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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1919-05-01 · 2 (5.1919) · p. Seite 229

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
10 (1919)
Issue
2 (5.1919)
Date
1919-05-01
Page
Seite 229 (sequence 205)
Language
German
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229 l •»' Vorsitzender Dr. Apfel: Ich habe tzar keinen Anlaß, Herr »königsberger, nach Ihren Erklärungen nicht das zurückzunetzmen, was ich zu diesem Falle gesagt habe. Aber ich muß bemerken: Herr Dr. Krombach führt neben mir hier in bewunderungswürdiger Weise peinlich und korrekt die Rednerliste. Ich bin Zeuge davon, welche Einflllsse von allen Seiten auf ihn einstürnien, um Bevorzugungen zu erhalten. Herr Dr. Krombach lehnt solche ab. Herr Rechtsanwalt Königsbergs hatte sich geirrt, er stand als erster Redner zur Sache hier. Aber die Debatte ist geschlossen. (Zuruf: Rein, zum Referat Langel) Ich präsidiere^vor einem Parterre von kleinen Königen, die alle gern, zu Worte kommen möchten. Ich mache es Ihnen doch so mundgerecht, wie es irgend geht. Also wollen wir ruhig sein! Nun zu 8 3! I)r. Alexander: § 3 Ziffer 3. Beim zweiten Absatz, der anfängt: „Der Vorstand ist berechtigt", ist der zweite Satz zu streich?»: „Bei dieser Zuwahl ist darauf Rücksicht zu nehmen, daß, sämtliche anerkannten Bezirksverbände im Vorstande durch * stimmberechtigte Delegierte vertreten sind." Wir haben ja eben bereits festgestellt, daß sämtliche Vertreter stimmberechtigt sind. Der letzte Satz dieses Absatzes soll.nun so geändert werden: „Der Vorstand bestellt einen aus seiner Mitte zu wählenden Geschäftsführenden Ausschuß. Der Vorstand ist verpflichtet, den Ausschuß zu bestellen." Im letzten Absatz muß es heißen: „Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 5 stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind." Vorsitzender Dr. Apfel: Jetzt steht 8 3 fest. Und nun bin ich der Ansicht — und das ist der Wunsch vieler Delegierten, speziell derer, die nach der Frankfurter Richtung nach Hause fahren müssen —, daß wir jetzt einmal zunächst, nachdem der 8 3 feststeht, die Vorstandswahl vornehmen, damit wir nachher sagen können, daß die betreffenden Damen und Herren wirklich von dem Vertrauen einer vollzähligen Delegiertenversammlung getragen sind. Sie hatten zu diesem Zweck eine vorbereitende Kommission gewählt, Berichterstatter ist Felix Meyer. Ich bitte ihn, den Bericht zu trennen! Zunächst ist nach'der neuen Fassung der Satzung ein persönlicher Vorsitzender zu wählen. Ich bitte Lichtenberg, den Vositz zu übenehmen. (Geschieht.) Stellvertretender Vorsitzender Rechtsanwalt Lichtenberg: 'Ich bitte um Vorschläge für den ersten Vorsitzenden. (Lebhafte Rufe: Wiederwahl)- Es ist Wiederwahl vorgeschlagen worden. (Zuruf: Meyer muß berichten!) Dann gebe ich vor der Abstimmung das, Wort Herrn Meyer. ' Felix Meyer-Frankfurt a. M.: Meine Damen und Herren, die Versammlung hat mir bereits durch die Zwischenrufe, die eben erfolgt sind, diesen Bericht sehr einfach und sehr kurz gemacht. Die Kommission schlägt Ihnen einstimmigvor, unseren langjährigen, bewährten ersten Vorsitzenden, Herrn Dr. Alfred Apfel, durch Akklamation als ersten Vorsitzenden wiederzuwählen.. (Stürmischer, changanhaltender allseitiger Beifall.) Meine Damen und Herren, jedes Wort, das ich hinzuzufügen hätte, wäre überflüssig, besonders für diejenigen, die die meisterliche Geschäftsführung, die unser Freund Alfred Apfel gestern

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