Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 10 (1919)
- Issue
- 2 (5.1919)
- Date
- 1919-05-01
- Page
- Seite 234 (sequence 210)
- Language
- German
- Belongs to
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234 Gerson-Duisburg: Nach der Wahl von Fräulein Meyer zieh« ich meinen Antrag zurück. Vorsitzender Dr. Apfel: Es liegen keine Wortmeldungen mehr i or. Es ist beantragt, die vorliegende Liste, ergänzt noch durch Fräulein Tina Meyer, en bloc anzunehmen per Akklamation Wideripruch erhebt sich nicht. — Ich stelle die einmütige Annahme fest und frage die Betreffenden, soweit sie hier anwesend sind, ob irgend jemand von den Genannten die Wahl nicht annimmt.— Das ist nicht ' rer Fall. Wir haben wieder einen Vorstand. Es tritt nunmehr eine Teepause von 30 Minuten ein. (leopause von 6‘, j bis 6*ji Uljr.) Vorsitzender I)r. Apfel: Tie Verhandlungen sind wieder eröffnet. Zunächst eine Bemerkung erfreulicher Natur. Punkt 9 Uhr beginnt hier im Logenhaus der Kommers.^ Zu diesem Kommerse wird dank der Liebenswürdigkeit des Berliner Jugendbundes, an der der Verband ein bischen beteiligt ist. Ihnen auch ein kleiner, allerdings bescheidener Imbiß geboten toerden. Wir fahren nunmehr in der Debatte fort. Ich bitte Herrn P>. Alexander, den Rest seines Satzungsberichtes mit möglichster Kürze zu erstatten. Pr. Alexander-Berlin: Meine Damen und Herren, ich nehme an. daß Sie keinen Wert darauf legen, sämtliche Anträge, die hier eingegangen sind, zu hören. Ich glaube, ich brauche Ihnen nur das zu sagen, was wir angenommen haben. Da habe ich Ihnen nur noch eins zu sagen. Wir haben beschlossen, den 8 8 umzuändern und zwar ihm folgende Fassung zu geben: > Ter Vorstand regelt vor jeder Delegiertentagung rechtzeitig die Höhe der den Telegierten zu erstattenden Kosten. Es hört sich nicht schön an, wie da stand: Die Verbandskasse trägt nach Möglichkeit die Reise- und Aüfenthaltskosten. Andererseits können wir dem Verband bei seiner Finanzlage nicht zumuten, ohne weiteres die gesamten kosten zu tragen. Deshalb scheint uns dieser Ausweg am zweckmäßigsten. Tas ist die einzige Aenderung. die wir Ihnen noch vor- ' zuschlagen haben. Vorsitzender Pr. Apfel: Namens der Verbandsleitung kann ich mich mit diesem Vorschläge einverstanden erklären. Die Versammlung auch? (Zustimmung.) Bravo! (Heiterkeit.) I>r. Alexander: Das sind alle Aenderungen, die wir vorzuschlagen haben. Was sonst noch an Anträgen eingegangen ist, möchten wir nicht zur Annahme empfehlen. Vorsitzender Pr. Apfel: Also, 'es liegt der Antrag vor, den anderen weiteren Anträgen zur Satzungsänderung nicht mehr nachzugehen. Werden noch weitere Anträge gestellt? Rechtsanwalt Pasch-Berlin: Ich möchte bloß auf einen kleinen Schönheitsfehler des Herrn Vorsitzenden aufmerksam machen. Indem Sie 8 2 gestern mit so rapider Geschwindigkeit angenommen bekamen, wurde übersehen, daß der letzte Absatz des 8 2 bereits wörtlich in 8 H steht.