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Der Jugendbund · 1926-08-26 · 15 (26.8.1926) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
2 (1926)
Issue
15 (26.8.1926)
Date
1926-08-26
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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BEH JHGENDBUND ORGAN DES BEZIRKSVERBANDES JÜDISCHER JUGENDVEREINE WESTDEUTSCHLANDS UND DES RHEINISCH-WESTFÄLISCHEN BEZIRKSVERBANDES JÜDISCHER JUGENDVEREINE SdutfUeitung: Rabbiner Dr. Klein. Dasseldorf. Haroldstraüe 4 / Fernruf Nr. 7390 / Drude und Verlag: A. Gerisch Co., G. m. b. H.. Dasseldorf. WalUtroAe 10 / Alle Einsendungen redaktioneller und geschäftlicher Art an Dr. Klein, Düsseldorf / Anzeigenpreis: 0.15 Goldmark für die 6 gespaltene mm-Zeile / Bezugspreis: 15 Pfennig monatlich einschließlich freier Zustellung / Bestellungen nur bei der. Schrlhieitung oder den Vereinen f Erscheint alle 14 Tage Xjahrgan^^^)U^ Randbemerkungen für den Bezirksverband Wenn der Schriftleiter auf Ferienreise ist und das Redaktionsbureau neu tapeziert wird, außerdem aber alle Mitarbeiter infolge der Hundstage versagen — kostet es manchen Schweißtropfen, Euch die obligatorischen acht Seiten trotzdem zu bringen. * Seitdem die Verbandsmonatsausgabe in dem außerordentlich gesteigerten Umfang erscheint, scheinen es viele unserer Mitarbeiter nicht mehr für nötig zu halten, für die Bezirksausgabe Beiträge zu senden. Das muB anders werden. Wir erwarten vor allem auch^daß man es uns ermöglicht, mit der Tor mehr als einem Jahr begonnenen Artikelreihe über die Geschichte jüdischer Gemeinden im Rheinlande fortzufahren. Den Vereinsleitern sei hier in der Öffentlichkeit anempfohlen, im kommenden Winterhalbjahr regelmäßige Arbeitsberichte einzusenden. Sie mögen aber darauf achten, daß diese in gepflegter Sprache abgefaßt sind und das allgemein Gültige und für den Bezirksverband Nützliche aus der Vereinsarbeit hervorheben. Ein paar Worte über das Wandern. Beobachtungen in den letzten Monaten erfordern folgende Stellungnahme: Es ist richtig, daß viele unserer Vereine infolge ihrer Zusammensetzung nicht zünftig auf Fahrt gehen wollen und brauchen. Aber zwischen der Fahrt und dem Bummeln steht das Wandern. Wer's noch nicht weiß, lerne es von den Jugendbewegungsgruppen. Stöckelschuhe und HandköffeTchen gehören auch dann nicht zur Ausrüstung einer Wanderung, wenn Kochtopf und Klampfe fehlen. Zur kommenden Winterarbeit. Der Bezirksverband wird den Vereinsleitern die Zusammenstellung des Programms ziemlich leicht machen. An dieser Stelle mahnen wir die Führer dringend, ihre Vorbereitungen für die Heimabende und Ar» beitsgemeinsebaften recht sorgfältig zu treffen. Dazu gehöreni Rechtzeitige Beschaffung der Literatur, Heranziehung eines kleinen Kreises von Referenten; die Werbearbeit des Vereint muß vor dem Beginn der Wintertätigkeit liegen. Neuhinzukommende inmitten der Winterarbeit stören und werden selbst gehemmt. Vor ejnem halben Jahr etwa erließen wir an dieser Stelle einen Aufruf an die rheinischen Synagogengemeinden: „Faßt Eure jüdische Jugend in Gemeinschaften zusammen." Der Er» folg ist gleich Null. Noch immer fehlen Bonn, M.Gladbach und Krefeld in der Reihe der Vereinsstädte. Es nützt nichts, den Rabbinern und Vorständen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Hier muß eine viel intensivere Werbearbeit an Freunden und Bekannten durch die verantwortlichen Person« lishkeiten im Bezirksverband einsetzen. Mitteilungen des Bezirksverbandes J. Die Vereine Altenkirchen, Euskirchen, Elberfeld, Grevenbroich, Selters, Schweich und Trier werden ersucht, gemäß unserem letzten Rundschreiben bis zum 31. August diejenigen Vortragszyklen anzugeben, auf welche sie ihre Winterarbeit aufbauen wollen, im Behinderungsfalle aber die Gründe anzugeben, weshalb sie nicht nach den Richtlinien des Bezirksverbandes zu arbeiten gedenken. B, Es ist beabsichtigt, im Laufe des Monats September, zwischen oder nach den Feiertagen, noch einmal eine Sternwanderung aller Bezirksverbandsgruppen zu veranstalten. Die Bezirksverbandsleitung erwartet umgehende Vorschläge über die Wahl des Ortes; sie selbst denkt sui den Mittelrhein. k\ Di« Bezirksverbandsleitung erwartet nunmehr wieder regelmäßige Arbeitsberichte sämtlicher Vereine. (Siehe auch Randbemerkungen.) I.A.: Herbert Felsenthal. Zur gefl. Beachtung! Folgende Vereine zeigen in dieser Nummer ihre Veranstaltungen an: Dierdorf, Dusseldorf, Grevenbroich, Westerwald, Jülich, Duisburg, Hamborn, Herne I. W., Recklinghausen.

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