Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 8 (1917)
- Issue
- 4 (10.9.1917)
- Date
- 1917-09-10
- Page
- Seite 123 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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' i co O) 1 r De rbanb$*TIact)rid>ten Uus unferen Vereinen. berg, Crefeld: »Zur „Richard Wagner Düsseldorf: „Heiter« Crefeld: „Anti sein Crefeld. Unsere Bireinstätigkeit 1816/17 war eine überaus rege. Galt es doch, unseren Jugendverein, der sich während der beiden ersten Kriegs jahre unter Herrn vr. Alexanders Leitung außerordentlich entwickelt hatte, auch nach dessen Fortgehen und t^otz der Kriegsverhältnisse auf der Höhe zfr halten. Diese Ausgabe ist uns gelungen: unser Verein nahm nicht nur cht Mitgliederzahl zu. sond:rn es gelang uns auch, das Interesse der einzelnen für die Grundideen und Ziele unserer Bestrebungen zu wecken. Fast allwöchentlich fanden Heimabende und hin und wieder große Vortragsabende statt, die sich stets einer zahlreichen Zuhörerschaft erfreuten. Dir an diesen Abenden behandelten Themen waren: Herr Stabsarzt vr. Steinllko holfrage".— Herr Richard Leviy, Crefeld: als Dramatiker". —, Herr Fritz Bö t t i n e r, Rezitationen". — Herr Hauptlehrer Ändert, itische Regungen im deutsche'n Erziehungswerk". 4- Frl. Lilly Stein, Düsseldorf: „Besprechuri gen ü b e r „F a u st' bach, Düsseldorf: „A rabbiner Dr. Levi, Herr Stabsarzt vr. S Richard Levy, Crefeld Aenne Seelmann. I. u n d II. T e i l". — Herr Professor M. C l a.r e n * ls Krsegsmaler im Osten". — Herr Ober- Crefeld: „Deutschtum und Judentum". -- teinberg, Crefeld: „Was ist Kunst?" — Herr ließet Geschmack und Moden". — Fr. Aachen: „Morris Rosewf^eld, sein Lebet und seine Werke". — Außerdem fand im Sommer 1916 ein „Bunter' Abend" als Abschiedsabend für den scheidenden I. Vorsitzenden, Herr: vr. Alexander, statt, und im Laufe des Winters ein „Geselliges Beisammensein", an dessen Gelingen unsere Mitglieder durch humoristisch« und deklamatorische Darbietungen beitrugen. Unser „Chanukkatz-Abend" gestaltete sich zu einer eindrucksvollen Feier nicht nur für unsere Mitglieder, sondern auch für die in Erdfeld und Hai* gegend in Garnison l egenden jüdischen Feldgrauen. Um den noch hie : weilenden männlichen Mitgliedern unseres Vereins Gelegenheit zu geben, an allen Vorträgen teilzunehmen, beschränkte sjch unsere Mädchengrupp: im letzten Winter auf „Gemütliche Abende", die ihren Zweck, die Mitg ieder einander näher zu bringen, vollauf erfüllten.. Vielseitigen Wünjchen zufolge setzte Herr Oberrabbiner vr. Levi seinen Kursus über „Das Wesen des Judentums" ebenfalls an gemeinsamen Abenden fort.! Mit unseren einberufenen Mitgliedern blieben wir in ständiger Verbnidung. Wir verschicke^ nach wie vor Liebesgaben, denen wir Briese hinzu» sügen. Wie wir von ballen Seiten hören, lösen wir sowohl mit diesen Ser», düngen als auch mitj der regelmäßigen Zustellung der „Mitteilungen" IM unseren Feldgrauen große Freude aus. i Die in den Crefesder Lazaretten liegenden jüdischen Verwundeten wei-' den regelmäßig besucht. Unsere Mädchtn-Turnriege erfreut, sich lebhaften Zuspruchi. Ebenso rst die Teilnahme an unseren Wanderungen eine erfreuliche: Wir hoffen zuversichtlich, auch im kommenden Winter erfolgreich arbeiten zu können und so auch unser Teil zum „Durchhalten" beizutragen. P. N. I