Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 8 (1917)
- Issue
- 6 (10.12.1917)
- Date
- 1917-12-10
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Müieilunsfen des Yerftandesder jüdiscßen Jugfcndvereine Deutschlands liest 6 Berlin, 10. Dzzember 1917 8. Jahrg. I Inhalt: 3um 6d'it.Stil« 161 H. hnung bts nii*r? in »>I )u »nb. Dom 6(1). Recl.runjsril l rot. Er C*l)«n . „ 162 Elf ni fgabtn I er ILd (dien |u|tn6. Eon Er. Kur Nl-Iinber.. I. . „ 176 Mein weg zum Clja f.bl; mus. Eon Er. ITIariin Bubsr.. „1*1 fln unsere lüdiiiNen Solba'tn zum Cgarukkdblt't I Don Rabtircr ProltFsr Er Werner, manchen..1. . „ 161 Ein Britt bon Set, sustizrii Er. Eugen Euch;.[. . „ 203 Olli de unk yeimel. Von 8«l). lustlzril Er Eu|<n Fuj i. Ile Rail«. Von Pr*f. Dr. Frarw Oppenheimer .. Seite 2Ct Ce.en>frinnerung<n von 6«h. Oter- IflbtKDes Kaltnbarlum. Von Fabius „ 251 fördert, li ft*.;. 3um Geleit. Vor einiger Zeit erzählte der Fabrikant Siegfried Schwarzenberger ans Stuttgart der Leitung des Jugendverbandes, daß er den Wunsch habe, das Andenken feines am 26. September 1916 im Alter oon zwanzig Jahren gefallenen Neffen Max Bloch! aus Sulzburg in Baden den er' an Sohnesstatt liebte, in einer den Anschauungen des Verstorbenen entsprechenden Weise zu ehren. Er hob die begeisterte Liebe des Verewigten zum Judentum hervor und insbesondere die tiefen Eindrücke, die er für seine Ideale aus der Lektüre guter Schriften . - Gibt es eine schönere daß unserer Anregung empfangen habe. Ehrung dieses jungen Mannes, als dadurch, folgend, mit dieser Sonderausgabe unserer Zeitschrift der Heißhunger der jüdischen Soldaten des deutschen Feldheeres nach geistiger Kost, die ihnen Rückhalt in den schwierigsten Lagen gewähren soll, wenigstens zu einem Teil gestillt wird? Wir benutzen die Gelegenheit, um die Glaubensgenossen auf das Eindringlichste zu bitten, uns in dem Bestreben, die jüdischen Soldaten mit Lektüre zu versehen, mtsprechend dem Beispiele des Herrn Siegfried Schwarzenbssrger durch Zuwendung von Geldmitteln zu unterstützen. Es ist eine aus vielen Gründen beklagenswerte Tatsache, daß die jüdischen Soldaten bisher nur sehr wenige Schriften 1 >