.- „Das Junge Deutschland'' wird die in überbündischer Form ^eiührten Aussprachen fortsetzen. Demnächst erscheinen im Rahmen der ^Monatshefte die wir unseren Lesern nachdrücklich empfehlen können. Untersuchungen über die .Mädchenerziehung, die' Jungenschaltserziehung und über die Erziehung der .Mannschaft; bereits herausgegeben wurde ein Heft über Idee' und Aufgabe der Jungmannsehaft, das wegen der wertv eilen Beiträge zu einer der wichtigsten Fragen der Jugenderziehung über die Grenzen Deutschlands hinaus Beachtung gefunden hat. Redaktionsschluß am 10. Juni 1930 Gzetl Viat} 9dax Weinberg Verlobte Ingolstadt, «prü (930 <Dipl. =9ng. &rnst (Jeimann 9da (Jeimann geb. <Diümann Vermählte 'Bamberg, 28. SVfai (930 Cappel & Cjoldschmidi Das aus der guten Qualitäten DUSSELDORF Schadowstrafje 13-21 KLEIN Düsseldorf, Wehrhahn Ecke Tonhallenstraße Das populäre Kaufhaus für Manufakturwaren und Moden Sehriftleitung: Rabbiner Dr. Klein. Düsseldorf, Graf-Adolf-Straße 4, Fernruf 17390. Dr*ek und Verla«: W°»rn.putseh.» Verlagadrurkerai. A.-G.. Düsseldorf. Corneliusntraße. 15.