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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 50

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
11 (1920)
Issue
2 (6.1920)
Date
1920-06-01
Page
Seite 50 (sequence 24)
Language
German
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50 K*tfj und ßtftörtt wurde, so daß dieser Versuch als ein vollkommener Erfolg gebucht werden darf. , Neben diesen Besprechungsabenden haben nur mit einem fortlaufenden Kurs Lurch die jüdisch« Geschichte, vom babylonischen Exil beginnend, angefangen, der bis zur Neuzeit fortgesetzt werben soll. Die Besprechung des Wochen- . abschnittes, die während des Winter« jeden Freitag abend statt fand, ist nunuiehr aus den Pchabvesnachmittag verlegt; im Anschluß daran findet ein Literaturzirkel über Werke von Msen und Björnson statt. Besonderes Augenmerk wurde ferner dem Ausbau her Wander- und Jugendgruppen zugewiesen. Die Wandergruppe hat, obwohl eng mit dem Verein verknüpft, ihre eigen« Verwaltung mit einem Wandercbmann an der Spitze; besonder» bewährt hat sich die Trennung der großen Grupp« für di« Wanderungen in kleinere Abteilungen, die sich hier und da bei Treffahrtcn vereinen. Nur der Heimabend, durch musikalisch-deklamatorische Darbietungen, Laulenfpiel, gemeinsames Singen und Einüben von Wanderliedern findet für alle gemeinsam srair. - Tie Jugendgruppen sind in Knaben- und Mädchenabteiluiigen, diese wieder nach Altersstufen getrennt. Ihre Tätigkeit erstreck! sich nuf Heimnachmitlag«, lvobei besonderer Wert aus di« religiöse Ausgestallung des Schabbesnachmiiiags gelegt wird, Wanderungen und Veraiistallungcn von kleinen Feiern an frohen Festtagen. Zusaminenfassend fiten ivir mit Freude auf unsere seit einiger Zeit so stark erhöbre Arbeit und bosicii, in unseren neuen Räumen, die ivir vor einiger Zeit bezogen, eine neue Jugend beranbildcii zu können. Friedbkrg i. H. Nach kaum halbjährigem Bestehen über ein ersolgreiches Wirken des neu gegründeten I. I. B. zu berichten, wäre verfrüht. Es sei daher nur ein kurzer Bericht über seine'bisherige Tätigkeit gegeben. Das Fehlen eines eigenen Heims beeinträchtigt bier wie überall die Arbeit außerordentlich Trotzdem sind wir an zirei Abenden in der Woche zusammengekommen; einer war der Beschäftigung mit jüdischer Geschichte und Literatur gewidmet. Herr Lehrer Ehrmann leitete dielen Kursus und vcrmiuelle n»s aus dem reichen Born seines Wissens die Ereignisse aus der Zeit von 1700 bis heule. BereinSanxelegcnbeiten, Besprechung von Tagessragen usw. schlossen den Abend. Der andere Abend dienl« der Geselligleit. Im Anschluß an kurze Referate von Mitgliedern aus Geschichte und Literatur folgten Vorlesungen aus der alten und modernen jüdischen Literatur, wurde» Musikvorträge, Rezitationen gehalten und gemütlich der Zusammenhang unter der jüdischen Jugend gefördert, was hier besonders für das Bestehen des Vereins von Bedeutung ist. Gin wohlgelungenes Kinderfest zu Chanukka und «in« reichhaltige Purimfeier förderten dies« Absicht. Ganz besonders anregend wirkten die Vorträge >

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