Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 8 (1917)
- Issue
- 4 (10.9.1917)
- Date
- 1917-09-10
- Page
- Seite 125 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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— 125 — Heims für unseren Verein. Ter Mangel eigener Räume, über die wir zu jeder Zeit i nach unserem Belieben verfügen konnten, hatte die Vercinstätigkeit sehr beeinträchtigt. Es war uns! zum Beispiel nicht möglich. Freitagabende eirtzurichten, oder Kurse in jüdischer Geschichte, im Hebräischen, in Staatsbürgerkunde abzuhallen, sü - die wir zwar geeignete Kräfte genug zur Verfügung hatten, nicht jedoch passende Räume. So kam cs, daß unsere innere Isrbeit sich aus Vorträge und gesellige Veranstaltungen beschränken muhte. Tiefe Behinderung in der freien EntsaltiMg! unserer Kräfte ist nunmehr überwunden. Nachdem ein gegen Ende des Winters veranstalteter Bunter Abend uns zu unserem bereits bestehenden Heimfonds weitere erhebliche Mittel gebracht hatte, haben wir im vergangenen Monat eine.geräumige, gut gelegene Wohnung gemietet, die uns. von nr n an ein freieres urigehcmmtes Vereinsleben! ermöglichen soll. Das erfreuliche Bild, das die Entwickelung unseres Vereins len Jahren trotz des Krieges bietet.>ist zu einem gwhen Teile des selbstlosen Tätigkeit unseres bisherigen ersten Vorsitzenden 511 verdanken. Drei Iah« hindurch hat er unseren Verein geleitet. Er hat es verstanden, das; Ver einslebcn auch im Kriege ununterbrochen ausrecht zuerhalten, zu einer Zeit, wo viele der unserem Verbände angeschlossencü Vereine vollständige zu arbeiten ausgehört hatten. Mit Bedauern muhen wir Herrn Rabbiner Dr. Kr 0 nheim im Februar dieses Jahres von in Bielefeld einen neuen Wirkungskreis übernommen hatte. Der, Tank unseres Vereins soll Herrn vr. Kronheim auch an dieser Stelle ausgesprochen werden. in den letz' und zur Wiederaufnahme deren Freunde und Ves n a u e F e l d a n s ch r i ft! festgesetzt. Wir erwarte«, ungen wieder abonniere«, entgegen. der Verbandsmitteilungen i\ Ter Jüdische Jugendverein Gabriel Riesser, l!öln a. Rh-, Eäcilienstratze Nr. 18/22, beabsichtigt, im kommenden Winterhalbjahr seine Arbeiten, aller dings in beschränktem Umfange, wieder auszuneh nen. durchzuführen und besonders für die nötigen Vorc rbeiten ist er aus die tatkräftige Mitarbeit und Unterstützung seiner Mitgäcder und Freunde angewiesen. An diese richtet er hiermit das Ersucheil, dem Vereinsbureau ihr Einverständnis und ihre Bereitschaft zur Mitarbeit der Tätigkeit mitzuteilen. Postkarte genügt. An die feldgrauen Mitglieder, sowie an wandte richtet er die Bitte, dem Bureau die g e baldmöglichst aufzugeben, damit der Verkehr mn den Feldgrauen wieder! ausgenommen werden kann. Seit mehr denn Jahresfrist erscheinen die Verbandsmitteilungen wieder.! Trotz der erhöhten Preise für Papier und Druck ist der Bezugspreis auher-j ordentlich niedrig mit Mark 3,50 für das Jahr dah alle unsere Mitglieder auf die Verbandsmittei Das Vercinsbureau nimmt Bestellungen jederzeit Wir sind in der Lage, eine beschränkte Anzahl an unsere feldgrauen Mitglieder und Freunde kostenlos abzugeben und bitten diesbezügliche Wünsche unter Ausgabe der genaren Feldadresse dem Vercinsbnreau mitzuteilen. Erwünscht wäre cs, wenn uns für unser Vercinsbureau, Cäcilienstrahe 18/22, zur Bewältigung der Korrespondenz eine Schre i b m a sch i n sür die Kriegsdauer leihweise überlassen werd:n könnte. Kf«.