Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 10 (1919)
- Issue
- 2 (5.1919)
- Date
- 1919-05-01
- Page
- Seite 263 (sequence 239)
- Language
- German
- Belongs to
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263 ein Mensch. Es ist zunächst dee Antrag gestellt worden, die Dringlichkeit für diesen Antrag anzuerkennen, d. l,.. daß wir zunächst.dariiber beraten. Wer dafür ist. daß der Antrag noch auf die Tagesordnung gestellt wird, den bitte ich, die Hand zu erheben. — Ich bitte um die Gegenprobe. — Das ist abgelehnt. Ich bitte dann Herrn Cohn, daß er dein Vorstand die Sache als Material überweist. Siegbert Cohn-Berlin: Dann muß dem Vorstand die Sache alr- -Material überwiesen 'werden, und ich frage an, ob ich noch einige sonstige kurze Anregungen geben darf. Vorsitzender vr. Apfel: Wir können uns nur an die Tagesordnung halten. Wohin soll eine Telegiertenversammlnug führen, ivenn jeder am Schluß noch irgendetwas Vorbringen will! (Siegbert Cohn: Etwas Praktisches!) — Wir haben ohnehin so viel Praktisches gehört! Herr Cohn, tun Sie mir den einzigen Gefallen! Wir müssen Schluß machen. Sie sind doch im Vorstande und können die Sache dort Vorbringen. ' , Vorsitzender Dr. Apfel: Die Tagesordnung' ist erledigt. Zu- .iammenfassend darf ich wohl sagen, daß diese Tagung unserer Peivegung einen «nächtigen Impuls gegeben hat. (Stürmischer Beifall).. Sie ruht jetzt auf starkem Fundament und dieses Fundament ist errichtet worden zwar nach heißen Stürmen, aber auf der siä)crsten Grundlage, die es gibt: Auf dem Brudergefühl, das uns alle um- 'chlingt. (Stürmischer, stch immer erneuernder Beifall).! Ich fordere Sie auf, sich zu erheben und mit mir in den Ruf einzustimnren: Unser lieber Jugendverband, er lebe hoch, hoch, hoch! lTie Versammlung stimmt begeistert in das Hoch ein). Die Tagung ist geschlossen. - Rechtsanwalt Kaufmann-Mannheim: Meine Damen u«w Herren, einen Augenblick noch! Gehen Sie bitte noch nicht auseinander! Ich glaube im Sinne aller zu reden, tvenn ich hiermit unserem verehrten Verbandsvorsitzenden, dem Leiter des wirklich ersprießlichen unanstrengenden Delegiertentages, unseren herzlichsten Dank für die radellose Art und Weise ausspreche, wie er die Verbandsgeschäste durch die Klippen und Fährnisse, die wahrlich in großer Anzahl Vorlagen, hindurchgesteuert hat. Ich möchte, es kurz machen und fordere Sie auf: ebenso wie unser Verband, so lebe auch sein Leiter, , unser Herr I>r. Apfel hoch, hoch, hoch! (Die Versammlung stimmt unter lebhaftem Beifall in das dreimalige Hoch ein.) Vorsitzender Dr. Apfel: Auf Wiedersehen! Schluß 9-^ Uhr. '