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Der Jugendbund · 1929-08-01 · 8 (1.8.1929) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
15 (1929)
Issue
8 (1.8.1929)
Date
1929-08-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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aussegeln. Das Buch isl geradezu klassisch für eine Fahrtenbibliothek. Wenn's unterwegs dann mal Bindfäden rennet 1 .1. R. Auf die folgenden Bücher, die schon vor einiger Zeit an dieser Stelle besprochen worden sind, sei heute noch einmal hingewiesen: t. Das Deutsche Lagerhandbuch. Im Verlag Voggenreiter, Potsdam. 1. Teil: Errichtung von Lagern, 2. "Teil: Das' Leben im Lager. 3. Teil: Führerfragen. Preis pro Band kart. 2 Mark. Diese 3 Teile sind unentbehrlich! 2, Deutsches Spielhandbuch. Teil 1: Bunte Spiele. Im Verlag Voggenreiter, Potsdam. Auch dieses Buch gehört in die Finger der Junggruppen! 3. Taschenbuch für den deutschen Jugendführer. In demselben Verlag. Preis 2,50 Mark. Ganzleinen. '1. Jugend heraus! Handbuch für Pfadfinderarbeit. \\\c\\ bei Voggenreiter, Potsdam. Kostet J,50 Mark. Hervorragend! 5. Schafft euch unbedingt eines dieser Liederbücher an: Jensen: Der singende Tag. Kart. 1,50 Mark. Böse: Das Volkslied. 344 Seiten. Preis kart. 2 Mark. Albrecht: Jugendliederbuch. Etwa 350 Liedertexte. Bloß 60 Pf. Alle drei erschienen im Arbeilerjugendverlag, Berlin. 6. Reichsherbergi-Verzeichnis. 1929 30. Herausgegeben vom Verband für Deutsche Jugendherbergen, Hilchenbach i. W. ,1. R. Aus den Gruppen Bernburg. Unserer Junggruppe geht's mopsfidel. Jetzt ist man in Ferien. Im übrigen geht man in den heißen Tagen schwimmen. Görlitz. Unsere Gruppe hatte den Besuch Martin Seligmanns, Neben einer Führerbesprechung wurde eine Halbtagsfahrt aufgezogen, trotz strömendem Regen. Martin hat Ausdauer. Eine Arbeitsgemeinschaft über „Schule" war interessant. Die Aelteren besprachen Bubers erste Rede über das Judentum. Bei der Führerschaftswahl bekam Lotte Mühsam sämtliche Stimmen. Von Martin wurde dann der neuen Führerin die Kordel überreicht. Kaiserslautern. Von Erika Elkan, Speyer, bekommen wir eine sehr ausführliche Schilderung des Gautages in Lauterspring bei Kaiserslautern am Sonntag, dem 14. Juli. Außer Kaiserslautern waren Speyer, Neunkirchen und Frankenthal vertreten. Leonhard Felsenthal sprach zu den Gruppen, vor allem zur Frage „Was soll und was Wird" uns die Junggruppe bedeuten, wenn wir nach Alter oder Beruf ihr nicht mehr angehören, wenn wir nicht mehr unmittelbar unter ihrem Erziehungseinfluß stehen." Der Gautag brachte Sport und Spiele und das allgemeine Abkochen. Darauf wurde Otto Hanau, Neunkirchen, zum Gauleiter gewählt. Ein reizendes Theaterspiel dw Kaiserilauterner Mädelgruppc, eine Singgemeinschalt, ein VöTfcerballtraining und eine Diskussion über „Wie verbringe ich meine Freizeit" beendeten das wirklich umfangreiche und interessante Tagungsprogramm. Koblenz. L'eber den Gautag auf dem „Katzenstein" bei Satzvey berichtet unser Freund Lutz Meyer, Koblenz. Elsbeth Capell leitete das Treffen, zu dem sich die Gruppen Düsseldorf, Aachen,' Koblenz, Euskirchen, Eschweiler, Duisburg und Düren eingefunden hatten, im ganzen etwa 100 junge Menschen. Den Vormittag füllten Völkerballspicle aus. Zum Gauleiter wurde Lutz Meyer gewählt. Zur Schlußfeier wurden mehrere hebräische Lieder gesungen, Preise für Sacklaufen und Wettköchen wurden verteilt, dem Düsseldorfer Führer Erich Feldheim wurde die Kordel überreicht, und man ging mit dem Bewußtsein auseinander, dank der tüchtigen Vorbereitungen der lEuskirchener Freunde einen Tag der Gemeinschaft erlebt zu haben. Kitzingen a. M. Unsere Gruppe arbeitet sehr gut. Wir machen Ausflüge, allerdings Jungen und Mädel getrennt, und halten Heimstunden. Neulich hatten wir unsere erste Singgemeinschaft: Jüdische und deutsche Kanons und Wanderlieder. Kluft ist bereits eingeführt. Bad Kreuznach. Am Samstag, dem 13. Juli, wurde hier die Junggruppc Selekta (angegliedert an den Jüdischen Ju::end- ■verein Moses Mendelssohn) gegründet. Die Gruppe zählt elf Jugendliche, deren Führer Werner Süßmann, Bad Kreuznach. Salinenstraßc 72, ist und an den auch alle Anschriften zu richten sind. Es wäre der Gruppe sehr erwünscht, wenn sich andere Gruppen einmal mit ihr in Verbindung setzen würden. W. S. Mitteilungen der Verbandsleitung David Heumann In den letzten Junitagen starb im besten Mannesalter der Vorsitzende unseres Verbandsvereins Dessau, der Kantor und Lehrer David Heumann. Seit der Gründung des Vereins bat er mit großem Eifer unter den schwierigsten örtlichen Verhältnissen für den Verband gearbeitet. Er besaß die seltene Gabe der pädagogischen Begabung, verbunden mit einem liebenswürdigen Wesen und ernstem Verständnis für Jugendarbeit. Unsere Dessauer Mitglieder verlieren in ihm den Freund und Führer, der Verband einen eifrigen und treuen Mitarbeiter. Eugen Roth. l'. Am 1. August hat där bisherige Landesverbandsvorsitzende von Pfalz-Saar, unser Verbandsfreund Rabbiner Dr. Ernst Jacob, Saarbrücken, infolge Wegzugs sein Amt niedergelegt. Wir sagen ihm auch an dieser Stelle nochmals unseren herzlichsten Dank für die wertvolle Arbeit, die er uns geleistet hat. 2. Die „Stellenvermittlungsnothilfe" hat im Auftrage der Verbandsleitung Waldemar Strauß übernommen; alle Zuschriften in dieser Angelegenheit sind direkt an ihn: Berlin SW 68, Ritterstraße 52, zu richten. 3. In der Sitzung des Initiativ-Komitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland am 26. Juni in Berlin wurde der erste Vorsitzende des Verbandes, Dr. Hahn, als stellvertretendes Mitglied in den Council der Jewish Agency gewählt. 4. Der Verband ist korporativ dem neugegründeten Jüdischen Friedensbund beigetreten. 5. Wir bitten um schleunigste Beantwortung des Rundschreibens über die Septemberarbeit, da die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung der Arbeit hiervon abhängig ist. I 6. Dem Verband sind neu beigetreten: Koburg und Hameln. 7. Es gehen uns in letzter Zeit eine große Anzahl Reklamationen über unregelmäßige Zeitungszustellung zu. Da bereits seit längerer Zeit Postzustellung erfolgt, bitten wir, alle Reklamationen über verspätete oder nicht erfolgte Zustellung der Zeitung an das zuständige Postamt zu richten. Es sind folgende Spenden eingegangen: Jüdischer Jugendbund Bernburg. Je 1 RM. Sally Lewy, MM., Rudi Langgut, Ilse Sadei. J. Alexsohn. W. Gotthin, Edith Rothschild, Ella Besser, S. Madelon;.'. — 3 RM. Ludw. Gumpel. Jüdischer Jugendbund Emmendingen. Je 1 RM. ßerlhold Weil, Kantor J. Bändel, Freya Wolfsbruck, Frau'Althoff Basel. Frau Elise Weil, Elsa Weil, Kurl Günzburger, Fritz Pickard. Kurt Wertheimer, Kach. Kurt Wertheimer. — Je 2 RM. Frau Schloß Weinheim, Theodor Wertheimer, Flora Veit, Robert Wertheimer. — Je 3 RM. NN., NN. — Je I RM. Falk. Arnold Gojdschmidt, Heini Wertheimer, Simon Veit, Sali Hopfer, Dreifus Wertheimer, Sali Hopfer, S. Epstein Kenzingen, Rechtsanwalt Wertheimer. — Je 2 RM. Dreifus Wertheimer, Rechtsanwalt Wertheimer, Simon Veit, Fa. J. Weil, Simon Veit. — Je 3 RM. Fa. J. Weil, Adolf Kahn. Jüdischer Jugendbund Hannover. 1 RM. Rula Israel. Jüdischer Jugendbund Trier. Je 1 RM. Ernst Lazarus, Julius Bonem. — 2 RM. Dr. Bernheim. — Je 3 RM. Frau A. Haas, Dr. Steinberg. — Je 1 RM. Egon Fast, Otto Desen, JttL Kahn. P. Th. Elsaß, Karlsruhe, anläßlich seiner Verlobung, 20 RM. Jüdischer Jugendverein, Heidelberg......10 RM. Jüd. Jugendvercin Trier anl. des Verbar.dsjubiläums 3)RM. Waldemar Strauß, Berlin........ . .,20 RM. Waldemar Strauß, Berlin, gratuliert Bella Straßburger und Lutz Theroal herzl. zur Verlobung 5 RM. . . •"...*. ■■'...■„>"■ ■ 7

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