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Der Jugendbund · 1928-11-01 · 11 (1.11.1928) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
14 (1928)
Issue
11 (1.11.1928)
Date
1928-11-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Recklinghausen. Im Rahmen unserer Werbewoche findet am 6. November ein Heimabend mit einem Referat von Dr. Willy Stern über „Die Bedeutung der Werbewoche", einer Besprechung des Wochenabschnittes von Prediger Horowitz, einem Referat von Norbert Münzer, über: „Leben und Bedeutung Moses Mendelssohns", und Dr. Sterns, über: „Die Bedeutung der wöchentlichen Heimabende" statt. Am 7. November ist eine Abendfeier in der Synagoge mit künstlerischem Programm, am 9. November eine Freitagabendfeier bei Gebr. Alsberg, am 10. November ein Vortragsabend (Redner Rabbiner Dr. Hahn, Essen, über „Die Not der jüdischen Jugend"). Den Abschluß bildet am 13. November ein gemütlicher Heimabend. Saarbrücken. Der JJV. Saarbrücken veranstaltete am 2 >. Okotber in den überfüllten Räumen der Saarloge die akademische Feier seines 20jährigen Stiftungsfestes. Längst vor Beginn der Feier hatten sich alte und neue Freunde aus allen jüdischen Kreisen Saarbrückens in überwältigender Zahl eingefunden. Nach einem musikalischen Vorspiel, ausgeführt von Jakob David und Werner Tuteur, sang der Synagogenchor unter Leitung von Oberkantor L6wy das Lewandowskische „Zaddik katomor", am Harmonium vom Organisten Hoch begleitet. Rabbiner Dr. Jacob, als Vorsitzender unseres Bezirksverbandes, brachte als erster in einer eindrucksvollen Ansprache seine Glückwünsche dar, die in Josuas Worten: „Chasak we emoz" ausklangen. Der Vorsitzende des JJV., Irvin Eppstein, richtete herzliche Begrüßungsworte an die Versammlung und dankte allen, die in ideeller oder materieller Weise zum Blühen des JJV. beigetragen hatten. Der Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde Saarbrückens, Herr Gottfried Marx, der Präsident der Saarloge, Herr Oberregierungsrat Dr. Meyer, ferner Vertreter des Zentralvereins, der Zionistischen Ortsgruppe, des „Achi Eser", des Synagogen- Chorvereins, der Verbandsvereine Merzig und Homburg, traten mit warmempfundenen Worten als Gratulanten auf und bewiesen, mit welchem Verständnis man die* Tätigkeit des JJV. verfolgt. Oberregierungsrat Dr. Meyer überreichte dem JJV. als sichtbares Zeichen der Verbundenheit zwischen Saarloge und Jugendverein eine schöne Menorah. Der Verband jüdischer Jugendvereine Deutschlands war durch Hans Friedberg, Karlsruhe, vertreten, der in längeren Ausführungen die Bedeutung der Jugendbewegung als Ausdruck jüdischer Erneuerung betonte. Die schöne Feier schloß mit dem vom Sprechchor vorgetragenen 96. Psalm. Irvin Eppstein. Stettin. Bei einem Ausspracheabend wurde folgender Beschluß gefaßt: „Auf Anregung der auf einem Ausspracheabend versammelten kaufmännisch beruflich tätigen Stettiner Bundesmitglieder wolle der Vorstand des Jüdischen Jugendbundes Stettin die Verbandsleitung der jüdischen Jugendvereine Deutschlands ersuchen, eine kaufmännische Stellenvermittlung einzurichten." (Die Verbandsleitung wird zu dieser wichtigen Anregung in Bälde Stellung nehmen.) Mitteilungen der Verbandsleitung 1. Verbandsvorstand. Anfang Oktober ist unsere Verbandsfreundin Alice Kovacs, München, nach Palästina übergesiedelt. Wir danken ihr auch an dieser Stelle nochmals für die außerordentlich wertvolle Mitarbeit, die sie uns '4eleistet hat. 2. Landesverbände. In den nächsten WocHen finden in allen Landesverbänden Tagungen statt, die der Aussprache über die Winterarbeit dienen: Mitteldeutschland: 28. Oktober in Eisenach. Referent Fritz Schwarzschild. Rheinland-Westfalen: 4. November in Dortmund. Referent Dr. Prinz, Berlin. Nordwestdeutschland: 4. November in Bad Oeynhausen. Referent Herbert Felsenthal. Württemberg: 4. November in Stuttgart. Referent A. Adelsheimer, Stuttgart. Pfalz-Saar: 11. November in Saarbrücken. Referent Jakob Jacobs, Frankfurt. Pommern-Grenzmark: Bezirk Lausitz: 11. November in Landsberi;. Referenten Dr. Rosenzweig, Schneidemühl, und Fritz Schwarzschild.- Westdcutschland: 11. November in Koblenz: Referenten Dr. Philipp, Elberfeld, und Levy Wolff, Köln. Sachsen: 25. November in Plauen. Referent FritZ Schwarzschild. Bayern: 2. Dezember in Nürnberg. Referent Dr. Hugu Hahn. Das genaue Programm dieser Tagungen ist durch die Bezirksverbände zu erhalten. Mit einer außerordentlich zahlreichen Beteiligung der Vereine ist nach den bisherigen Anmeldungen zu rechnen. Die neue Anschrift der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes Pommern lautet: Heinz Hirsch, Stettin, Lindenstraße 29. 3. M ä d e 1 a m t. Um eine aktivere Arbeit bei den Mädels im Verband zu erreichen, haben wir das Mädelamt eingerichtet, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Anregungen zu geben für die Selbstarbcit unserer Verbandsfreundinnen innerhalb der Bünde und des Verbandsganzen. Die Mitarbeit soll gepflegt, die weibliche Note der Problemstellungen behandelt und bearbeitet werden. Im Rahmen des diesjährigen Verbandsthemas „Die Not der jüdischen Jugend" ist die Bearbeitung und die Aussprache über die besondere Not der weiblichen Jugend, bezogen auf berufliche, soziale und sexuelle Fragen, notwendig. Positive Vorschläge für diese Arbeit in Mädclarbeitsgcmeinschaiten sollen durch Rundschreiben erfolgen. Eine besondere Rubrik im „Jugendbund" wird ein wesentliches Bindeglied in der Mädelarbeit sein. Die Leitung des Mädclamtes haben Mine Meyer und Rahel Schwarzschild, Düsseldorf, übernommen. Adresse: Stockkampstraße 52. Wir bitten, alle Anfragen. Anregungen und Wünsche dorthin zu richten. Referendar Dr. Julius Herzfeld, Essen, Schubertstr. 41 Mk. 5. Hans Moritz, Düsseldorf, dankt seinen Mitarbeitern an der Simchas-Thora-Revuc „Finden Sie, daß der Jugendverein sich richtig verhält" ...... „ 3,- RedaktionsschluB am 20. November 1928 DÜSSELDORF HIN DENBURG WALL HERREN- UND KNABEN-KLEIDUNG Berufs Kleidung Sport-Kleidung Feinste Maganfertigung r m i I ii 8 u Hamburger Graben- und Breite Str. Ecke Damen-Konfektion Kleiderstoffe Seide Ausstattungen Wäsche Nur Qualitätswaren ii iL Billigste Preise Ii ■■ I II II i! ■ ■ \ mwm + m%.mm 15

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