Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 8 (1917)
- Issue
- 5 (1.11.1917)
- Date
- 1917-11-01
- Page
- Seite 154 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— 154 — Felbpoftbriefe. Dem Verbände herzlichen Dank für die guten Wünsche und die schöne Bücherspende. Geistige Kost ist unS ein Bedürfnis, wie wird sie 'erst begrübt. wenn sie jüdischen Inhalts ist. wenn uns aus jüdischer Quelle neu« Kraft zuströmt, die wir im Kampfe so nötig brauchen. Genau so sehr hat uns seiner Zeit das Wiedererscheinen unserer .Mitteilungen" erfreut. Ein kraftvoller Geist spricht aus ihnen, ein starker Wille, die gesamte jüdische Jugend zu einer geschlossenen Kampffront zu vereinigen. Die schwere Schule des Krieges wird, wie wir zuversichtlich bosscn dürfen, eine gut disziplinierte Mannschaft unserer Bewegung zu. führen. Ausgabe der Vereine wird es sein, jedem einzelnen das geistige Rüstzeug zu geben, damit er. wie im Kriege, wenn führerlos, auch selbständig zu handeln im Stande sein wird. Für uns. die wir draußen stehen, und uns eins wissen mit den Bestrebungen unserer Verbandsleitung, wird es die oberste Pflicht sein, soweit cs uns möglich ist, für unsere Sache neue Kräfte zu werben. Es ist noch viel zu tun. und sehr häusag bedarf es nur einer leisen Anregung, um da» Interesse zu wecken. So werden wir wohl die rechte Art des Dankes abstatten für die Gaben des Verbandes. Wir kämpfen weiter unbeirrt wie bisher — fürs Vaterland — für» Judentum. Der Verbandsleitung herzlichen Gruß! Unteroffizier M. Weil. Mitglied des I. J.-B. Lörrach « » * .Mit der Ueberscndung der Liebesgabe haben Sie mir, wie wohl jedem im Felde stehenden Verbandsbruder, eine besondere Freude bereitet, und danke ich Ihnen recht herzlich dafür. Möge der Verband einem jede» jungen Juden das sein, was er mir ist: Meine Freude in der Vergangenheit, mein Stolz in der Gegenwart und meine Hoffnung in der Zukunft zum Segen der gesamten Judenheit. Möge die Zeit nicht mehr fern sei», in der wir alle in Frieden den Idealen des Verbandes nachstreben können. Hans Herzberg. Mitglied des Jugcndoereins Luvwig Philippson. Magdeburg.