Der Jugendbund
- Journal
- Der Jugendbund
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 18 (7.10.1926)
- Date
- 1926-10-07
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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5. Bei allen Ueberweisungen ist unbedingt anzugeben, ob der Betrag für Zeitung oder Verbandsbeiträge zu verbuchen ist. Die Kassenverwaltung sieht sich bei etwaigem weiteren I passiven Verhalten der Vereine gezwungen, schwerwiegende Entschließungen zu treffen, die vor allem darin ihr unerfreuliches Ergebnis finden werden, daß die Zeitung nicht mehr in der regelmäßigen Folge und dem Umfange wie bisher er- | scheinen kann. Jedes Mitglied eines Vereins, vor allem aber die Vorstands- I mitglieder der Landesverbände und einzelnen Vereine, sollten •a sich zur vornehmsten Aufgabe machen, den Vorstand des Reichsverbandes und besonders die Kassenverwaltung bei ihrer Arbeit zu unterstützen7"djenn es dürfte kaum eine gleiche Organisation geben, die mit einem so geringen Ausmaß von Regiespesen auskommt, wie die unserige, und deren ganze Arbeit und bedeutendere Ausgaben lediglich für die Gesamtheit verwendet werden. Wir hoffen aus oben geschilderten Gründen, vor allem aber, da wir der Druckerei gegenüber einen bestimmten Termin zur Erledigung der laufenden Verbindlichkeiten zugesagt haben, daß dieser Appell nicht nutzlos verhallt. Ein jedes Mitglied fühle sich mitverantwortlich am Bestehen und Gedeihen des Verbandes! Verband der Jüdischen Jugendvercine Deutschlands, Abteilung Kassenverwaltung. Karl Goeritz. Rednerliste Wir stellen den Vereinen für das Wintersemester 1926/27 eine Rednerliste zur Verfügung, die in der Novembernummer unseres Organs fortgesetzt und ergänzt wird. Für sämtliche Redner kommt die Fahrtvergütung 3. Klasse eventuell Honorar oder auch angemessene kostenlose Unterbringung und Verpflegung in Frage. Unter der Rubrik „Bemerkungen" haben wir bei denjenigen Rednern, die Honoraransprüche stellen, das Wort „Honorar" vermerkt. Nähere Auskünfte bezüglich der Forderungen sind wir gern bereit auf Anfrage hin zu erteilen. Es empfiehlt sich überdies auch im Interesse der Kostenersparnis, vor direkter Verbindung mit dem Referenten wegen eventueller Zusammenstellung einer Tournee mit der Verbandszentrale in Verbindung zu treten. 1. Gemeinderabbiner Dr. phiL Felix Aber, Bremen, Altmannstraße 31. Themen: a) „Die Entwicklung des Humanitätsgedankens." b) „Popper-Lynkeus, ein jüdischer Techniker, als Verfechter des Humanitätsgedankens in Politik und Wirtschaft." c) „Der Prophet Arnos, ein Vorkämpfer wahrer Religiosität und sozialer Gesinnung." d) „Die religiösen Strömungen Vorderasiens im Zeitalter der Propheten." e) „Schecbina, ein Grundelement' jüdischen Gotteserlebens in der Hagada." Bemerkungen: Honorar. — Zeitpunkt: 8.—16. 1. 1927. 2. Alfred Auerbach, Leiter der Bühnenklassen an Dr. Bochs Konservatorium, Frankfurt a. Main, Fichardstraßc 32. . T h e m e.n : Aus eigenen veröffentlichten Schriften sowie Skizzen und Grotesken aus dem Manuskript. Bemerkungen: Honorar. 3. Referendar Herbert Felsenthal, Düsseldorf, Graf-Adolf- Straße 14. Themen: a) „Die Jugend in der Kunst." b) „Die Jugend in der Gemeinde." 4. J. Hülsen, Frankfurt a. Main, Arndtstraße 30. Themen: Jüdische: *) „Aegyptens Baukunst zur Zeit Moses." b) „Die Altfrankfurter Judengasse als Bau- und Kulturdenkmal." c) „Die Bauten von Babylon." d) „Ursprung und Entwicklung des Mögen Dowid und ähnlicher Ornamentsymbole der alten Zeit." e) „Rembrandts Bildnisse." f) „Bilder Rembrandts aus dem Alten Testament." Allgemeine: , a) „Neueste Baukunst." b) „Das Geheimnis der Form im künstlerischen Schaffen." e) „Die Ausgrabungen von Milet (Kleinasien)." d) „Felsenbauten in Aegypten nnd Westasien." e) „Die Baudenkmäler von Konstantinopel." f) „Stilwandlungen in der Architektur." ■ g) „Wege und Ziele in der Entwicklung der neueren kunstgewerblichen Zierformen." h) „Die sieben Weltwunder der Alten." i) „Die Farbe in Kunst und Kunstgewerbe." ■ Honorar. :1, Elberfeld, oismus.t Bemerkungen: Die Vorträge finden alle mit Lichtbildern statt.. — Honoiar. Rechtsanwalt Israel, Elberfeld, KL B T h e m e n a) „Buddhismus." b) „Mohammedann Bemerkungen: Honorar. Referendar Aribcrt de Jonge, Hamborn, Kaiser-Friedrich- Straße 30. Themen: a) „Der soziale Gedanke und das Judentum." b) „Jüdisches Wesen in] neuer deutscher Dichtung. c) „Ahasver in Deutschland,'' zur seelischen Lage des jüdischen Dichters. erfels." ubers.' Judenchristen," jüdische Witze." n, Elberfeld, Mozartstraße 23. udentum." de und Prophet unserer Zeit." e Juden in der Nachkriegs- (Zur gegenwärtigen (Aufgaben' der jüdid) „Das Werk Franz e) „Die Lehre Martin f) „Die Geschichte de g) „Jüdischer Witz un 7. Referendar Dr. Heinz K Themen: a) „Friedensidee und b) „Karl Krauß, ein J c) „Juste Milieu — literatur." d) „Jüdischer Journalismus. e) „Die Entwicklung der Völkjerbundsidee. 8. Henrik Landau, Wiesbaden, Rheingauerstraße 24. Themen: a) „Die Krisis im J udentum. Situation des Judentums.) b) „Jugend und Volksschicksal.' sehen Jugend.) c) „Untergang und Auferstehung." d) „Pessach und die judische Freiheitsidee." e) „König, Priester und Prophet im antiken Judentum." (Staat und Religion im Judentum.) f) „Die Epoche des babylonischen Exils und ihre Bedeutung für die Gegenwart." (Die erste jüdische Diaspora und ihre g) „Die Zeit d h) „Pharisäer und Sad Pharisäer?) i) „Rabbi Jochanan b|n Jawne." k) „Rabbi Akfba und die Zeit BaV Kochbas." 1) „Das Judentum und* die Kulturen der Welt." m) „Die messianische Idee." Bemerkungen: Honorar. | 9. Manfred Levisohn, Frankfurt a. M.j Elkenbachstraße 18IV. Hasmpnäer.' uzäer Bedeutung für die Gegenwart.) (Wer und was waren die Sakai und die Akademie von Themen: Jüdische Geschieht», straße 22. Themen a) „Judentum und det b) „Der Jude und die c) „Das Problem der wart." jüdische Persönlichkeiten und Dinge religiös-hemiletischer Art. Bemerkungen: Süd Deutschland als Reisegebiet wird bevorzugt. 10. Professor Dr. phil. nnd med. Erich Stern, Gießen, Schanzentsche Kultur." Gesellschaft." | \ jüdischen Einheit V in der Gegen- — 13 —