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Der Jugendbund · 1926-07-29 · 13 (29.7.1926) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
2 (1926)
Issue
13 (29.7.1926)
Date
1926-07-29
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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BEB v > ORGAN DES BEZIRKS VERBANDES JÜDISCHER JUGENDVEREINE WESTDEUTSCHLANDS UND DES RHEINISCH-WESTFÄLISCHEN BEZIRKSVERBANDES JÜDISCHER JUGENDVEREINE Schrlfllellung: Rabbiner Dr. Klein, Düsseldorf. Haroldstra6e 4 / Fernruf Nr. 7390 / Drude und Verlag: A. Gerisch S Co.. G. m. b. H.. Düsseldorf. Wollstralse 10 / Alle Einsendungen redaktioneller und geschäftlicher Art an Dr. Klein. Düsseldorf / Anzeigenpreis: 0.15 Goldmark für die 6 gespaltene mm-Zelle / Bezugspreis: 13 Pfennig monatlich einschließlich freier Zustellung / Bestellungen nur bei der Schrtftleitung oder den Vereinen / Erscheint alle 14 Tage 2. Jahrgang DÜSSELDORF, DEN 29. JULI 1926 Nummer 13 Führertagung des Bezirksverbandes der jüdischen Jugendvereine Westdeutschlands am Sonntag, den 18. Juli 1926, In Bonn i Der Bezirksverband glaubte, von der Veranstaltung einer größeren Delegiertentagung in Anbetracht dessen, daß di« Reichsdelegiertentagung in Düsseldorf die Vertreter ungefähr aller Vereine vereinigt hatte, absehen zu können und die Vorbesprechung für die Gestaltung unserer Winterarbeit und die Erledigung organisatorischer Fragen im engsten Kreise der Führer vornehmen zu können. Im Sitzungssaal des Gemeindehauses der Bonner Synagogengemeinde versammelten sich bei und trotz glühender Sommerhitze die Vertreter folgender Vereine: Aachen, Düren, Düsseldorf, Euskirchen, Grevenbroich, Hamm a. d. Sieg, Köln, Kreuznach und Trier, ferner der Geschäftsführer des Reichsverbandes und als Vertreter des Rheinisch-Westfälischen Be- Eirksverbandes, Aribert de Jonge. , Rabbiner Dr. Klein eröffnete die Sitzung«mit einem kurzen SrfTiaTtrnisbericht, dem zu entnehmen ist, daß di« Bezirksvarbandsieitung die nur noch auf dem Papier stehenden Vereine zunächst aus ihrer Liste gestrichen hat, wenn der Berirksverbana^vauch ihre Wiederbelebt r.g zum kommenden Herbst im Auge behält und teilweise bereits vorbereitet hat. Daher kommt es, daß der Westdeutsche Bezirksverband zahlenmäßig zurückgegangen ist, anderseits aber auch nur noch •us regelmäßig arbeilenden Bünden besteht. Aus den anschließenden Berichten der Bezirksgruppen und Vereine war denn auch zu entnehmen, daß mit einer gewissen Beständigkeit gearbeitet wird, daß der Kreis der aktiven Mitarbeiter in den einzelnen Bünden wächst und das Niveau der Besprechungen sich langsam hebt. Insbesondere konnten die Vertreter von, Aachen und Düsseldorf von erfreulichen Fortschritten ihrer Arbeit berichten. Im Westerwald ist, wie bereits mehrfach in diesen Blättern geschildert wurde, eine neue Form der Arbeit auf dem Lande gefunden worden. Man verzichtet dort auf die Arbeit der Jugend in den einzelnen Bünden und beschränkt sich in den Einzelbünden auf die Veranstaltung einiger Vorträge und die Abhaltung von Festen, an denen dann die gesamte Gemeinde Anteil nimmt Der Jugendliche Kern ist für die ganze Bezirksgruppe zu einer einzigen Arbeitsgemeinschaft zusammengefaßt worden, die sich In regelmäßigen Abständen an einem Ort trifft und die eigentlich« Jugendbundärbeit leistet. Es ist dies eine beachtenswert« Form der Landarbeit, die von den Landvereinen anderer Verbände übernommen werden sollte. Aus der Aussprache ist dann weiter hervorzuheben, daß die meisten Führer die Schriftleitung der Zeitung einer Kritik unterzogen, und von mehreren Seiten wurde über das Niveau der Artikel, namentlich in der Verbandsnummer, geklagt, da di« größere Anzahl der Mitglieder nicht folgen könne. Von andere«- Seite wurde die Abstrakheit dar Themen bemängelt und ein« größere Aktualität der Artikel, insbesondere ständige Auseinandersetzung mit Tagesfragen, gefordert; besonders vermißt« man ein« politisch« Rückschau. Für die kommende Winterarbeit verlangen die Landvereine reger« Unterstützung durch Redner und Bereitstellung von Buchmaterial für die Veranstaltung von Heimabenden. Andere glauben, die Behandlung von Tageslragen in den Mittelpunkt der Heimabend« des kommenden Winters stellen zu müssen. .Nach der Aussprach« erfolgte die Wahl, die ohne große Auseinandersetzung folgendes Ergebnis hatte: L Vorsitzender: Levi Wolf, Köln, Richard Wagnerstraße 37, Telephon Rheinland 6593. Geschäftsführerin: Hedi Strauß, Köln, Richard Wagnerstr. 24. 2. Vorsitzender: Rabbiner Dr. Schönberger, Aachen, Wilhelmstraße. *< Schriftleitung der Zeitung und Kassenverwaltung: Rabbiner Dr. Klein. Düsseldorf, Haroldstraße 41, Telephon 7390. Bezirksgruppe Düsseldorf (Düsseldorf, Elberfeld, Gladbach, Rheydt): Mine Meyer, Düsseldorf, Schützenstraße 19. Bezirksgruppe Aachen (Aachen, Düren, Jülich, Euskirchen, Geilenkirchen): Paul Kaufmann, Aachen, Eilfschornstein- Straße. Bezirksgruppe Köln (Köln, Bonn, Meckenheim, Siegburg): Willi Katz, Köln, Sterngasse 8. Bezirksgruppe Westerwald (Altenkirchen,' Dierdorf, Hachenburg, Hamm, Selters): Kurt Hirsch, Hamm a. d. Sieg. Bezirksgruppe Mosel (Trier, Schweich, Wittlich): Dr. Robert Salomon, Trier, Krahnenstraße 2—3. Bezirksgruppe Kreuznach (Hunsrück): Richard Rauncr, Kreuz nach, Rüdesheimer Straße. Unter Leitung des neuen Vorsitzenden begann die Be sprechung über festliegende Richtlinien für eine gemeinsam! Winterarbeit. Herbert Felsenthal versucht«, unter Berück sichtigung der in der allgemeinen Aussprache dargelegten Zur gefl. Beachtung! Folgende Vereine zeigen in dieser Nummer ihre Veranstaltungen an: Dierdorf, Düsseldorf, Jülich, Köln, Duisburg, Hamborn, Herne, Keddinghausen. — l —

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