Der Jugendbund
- Journal
- Der Jugendbund
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 2 (25.2.1926)
- Date
- 1926-02-25
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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König: Hängt den Hamm (stürzt for Vorsprecher: Und errichtet für M Achasch verosch Bedrängers der vor den König, ihr sei. — Mordcchai (in König nahm sei hatte und gab i ein zum Herrn i vor deSn Könige Esther: Gefällt es vor seinen Aug widerrufen die ertragen, daß U nicht ertragen König: Schreibet es euch' gefällt, Haman selbst daran! )• sie hängten den Haman an den Pfahl, den er irdechai, und am selben Tag gab der König Esther, der Königin, das Haus Hamans des Juden, in ihre Gewalt. Und Mordechai kam denn Esther hatte ihm nun gesagt, wer er prächtigem Mantel, tritt zum Thron): Und der len Siegelring, den er dem Haman gegeben n Mordechai. Und Esther ssatzte Mordechai ber das Haus Hamans, und Esther fiel wieder und flehte zu ihm also: dem Könige und habe ich Gunst gefunden n, so mögen Schreiben erlassen werden, zu Jcfehlc Hamans. Denn ich könnte es nicht heil geschähe meinem Volke. Ich könnte es u sehen den Untergang meiner Brüder, im Namen des Königs für die Juden, wie und ihre Feinde will icti geben ganz in ihre großer Beteiligung Die leitenden C .lugendpfarrcr Sud Prof. Dr. Lewandc (Wohlfahrtspflege), wesen), Frl. Israel Am Donnerstag den 4. Februar, veranstaltete der Reichs ausschuß der dettschen Jugcndvcrbänd Wohlfahrt eine inposantc Kundgebung .lugend Hand. Und nehmet eilende Boten, zu tragen die Botschaften an alle Statthalter und Satrapen durch alle Provinzen meines Königreiches, und alles soll gesiegelt sein mit meinem königlichen Siegelring. Vorsprecher (Klopft. Kreis schließt sich.); Und alles wurde geschrieben im Namen des Königs, und die Boten - eilten durch alle Lande des Königreiches zu den Satrapen, zu den Landpflcgcrn und zu den Oberen des Landes. Und es ward verkündet, daß der König seine Hand schützend halte über die Juden. Am 13. Tage des 12. Monats, das ist der Monat Adar, wurde das Schreiben bekanntgemacht an alle Völker des Königs Achaschverosch. Und wo das Wort des Königs anlangte, war Freude und Lust bei den Juden, Festmahl und Festtag. Zur Erinnerung aber an den 14- und 15. Tag des Monats Adar, den Tagen, die durch Purim — die Lose bestimmt waren zur Vernichtung der Juden, und die nun zu Freudentagen für das ganze jüdische Volk geworden sind, halten wir Juden bis auf den heutigen Tag das Fest Purim. Freizeit der Jugend in Berlin unter führender Persönlichkeiten der Jugendür die Freizeit der edanken wurden wirksam dargestellt durch crow, Oberin v. Tiling (Frauenbewegung), wski (Gesundheitswesen), Graf Lerchcnfeld Gewerbeoberlehrcr Heinrich (Berufsschul- (Soziale Reform) und Jugehdsckretär Ollenhauer (Jugendwohl ahrt). Es wurden vor den verschiedensten Gesichtspunkten aus die Gefahren geschildert, die aus einseitiger Berufsbelastuhg ohne Erholungsmö; lichkeit entstehen. Besonders lehrreich war das Referat Lewardowskis —, der unter anderem hinwies auf die Beunruhigung des Nervensystems, Schädigung durch weite Wege, kalte MahUeitcn im kritischen Alter der Entwicklung, auf die Zeit des rapiden Längenwachstums, wo zum Ausgleich die inneren Organe besonderer Pflege bedürfen. Dazu kommt die besondere heutige soziale Not mit ihren Folgeerscheinungen, schlechte Besoldung, mangelhafte Wohnung und Kleidung. Als Gegengewicht; sind die Leibesübungen zu betonen, insbesondere das W4ndern. Außerordentlich fördernd hat der Ausbau der Jugendherbergen gewirkt, deren es heute schon über 2000 gibt, Weitere Ausführungen betonten, wiel das Zeitalter der Maschine zur Mechanisierung der Persönlichkeit geführt habe. Die Belehrung i i den Fortbildungsschulen darf nicht außerchenstunden, sondern muß in dieser rden. Nicht bloß die Maschine bedarf der halb der 4 8 Wo Zeit abgehalten wc Pflege, sondern vielmehr der Träger der i lebendigen Arbeitskraft. Schließlich nommen. Es heißi darin unter anderem: Ueberzeugt von haftes Leben, und zureichende Freize Volkskraft gefährd darstellt, von dem wurde einstimmig cirje Resolution angedem Rechte der Jugend auf ein jugendüberzeugt von der Tatsache, daß eine unt der Jugend die Erhaltung! der deutschen :t und einen Raubbau .in der1 VoI'-'-ile wir erst in Zukunft Leistungen erwerben müssen, ersuchen v ir die Reichsregicrung, gen, die deutschen die Landesregierunpolitischen Parteien und die deutsche Oeffentlichkeit, sicli für eine gesetzliche Erfüllung der folgenden Forderungen einzusetzen: 1. Grundsätzliche Ausdehnung der_ Schutzbestimmungen für die Lehrlinge und jugendlichen Arbeiter und Angestellten auf das Alter vom 14. bis zum vollendeten 18. Jahre. 2. Drei Wochen bezahlte Ferien für erwerbstätige Jugendliche (einschließlich Lehrlinge) unter 16 Jahren, und zwei Wochen bezahltq Ferien für erwerbstätige Jugendliche (einschließlich Lehrlinge) zwischen 16 und 18 Jahren. 3. Festsetzung einer Arbeitswoche von höchstens 48 Stunden. 4. Beginn der sonntäglichen Arbeitsruhe mit Samstagmittag oder Gewährung eines freien Nachmittags in der Woche. 5. Festsetzung ausreichender Arbeitspausen. 6. Verbot der Nachtarbeit für Jugendliche. Weiter heißt "es in dieser Entschließung: Wir sind überzeugt, daß die Erfüllung dieser Forderungen der deutschen Volkswirtschaft nicht zum Nachteile^ sondern vielmehr zum Vorteile wirkt, da eine ausreichende Freizeit die Jugendlichen an Leib und Seele zu kräftigen und dadurch ihre Arbeitsfreudigkeit und Leistungen zu heben vermag, — Die Organisationen erklären schließlich, sie werden sich miUallen Mitteln dafür einsetzen, daß die Jugendlichen ihre Freizeit förderlich verbringen. Die Vorträge wie die Resolution wurden mit lebhafter Zustimmung aufgenommen. In einer Sitzung der deutschen Jugendverbände am 3. Febr. wurde! dasselbe Problem behandelt. Es referierte Pfarrer Donndorf, Hamburg, über J u g e n d - und Erholungsheime der Jugendbünde, und es wurde ein Unterausschuß eingesetzt, der Richtlinien für die Finanzierung, Verwaltung und Einrichtung solcher Heime auszuarbeiten und außerdem Vorschläge zu machen hat, wie auf die Landesregierungen und Kommunen eingewirkt werden kann, um sie zu einer stärkeren Initiative bei der Schaffung von Jugendheimen zu veranlassen. Ein Vortrag befaßte sich mit der Ausbildung von Jugendführern innerhalb der Jugendverbände. Im Frühjahr 1927 soll eine große Ausstellung „Die Freizeit der Jugend" veranstaltet werden. Auch die Januar-Nummer der Zeitschrift „Das junge Deutschland" enthält hauptsächlich Ausführungen über die Themen „Freizeit" und „Gesundheitsfragen der Jugendlichen". Nobel, Berlin. _ Angeschlossene Arbeitsnachweise und Stellenvermittlungen des Kartells der jüdischen Arbeitsnachweise des J.F.B. Das Kartei weise des Jüdis von Elberfeld nacl verlegt. Es teilt Abwicklung zu c fragen, Bewerbun gtn der Jüdischen Arbeitsnachdhen Frauenbundes hat die Geschäftsstelle Berlin C. 2, Rosenstraße 2 — 4, t: Um eine Vereinfachung und schnellere glichen, bitten wir, in Zukunft alle An- und Angebote an die nächstgelegenen örtlichen oder Bezirksarbeitsnachweise und Stell c n Vermittlungen, deren Adressen hier folgen, zu richten. Diese, unserm Kartell angeschlossenen ^Arbeitsnachweise und Stellenvermittlungen geben — falls sie Angebote und Bewerbungen nicht befriedigen können — dieselben ohnehin an das Karieil weiter. 11 —