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Der Jugendbund · 1928-02-01 · 2 (1.2.1928) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
14 (1928)
Issue
2 (1.2.1928)
Date
1928-02-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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Hans Fröhlich steht. Heinrich Guttmann wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Düsseldorf. Der Verein hat mit einem neuen Zyklus über Antisemitismus begonnen und behandelt nacheinander folgende Themen: 1. „Religiöser Antisemitismus", 2. ..Politischer Antisemitismus". 3. ..Wirtschaftsantisemitismus". Als Einleitung zu diesem Zyklus wurde das neue Werk von Arnold Zweig „Caliban" berprochen. Auch an dieser Stelle begrüßt der Jüdische Jugendverein Düsseldorf sein Ehrenmitglied. Herrn Oscar Manes. der am 26. Januar unter herzlicher Anteilnahme von Gemeinde und Behörden seinen 70. Geburtstag feierte. Der Verein wünscht seinem verehrten Freund und Gönner noch viele Jahre segensreichen Wirkens. Emmendingen. In diesem Winter wird hier der Zyklus „Jüdische Charakterköpfe" durchgeführt. Bisher wurden behandelt „Hillel und Schammai". Gamlicl I. und Gamliel II. Außerdem wurde über die Habimah gesprochen. Am 27. November lieferten sich die Emmendinger und Freiburger Sportsmannschaften ein Freundschaftsspiel. Freiburg. Gelegentlich seiner Reise durch Baden sprach hier Dr. Klein über „Die jüdische Poesie des Mittelalters". Es waren nur Jugendliche geladen, die in großer Anzahl erschienen und für die Arbeit viel Anregungen erhielten. Forst i. L. Am 23. Dezember sprach hier Rabbiner Dr. Katten, Görlitz, über „Sagen und Legenden im Alten Testament". In * * ö *y äußerst geistvoller und humorvoller Weise führte er in die Legenden des Talmuds ein. Er ging aus von der unterschiedlichen geistigen Einstellung und Entstehung der orientalischen und nordischen Legenden und gab Beispiele aus dem „Born Judas". — Am 22. Dezember fand eine wohlgelungene interne Chanukkafeier statt. — Am 15. Januar sprach Herr Dr. Leo Pasch, Berlin, über das Buch „Der kleine Prophet", von Edmon'd Fleg, sowie über Pallieres Buch „Das unbekannte Heiligtum". Harzburg. Die Vorführung des Wohlfahrtsfilms „Ein Freitagabend" bedeutete einen besonderen Erfolg für unseren Verein. Den einleitenden Vortrag hielt Rabbiner Dr. Wilhelm, Braun-!>chweig. Er wußte an Hand von Bibel und Talmud die in der jüdischen Religion bestehenden Gebote der Nächstenliebe eingehend zu schildern und besprach dann die sozialen Einrichtungen des modernen Judentums. Im Namen der anwesenden Vertreter der Behörden, der Geistlichkeit und der Lehrerschaft sprachen der katholische Pfarrer und der Bürgermeister ihre besondere Befriedigung aus. Konstanz. Am 14. Dezember fand der 3. Vortrag unseres Zyklus ..Judentum und Christentum" von Dr. Erich Bloch statt, der zu einer starken Aussprache führte. Der 4. Vortrag war am 18. Januar. Am 29. Dezember hatten wir ein gutgelungenes Kinderfest, an dem di-e ganze Gemeinde teilnahm. — In der Generalversammlung am 11. Januar legte Fritz Hagelberg aus Gesundheitsrücksichten den Vorsitz nieder und wurde in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Den Vorsitz des neuen Vorstandes führt Jacob Bravmann. Landstuhl. Der Jüdische Jugendbund hat einen schmerzlichen Verlust erlitten. Am 13. Januar die verdienstvolle Mitbegründerin des Verein. Fräulein Martha Reinheimer. Ihr Andenken wird nicht vergessen werden. Lippstadt. Am 22. Januar sprach hier Dr. Klein vor einer großen Versammlung über das Thema „Öie Propheten im Lichte der Gegenwart". Gewiesen wurde auf den großen Sinn des Judentums, lebendiger Protest zu sein gegen die Verrottung der Zeit. H Pforzheim. Unter Leitung von Lehrer Marx haben wir mit einem Zyklus ..Der jüdische Gottesdienst und seine geschichtliche Entwicklung" begonnen. Die Heimabende behandelten regelmäßig die Aufsätze im ..Jugendbund" und Pallieres „Das unbekannte Heiligtum". An Vorträgen fanden statt: „Das Denken" von dem Logenpräsidenten Herrn Rheinheimer, „Das Antlitz der Alpen", von Prof. Bloch und „Weg und Ziel jüdischer Jugend", von Rabbiner Dr. Klein, Düsseldorf. Ueber den letzteren Vortrag fanden mehrere Heimabende statt. Rastatt. Der Jugendbund hatte die ganze Gemeinde zu einem Vortrag von Rabbiner Dr. Klein. Düsseldorf, über „Die jüdische Poesie des Mittelalters" eingeladen, der allgemeinen Beifall t'and. 3. neugründungen Die Bünde Bayreuth und Bai sin gen in Württemberg haben sich dem Verband angeschlossen. Dresden 1928! 1. Wir verweisen au! das auf der nächsten Seite veröffentlichte Preisausschreiben der Künstlerischen Arbeitsgemeinschaft des Jüdischen Jugendvereins Düsseldorf und bitten unsere Freunde, sich recht zahlreich daran zu beteiligen. 2. Wir legen den größten Wert darauf und bitten die Vereine, auch in ihrem eigensten Interesse, die ihnen zustehenden Mandate für Dresden voll auszunützen und zu diesem Zweck, wenn noch nicht geschehen, sofort Reisekassen anzulegen. Wir empfehlen den Vereinen dringend, ihre Delegierten für die Tagung nicht durch den Vorstand, sondern durch eine Mitgliederversammlung bestimmen zu lassen. Spendenliste Wir veröffentlichen unter dieser Rubrik fortlaufend alle eingehenden Spenden: M. M., Düsseldorf. 20 Mark. Hugo Spangenthal, Spangenberg, 10 Mark, M. Neuhaus, Spangenberg, 10 Mark, S. Löwenstein. Spangenberg. 10 Mark, Ernst Deutsch', Mainz, 6 Mark, Max Liffmann, Düsseldorf, 5 Mark, Kleestadt. Düsseldorf, 3 Mark, Frau W. P„ Mainz. 2 Mark. J. H„ Mainz, 2 Mark, P. M., Mainz. 2 Mark. Dr. Walter St.. Mainz. 2 Mark, Adolf Cohn. Neuß, 2 Mark, Frl. E. H„ Wiesbaden. 1 Mark, Frl. E. B.. Wiesbaden, 1 Mark, 0. D., Mainz. 1 Mark. J. D., Mainz, 1 . -ark, Ernst H. Mainz. 1 Mark, E. D.. Mainz, 1 Mark. Frau R. M., Mainz, 1 Mark, Frau Ludwig G., Mainz, 1 Mark. Dr. K. H.. Mainz, 1 Mark, Rechtsanwalt O. N.', Mainz, 1 Mark, Frau Dr. K„ Mainz, 1 Mark, Heinrich Sfigis'on, Gerresheim, 1 Mark, Kurt Amram. Düsseldorf, 1 Mark, Ernst Leicht, Düsseldorf, 1 Mark, Rosenberg, Düsseldorf, 1 Mark, Willner. Hilden, 1 Mark, Werner Frankenhuis, Düsseldorf, 1 Mark, Max Posner, Düsseldorf, 10 Mark, P. P., Düsseldorf, 10 Mark. Zusammen 93 Mark. Worauf Sie warten . . . Der altbekannte Purim-Preis-Masken-Ball In Euskirchen am 25. Februar 1928 _Jüdischer Jugendverein Euskirchen Redaktionsschluß am 20. Februar 1928

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